Günstige Flüge finden: 13 praktische Tipps für die Suche

Du möchtest um die Welt reisen, doch dein Budget lässt das nicht zu? Keine Sorge: Fernreisen müssen nicht teuer sein. Mit diesen 13 praktischen Tipps wirst du im Handumdrehen jede Menge günstige Flüge finden und die wichtigsten Preisfallen umschiffen. Ein kleiner Guide für die Flugsuche.

Im Tarifdschungel der Fluggesellschaften den Überblick zu behalten, ist alles andere als einfach. Dennoch lohnt es sich, vor dem Kauf des Flugtickets eine Weile zu recherchieren. Mit wenigen Tricks wirst du Tickets finden können, die unter Umständen mehrere hundert Euro günstiger sind. Heute gebe ich dir die 13 wichtigsten Tipps für die Suche nach günstigen Flügen.

Trick 1: Verwende Metasuchmaschinen

Der erste Schritt bei der Suche nach günstigen Flugtickets besteht darin, die richtige Suchmaschine zu verwenden. Sinnvoll sind sogenannte Metasuchmaschinen. Mit ihnen durchsuchst du nicht einfach die Angebote eines einzigen Reisebüros, sondern du vergleichst automatisch die Preise von verschiedenen Reisedienstleistern.

Es gibt eine ganze Reihe von Anbietern. Ich selber verwende in der Regel Skyscanner, weil ich mich ans Design gewöhnt habe. Aber Kiwi und Momondo sind genauso gute Optionen. Jede dieser Suchmaschine hat ihre Stärken:

  • Kiwi: Ist besonders flexibel und bietet sich an, wenn du das Reiseziel noch nicht genau kennst.
  • Skyscanner: Eignet sich hervorragend für die Suche nach den günstigsten Preisen auf einer festgelegten Route.
  • Momondo: Ist traditionell stark bei Gabelflügen und zeigt sehr gut alternative Flugdaten an.

Trick 2: Sei flexibel bei den Daten

Es ist kein Geheimnis, dass sich die Preise für die Flüge je nach Angebot und Nachfrage stark verändern. Generell gilt, dass diejenigen Flugzeiten besonders teuer sind, an denen viele Menschen fliegen wollen. Das sind zum einen fixe Feiertage wie Weihnachten oder Ostern. Aber auch Flüge am Freitag nach der Arbeit und an Sonntagabenden kosten oft mehr. Verbindungen unter der Woche sind hingegen deutlich günstiger.

Hier kommt wieder der Vorteil von Skyscanner ins Spiel, da du dort flexibel suchen kannst. Wenn ich beispielsweise im kommenden Februar einen Monat lang nach Indien will, gebe ich einfach beim Abflughafen „Schweiz“ beim Zielflughafen „Indien“ und beim Datum „Februar“ ein.

Im Idealfall würde es mir nun alle Verbindungen zwischen der Schweiz und Indien ausgeben und ich könnte sehen, dass Flüge nach Delhi günstiger sind als solche nach Mumbai. Leider funktioniert diese Funktion in der Praxis bei abgelegenen Zielen nicht immer zuverlässig. Aber sie gibt gute Anhaltspunkte. Du musst also etwas rumprobieren.

Billigfluglinien kennen beim Preis nur eine Richtung: nach oben.
Billigfluglinien kennen beim Preis nur eine Richtung: nach oben.

Trick 3: Checke auch Flughäfen in der Nähe

Unter Umständen kannst du viel sparen, wenn du nicht direkt an dein Zielort fliegst, sondern einen Flughafen in der Nähe aussuchst. Das gilt insbesondere bei Landesgrenzen. Manchmal lohnt es sich auch, von einem benachbarten Flughafen mit Billigfluglinien weiterzufliegen. Bei folgenden Flughäfen lohnt sich ein Blick in die Umgebung:

  • Hongkong/Macao/Shenzhen/Guangzhou: Das Perlflussdelta verfügt über vier grosse internationale Flughäfen, die du in wenigen Stunden wechseln kannst. Willst du zum Beispiel von Peking nach Hongkong sparst du locker hundert Euro, wenn du nach Shenzhen fliegst und von dort aus mit der U-Bahn über die Grenze nach Hongkong fährst.
  • Singapur/Johor Bahru: Während Singapur ein wichtiges Drehkreuz für interkontinentale Flüge ist, befindet sich nur wenige Kilometer hinter der Grenze auf malaysischer Seite der Flughafen von Johor Bahru, der ein Drehkreuz für die Billigfluglinie Air Asia beheimatet und viele Flüge in die Region bietet.
  • Miami/Fort Lauderdale: Eine ähnliche Situation gibt es in Florida. Miami lässt sich ab Europa günstig anfliegen, während Fort Lauderdale preiswerte Verbindungen nach Lateinamerika hat. Die Fahrt zwischen den beiden Flughäfen dauert im Zug nur etwa eine Stunde.

Für die Umkreissuche eignet sich die Matrix der IATA besonders. Allerdings kannst du dort die Flüge nicht direkt buchen.

Trick 4: Buche nach Möglichkeit Gabelflüge

Wenn immer möglich, solltest du nach Gabelflügen Ausschau halten. Dabei fliegst du beispielsweise von München nach New York und kehrst von Los Angeles nach München zurück. Die Strecke dazwischen legst du mit dem Bus oder Zug zurück.

Solche Flüge sind zwar nicht per se günstiger. Aber du kannst so den Kauf eines Flugs (oder einer langen Busfahrt) zurück zum Ankunftsort vermeiden. Dadurch sparst du nicht nur Geld, sondern vor allem wertvolle Zeit. Sinnvollerweise tust du dies bei Reisen in grossen Ländern oder auf Reisen, bei denen du mehrere Länder durchquerst.

Beachte, dass du bei der Einreise unter Umständen ein Aus-/Weiterreise-Ticket vorweisen musst. Folgende Routen eigenen sich besonders gut für Gabelflüge:

  • Von Singapur nach Bangkok und umgekehrt
  • Von Peking nach Hongkong und umgekehrt
  • Von Delhi nach Mumbai und umgekehrt
  • Von Mexiko nach Panama und umgekehrt
Airasia: Die beliebte Billigfluglinie aus Malaysia.
Air Asia: Die beliebte Billigfluglinie aus Malaysia.

Trick 5: Setze Stopover geschickt ein

In den seltensten Fällen fliegst du direkt. Meistens wirst du irgendwo umsteigen müssen. Viele Fluglinien erlauben, den Flug zu unterbrechen und einem (kostenlosen) mehrtägigen Stopover einzulegen. Das heisst, du kannst unterwegs noch ein weiteres Land kennenlernen.

Gute Möglichkeiten für einen Stopover hast auf folgenden Routen: Reykjavik auf dem Weg nach Nordamerika, Helsinki auf dem Weg nach Nordostasien, Lissabon auf dem Weg nach Südamerika und Istanbul auf dem Weg nach Südostasien. Alle diese Routen sind für ihre kostenlosen Stoppover-Programme bekannt.

Bei anderen Routen musst du oft etwas bezahlen, wenn du den Flughafen verlassen willst. Trotzdem wirst du wohl kaum wieder eine Chance haben, zwei Reiseziele so günstig zu verbinden. Achtung: Wenn Du den Flughafen einfach so verlässt, verliert dein Ticket unter Umständen die Gültigkeit  Du solltest unbedingt im Kleingedruckten lesen, ob Stopovers erlaubt sind.

Trick 6: Buche so früh wie möglich

In den Köpfen vieler Menschen hat sich festgesetzt, dass Last-Minute-Angebote besonders günstig seien. Wenn ein Flug sehr schlecht gebucht ist, kommt es in seltenen Fällen tatsächlich vor, dass die Airline den Preis senkt, um wenigstens die Kosten zu decken. Meistens ist das Gegenteil der Fall, da kurzfristig buchende Passagiere (meistens Geschäftsreisende) oft bereit sind, höhere Gebühren zu zahlen.

Meiner Erfahrung nach sind Linienflüge etwa zwei Monate vor dem Abflug am günstigsten. Skyscanner errechnete vor einer Weile in einer Studie, dass die meisten Tickets rund fünf Wochen vor Abflug am billigsten sind. Allerdings musst du hier generell zwischen traditionellen Airlines und Billigfluglinien unterscheiden. Letztere kennen beim Preis nur eine Richtung: Nach oben. Hier lohnt es sich, so schnell wie möglich zu buchen.

Trick 7: Schau auf die Website der Airlines

Sobald du bei Skyscanner den günstigsten Termin gefunden hast, solltest du zur Sicherheit noch einen Blick auf die Website der Fluglinie werfen. Reisende berichten immer wieder, dass sie auf den Webseiten der Airlines besonders günstige Flüge finden konnten oder dass zumindest geringere Gebühren für die Nutzung von Kreditkarten angefallen sind.

Ich selber buche nur selten über die Website der Airlines. Denn bisher konnte ich dort noch nie besonders günstige Flüge finden, hatte dafür aber mit unerträglich langsamen und schlecht programmierten Buchungsmasken zu kämpfen.

Wenn du die Tickets direkt bei der Airlines buchst, hast du eine grössere Chance, dass du dein Geld wieder sieht. Siehe dazu auch dieses Interview.

Trick 8: Schau das Kleingedruckte an

Dass Billigfluglinien mit allerhand Gebühren versuchen, noch etwas mehr Geld aus den Passagieren zu holen, ist kein Geheimnis. Weit verbreitet sind Gebühren für das Checkin von Gepäck, für die Bordverpflegung oder für die Wahl des Sitzplatzes. Bei traditionellen Airlines sind solche Dienstleistungen in der Regel inbegriffen. Überleg dir also, ob du diese Zusätze brauchst und berücksichtige sie bei einem Preisvergleich.

Genauso wichtig sind meiner Meinung nach die Umbuchungsgebühren. Gerade bei längeren Reisen weiss ich beim Buchen noch nicht genau, wann ich zurückkommen will. In diesem Fall lohnt es sich, die Gebühren genauer anzuschauen. Bei einigen wenigen Fluggesellschaften kannst du kostenlos umbuchen, bei anderen gar nicht. Meistens wird aber eine Gebühr von 50 bis 200 Euro fällig.

Da ich den Rückflug sehr oft umbuchen muss, bezahle ich lieber etwas mehr, um bei der Umbuchung flexibler zu sein. Leider sind die Umbuchungsgebühren bei vielen Buchungsportalen nur sehr schwer auffindbar. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass die asiatischen Fluglinien flexibler sind als die europäischen.

Trick 9: Nimm nicht immer das billigste Ergebnis

Einer der grossen Nachteile von Skyscanner und Co ist, dass die Resultate nur nach dem Preis sortiert werden, nicht aber nach der Qualität der vermittelten Reisebüros. Gerade in Unternehmen, die besonders billige Tickets verkaufen, streckt manchmal der Wurm.

Ich habe von Reisebüros gelesen, welche Tickets nicht ausstellten oder bei Problemen telefonisch nicht erreichbar sind. Ein spanisches Reisebüro braucht angeblich regelmässig einen Monat, um Beschwerdemails zu beantworten. Das sind schlecht gesparte zehn Euro.

Um böse Überraschungen zu vermeiden werfe ich bei mir unbekannten Reisebüros meistens einen Blick auf das Bewertungsportal Trustpilot. Hat der Anbieter überdurchschnittlich oft schlechte Bewertungen, wähle ich lieber eine etwas teurere Option oder buche direkt bei der Airline.

Türkischer Lowcost Carrier Pegasus: Die beste Wahl für den Mittleren Osten.
Türkischer Lowcost Carrier Pegasus: Die beste Wahl für den Mittleren Osten.

Trick 10: Vergiss die Bonusmeilen

Fluggesellschaften versuchen uns mit Meilenflügen zu ködern. In Einzelfällen kann sich das Sammeln von Meilen durchaus lohnen, deswegen spricht nichts dagegen, sich bei einem oder mehreren Netzwerken anzumelden.

Ich selber war lange Mitglied bei der Star Alliance und konnte ein paar Freiflüge beziehen. Aber lass dich von der Meilenkosmetik nicht hinters Licht führen und wähle niemals einen teuren Flug, nur damit du Meilen bekommst.

Das Problem ist nämlich, dass du die Meilen mit grosser Wahrscheinlichkeit nie sinnvoll wirst einsetzen können. Erstens verfallen sie bei dem meisten Programmen innerhalb von drei Jahren – es sei denn, du nimmst eine überteuerte Kreditkarte. Zweitens musst du auch bei „Gratisflügen“ noch für Flughafentaxen, Sicherheitsgebühren und Treibstoffzuschläge zahlen, so dass ein Freiflug im besten Fall gleich teuer ist, wie ein Direktflug bei einer Billig-Fluglinie.

Wenn dich interessiert, wieso ich meine Meilenkarte weggeworfen habe, findest du hier eine etwas ausführlichere Zusammenstellung meiner Gründe.

Trick 11: Lösche vor dem Buchen den Cache

Als ich vor einigen Tagen nach günstigen Flügen nach Mexiko suchte, ist mir etwas Seltsames aufgefallen: Ich hatte mein Wunschdatum zuerst bei einem Reiseunternehmen direkt eingegeben und anschliessend den gleichen Termin bei Skyscanner. Beim Reisebüro lag der Preis bei 780 Euro, doch Skyscanner zeigte genau den gleichen Flug für 770 Euro an.

Das alleine ist nicht besonders überraschend, da Metasuchmaschinen die Preise aus dem Cache verwenden und unter Umständen kurzfristige Preisänderungen noch nicht berücksichtigt haben. Doch als ich über Skyscanner auf das Reisebüro klickte, stieg nicht wie erwartet der Preis bei Skyscanner um zehn Euro, sondern sank beim Reisebüro um den Betrag.

Was lehrt uns das? Reisebüros weisen je nach Herkunft der Besucher andere Preis aus. Die Logik dahinter ist nachvollziehbar: Wenn du direkt auf ihrer Seite suchst, bist du ein ziemlich sicherer Kunde. Anders sieht das bei Nutzern aus, die über Suchmaschinen zum Reisebüro finden. Sie wollen offenbar den günstigsten Preis.

Die frühere Konsumentenschützerin und Bloggerin Jo Fitzsimons hat hier in ihrem Blog noch viel krassere Beispiele für dynamische Preisgestaltung gefunden. Wenn du oft den Preis eines bestimmten Flugs checkst, erkennen die Fluglinien dein grosses Interesse an dieser Verbindung und erhöhen den Preis.

Auch wenn es mir nicht gelang, die von ihr erhobenen Vorwürfe zu reduplizieren, ist es wohl keine schlechte Idee, die finale Buchung in einem anderen Browser oder besser noch mit einem anderen Computer zu machen, zumal sich bei Jo auf diese Weise der Preis auf die Hälfte reduzieren liess.

Trick 12: Suche nach Error-Fares

Beim vollkommen automatisierten Buchungsprozess kann es vorkommen, dass auf Grund von Berechnungsfehlern der Preis eines Flugs viel zu günstig ausgegeben wird. Da die Tickets beim Ausstellen nicht mehr konrolliert werden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass du mit einem sogenannten Error-Fare tatsächlich fliegen kannst.

Wie findest du nun solche fehlerhaften Tarife? Der bekannteste Error-Fare ist der Fueldump. Dabei fallen auf Grund eines Rechenfehlers die Zuschläge für den Treibstoff und so weiter weg. Mit viel Wissen, Erfahrung und gewaltigen Zeitressourcen zum Probieren lassen sich Fueldumps bewusst provozieren. (Halbfertige) Anleitungen findest du im Internet. Mir ist es noch nie geglückt.

Es gibt aber auch Schnäppchenblogs wie zum Beispiel urlaubsguru.de und Ähnliche, die immer wieder solche Errorfares veröffentlichen. Du findest sie über die erwähnten Suchbegriffe. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar klein, dass es genau zu deinem Reisezeitraum einen Error-Fare an deine Wunschdestination gibt. Aber wenn du hinsichtlich Zeit und Ort flexibel bist, kannst du auf den Schnäppchenblogs durchaus gute Deals finden.

Trick 13: Spekuliere auf eine Entschädigung

Die EU hat in den letzten Jahren die Rechte von Flugpassagieren nach und nach gestärkt. Wenn sich ein Flug massiv verspätet, hast du Anrecht auf eine grosszügige Kompensation. Kommst du beispielsweise bei mit mehr als vier Stunden Verspätung am Ziel deines Langstreckenflugs an, hast du unter Umständen Anrecht auf eine Entschädigung von 600 Euro.

Als ich vor einigen Jahren nach Indien flog, fiel in Frankfurt der Weiterflug nach Mumbai aus. Ich wurde in einen Flieger nach Bangkok gesetzt, wo ich einen Anschluss nach Mumbei hatte. Das Ganze war eine ziemlich ermüdende Sache, die mich etwa 20 Stunden meiner Reise gekostet hat. Aber ich erhielt eine Entschädigung von 600 Euro, so dass ich im Endeffekt praktisch kostenlos nach Indien geflogen bin.

Dies kannst du dir Zunutze machen und beim Buchen auf Verspätungen spekulieren. Insbesondere bei sehr knappen Umsteigeverbindungen ist die Chance gross, dass du den Anschlussflug verpasst. Bevor du das aber machst, solltest du unbedingt klären, unter welchen Bedingungen du Anrecht auf Entschädigungen hast. Das kannst du zum Beispiel bei fairplane.de tun. Die Organisation hilft dir auch, deine Rechte vor Gericht einzufordern.

Bonustrick: Spare beim Parkplatz

Falls du gelegentlich mit dem Auto zum Flughafen fährst, wirst du dich bestimmt schon über die unglaublich teuren Preise der Parkplätze geärgert haben. Allerdings gibt es auch hier ein unglaubliches Sparpotential, wenn du auf alternative Parkmöglichkeiten ausweichst.

Das können beispielsweise Aussenparkplätze auf dem Flughafengelände sein, die etwas weiter vom Terminal liegen und deswegen günstiger sind. Manche Flughäfen haben aber allerdings auch ausserhalb des Geländes Parkmöglichkeiten, die über einen Shuttlebus verbunden sind.

Falls du mit dem Auto zum Flughafen reist, lohnt es sich deshalb unter Umständen, die verschiedenen Parkmöglichkeiten zu vergleichen. Beim Aufspüren helfen dir spezielle Dienste wie Parkplatztarife.de (nur für Deutschland).

Fernreisen müssen nicht teuer sein. Mit diesen 13 praktischen Tipps wirst du im Handumdrehen jede Menge günstige Flüge finden und die wichtigsten Preisfallen umschiffen. Ein kleiner Guide für die Flugsuche.

Zum ersten Mal hier? Dann lese hier, worum es in diesem Blog geht. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann solltest du dich unbedingt beim monatlichen Newsletter einschreiben, damit du künftig nichts mehr verpasst.

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Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

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25 Kommentare

    1. Von allen gesammelten Bonusmeilen weltweit verfällt jede dritte, schätzen Branchenexperten laut diesem Artikel des Tagesanzeigers. Und diese Meilen verfallen nicht einfach, weil die Leute sie nicht nutzen wollen, sondern weil es sich einfach nicht lohnt.

  1. gute Tipps dabei, immer wider habe ich Anfragen vom Kunden die eine Safari gebucht haben und auch ein Ferienhaus in Kenia möchten und dann Hilfe bei den Flügen brauchen. Aber da bin noch nicht durchgestiegen, wie die Schwankungen zu erklären sind.

  2. Servus Oliver,

    jo das mit dem Cache ist interessant. Für Langzeitreisende ist jumpflight.com sicher auch spannend. Hier kann man gebuchte Flugtickets von Leuten kaufen, die ihre Reise nicht antreten können. Für diese Schnäppchen braucht man allerdings sehr viel Flexibilität.

    Kilian

    1. Hallo Kilian,

      vielen Dank für den Hinweis. Das kannte ich gar nicht. Aber ist es nicht so, dass die meisten Airlines keinen Namenswechsel erlauben? Ich erinnere mich an die Geschichte von einem Kanadier (?), der mit seiner Freundin eine Weltreise plante und dessen Beziehung kurz vor Reisebeginn auseinanderbrach. Um die Tickets nicht verfallen zu lassen, suchte er nach einer Begleitung mit dem gleichen Namen wie dem seiner Ex-Freundin und lud diese zu einer kostenlosen Weltreise ein. Das ging vor ein paar Monaten mal durch die Medien. Aber für alle Tickets, wo der Namen geändert werden darf, ist das sicherlich eine gute Idee. 🙂

      Gruss,
      Oli

  3. Ah, sehr schöne Übersicht Oli.
    Bei den Flug-Suchmaschinen würde ich noch Google Flights (https://www.google.com/flights/) ergänzen. Hat aus meiner Sicht noch zwei Vorteile:
    1. Man kann über Google Maps Start- und Zielflughafen auswählen und sieht so (wie bei dir „Trick 3“ angegeben) gleich die naheliegenden (Alternativ-)Flughäfen. Sogar mit Preisangabe für den Flug unter der Destination.
    2. Es gibt eine Kalenderübersicht, bei der zu jedem Tag auch der günstigste Flug angezeigt wird. Macht´s ziemlich einfach, wenn man zeitlich flexibel ist.
    Vergleichen zwischen den anderen Portalen sollte man allerdings trotzdem.

    Naja, Meilenprogramme sind so ne Sache. Bei der Star Alliance also Miles-and-More finde ich noch praktisch, dass man diese auch mit Payback sammeln kann. Ich habe meinen Eltern in Deutschland meine Payback-Karte verpasst und sammle nun über deren Einkäufe Punkte. Plus Aktionen, bei denen man auch nur durch Online-Registrierungen Punkte/Meilen sammeln kann (gibt es bei Payback immer wieder mal).
    Bei einer Registrierung der DE-Mail bei der Telekom gabs vor einiger Zeit mal 10.000 Meilen. Das alleine ist schon fast ein Freiflug. Ist halt nur etwas zeitaufwändig, registrieren und anschliessend wieder kündigen…

    1. Ich habe auch schon Freiflüge bekommen, finde aber nicht, dass sich das sehr lohnt. Etwas überspitzt ausgedrückt ist es ja so, dass das Ticket 50 Euro kostet und die Flughafentaxen 200 Euro. Das heisst, mit einem „Freiflug“ bezahlst du dann einfach 200 statt 250, während ein bezahlter Flug mit Ryanair und Co auf der gleichen Strecke einschliesslich Taxen vielleicht nur 100 kostet. Ich behaupte nicht, dass es sich nie lohnt. Aber ich würde keinen teureren Flug nehmen, nur um Meilen zu sammeln.

  4. Vorsicht bei Punkt 6: es stimmt nicht so ganz, dass bei den Billigfluglinien der Preis nur die eine Richtung „nach oben“ kennt. Z.B. Ryanair senkt Preise nicht selten zwischendurch auch einmal wieder ab!
    Gerade erst selbst erlebt bei einem Flug von Basel nach Dublin: 51 Franken, „nur noch 1 Platz zu diesem Tarif“, also schnell mal gebucht. 10 Tage später kostete der Flug auf einmal nur noch 26 Franken. Ärgerlich!

    Viele Grüsse aus Luzern,
    Fabi

    1. Hi Fabi,
      vielen Dank für den Hinweis. Das habe ich selber noch nie erlebt. Aber ich kann vorstellen, dass du dich geärgert hast… Immerhin sind ja 51 Franken auch kein schlechter Preis… 🙂
      Gruss,
      Oli

    2. Salü Fabi

      Wenn ein Schweizer für 51 CHF von Basel nach Dublin fliegt und sich über den „hohen Preis“ ärgert, dann habe ich meine liebe Mühe. Das ist ungefähr so, wie wenn „Westler“ auf einem indischen Markt um irgendwelche Rappenbeträge feilschen. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man für den gleichen Platz mehr bezahlt als der Sitznachbar.

      Zudem würde ich sagen, dass gerade bei Langstreckenflügen der Preis nicht das einzige Kriterium sein kann. Da spielen auch Sicherheit, Komfort, Beinfreiheit, Gepäckmenge und Service eine Rolle.

      Markus

      1. Hallo Markus,

        ich hab gerade vor ein paar Tagen etwas zum Thema „Westler, die in Indien um Rappenbeträge feilschen“ geschrieben. Ich komme im Text zum Schluss, dass ich zwar jeden verstehen kann, dem das Feilschen zu mühsam ist. Aber aus einer ethischen Perspektive halte ich es für richtig und wichtig, keine überrissenen Preise zu akzeptieren. Falls dich das Thema interessiert: https://weltreiseforum.com/blog/harar-wie-mich-hyaenen-vor-ein-moralisches-problem-stellten/

        Aber 50 Euro für einen Flug nach Dublin halte ich trotzdem für einen sehr guten Preis. Sicherheit spielt bei der Wahl der Airline meiner Meinung keine grosse Rolle. Zumindest in Europa nicht. Fliegen ist heute so sicher, dass die minimalen Unterschiede nicht wirklich ins Gewicht fallen. Eher noch Managementfragen: Wie oft geht bei einer Airline das Gepäck verloren, wie oft wird gestreikt, wie ist der Kundendienst, wenn mal was nicht rund läuft usw.

        Gruss,
        Oli

  5. Wirklich tolle Tipps ich kann nur sagen das ich es bisher ja auch alles selbst zusammengestellt hatte bis ich so wie heute hier auf dieser Seite über Suchmaschinen bei einer Seite gelandet bin die ein affengeiles System vermittelt hat funktioniert zu 100% egal ob Mietwagen, Flug, Hotel seitdem mach ich es nur noch so..

  6. Auf alle Fälle gibt es gewaltige Preisunterschiede bei Flugsuchmaschinen für Flugtickets. Ich habe das mal getestet. Man sollte wirklich verschiedene Flugsuchmaschinen testen und die Preise vergleichen. Nach meiner Meinung sollte man die kleineren Flugsuchmaschinen nicht außer acht lassen. Oft ist die Flugsuche / sind die Preise viel günstiger als bei den Grossen.

  7. Trick 3 ist so eine Sache. Wenn sich der extra gebuchte Zubringerflug verspätet bzw. ganz ausfällt und man daher den eigentlichen Flug verpasst dann hat man Pech. Man kann zwar mehr zeitlichen Puffer einbauen aber dadurch verliert man natürlich Urlaubstage.

    1. Da hast du recht. Aber in der Regel kann man ja auch etwas Sightseeing einplanen. Zum Beispiel wenn du in Hongkong rechtzeitig ankommst, schaust du dir ein tolles Museum an, bevor du abends von Shenzhen weiterfliegst. Und wenn der Zubringer zu spät ankommt, dann besuchst du das Museum eben auf der nächsten Reise. So verlierst du zwar etwas Zeit, hast aber dafür im Noromalfall etwas mehr gesehen.

      1. Hallo Oli,sehr gute Infos rund ums Fliegen.Danke.Speziell Trick 13.Ich verbringe auch viel Zeit mit div. Suchmaschinen.Nur halten mich Zwischenlandungen von mehr als 2 Std. davon ab den Flug zu buchen.In der Regel braucht man wohl ein Visum um den Transitbereich zu verlassen(Dubei,Dohar,usw).Würde 13+ Std. Aufenthalt auch gerne für Erkundungen im jeweiligen Land (Stadt) nutzen.
        Gibt es da 24 Std.-Visen?Wäre für Info sehr dankbar!!
        MfG Michael Sanden

        1. Hi Michael,

          das lässt sich generell nicht sagen. Es gibt einige Länder, die es Transitreisenden erlauben, den Flughafen ohne Visum zu verlassen. Ich weiss, dass das in Bangladesch zum Beispiel früher so war. China hat auch so eine Regelung für mehrere Städte. Bei Doha bin ich mir nicht ganz sicher, aber die haben auch vor kurzem die Regeln gelockert. Aber die aktuellen Regeln für dein mögliches Zwischenstoppziel findest du ja relativ leicht online.

          Gruss,
          Oli

  8. Wie verhält es sich eigentlich mit Mietwagen-Firmen wie Europcar und Co.
    Diese bieten je nach Herkunft des Mieters unterschiedliche Preise an. Für mein Urlaubsziel ist ein Preisunterschied von über 65€ vorhanden…

    Was für Konsequenzen drohen mir, wenn ich z.B. angebe ich komme aus Italien und die Buchung durchführe um den günstigeren Preis zu bekommen? In Euro zahlen muss ich ja so oder so…

    1. Hallo Boletius,

      Bisher kannte ich das nur von Flügen und nicht von Autovermietungen. Wie hast du das denn festgestellt? Die Preise werden ja angezeigt, bevor du eine Nationalität angibst. Oder hast du die unterschiedlichen Preise entdeckt, als du dich über VPN mit einer italienischen IP eingeloggt hast?

      Wie da die Konzenquenzen sind, kann ich dir leider nicht sagen. Aber wenn du es ausprobierst, würde ich mich über ein kurzes Feedback sehr freuen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es schon Probleme gibt, wenn du das Auto mit falschen Angaben reservierst. Die Frage ist nur, ob es dann auch wirklich auffällt.

      Gruss,
      Oli

  9. Sehr gute Übersicht! Lediglich bei Trick 13 wäre ich vorsichtig. Ich war nämlich schon mal in der Situation und obwohl ich am Ende eine Entschädigung bekommen habe war es mir den ganzen Stress und die Verunsicherung nicht wert. Zumal Stress ja das letzte ist was man im Urlaub haben möchte 🙂
    Zu Trick 3 flexibel sein könnte man neben skyscanner noch https://matrix.itasoftware.com und https://www.skyexplorer.de ergänzen. Da findet man schneller die günstigste Reisezeit als über den skyscanner Kalender. Auch die Preisgrafik von https://www.google.de/flights/ kann ganz nützlich sein um sich einen Preisüberblick zu verschaffen.

    1. Hi Ingo,

      bei Trick 13 hast du natürlich recht: Die Entschädigung erkauft man sich mit einer Minderung der Urlaubsqualität. Hier muss jeder selbst entscheiden, ob er oder sie das Risiko eingehen will. Ich bekam einmal als Student 600 Euro auf einem Flug nach Indien und war dann halt statt 30 Tage nur 29 dort. Mir war das 600 Euro wert. Wenn ich aber nur wenig Urlaubszeit gehabt hätte, wäre das eine andere Situation gewesen.

      Skyexplorer kenne ich nicht und werde mir das mal bei Gelegenheit anschauen. Aber im Prinzip machen die Vergleichssoftwares ja alle mehr oder weniger das gleiche. Ich verwende inzwischen hauptsächlich Momondo, weil mir das Design besser gefällt. Aber wirklich grosse Unterschiede bei den Angeboten habe ich noch nie gefunden.

      Gruss,
      Oli

      1. Ja das stimmt, gerade als flexibler Student und langem Aufenthalt kommen einem da 600€ sicher nicht ungelegen und man nimmt dafür gerne etwas Stress und Zeitverlust in kauf.

        Das besondere bei Skyexplorer und der ITA Matrix ist eben dass man den Zeitraum in dem man Zeit hat angeben kann und die Anzahl der Tage die man min max verreisen möchte und dann direkt alle dafür in Frage kommenden Verbindungen durchsucht werden. So sieht man sofort wann man am günstigsten verreisen kann. Wenn man zeitlich flexibel ist, ist sowas Gold wert.
        Außer den beiden Seiten kenne ich bisher keine die das kann. Wenn ich zum beispiel im Juli für 5-8 Tage weg möchte müsste ich auf anderen Seiten schon über 100 einzelne Suchen durchführen um rauszufinden was der günstigste Zeitraum ist. Bei Ita und Skyexplorer geht das in einer einzigen Suchanfrage.
        Vorteil bei Skyexplorer gegenüber der ITA Matrix ist dass ein viel größerer Zeitraum durchsucht werden kann, die Zeitspanne nicht auf 7 Tage begrenzt ist und auch die billig Airlines dabei sind. Nachteil bei skyexplorer.de ist dass man leider nicht mehrere Abflugshäfen wählen kann.
        Designtechnisch gefällt mir Momondo aber auch mit Abstand am besten. Wenn ich nicht zeitlich flexibel bin ist Momondo auch immer die erste Seite die ich benutze.

        Gruß, Ingo

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