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Vergleich: Wieso Nordostindien das bessere Myanmar ist

Fischer am Loktaksee in Manipur. Fotos: OZ

Es gibt viele Gründe, nach Myanmar zu reisen. Aber auch genauso viele, das Land zu meiden. Was vielen nicht bewusst ist: Nordostindien bietet eine hervorragende Alternative zu Burma. In diesem Beitrag erfährst du, wieso Nordostindien (gar nicht so selten) das bessere Myanmar ist.

Mit Myanmar verbindet mich eine Hassliebe. Die Sehenswürdigkeiten gefielen mir gut und auch die Begegnungen mit den Einheimischen waren bereichernd. Aber das Reisen selber empfand ich als ziemlich nervtötend.

Dabei haben mich die alten Ratterzüge und die schlechten Strassen gar nicht so sehr gestört, vielmehr waren es die vielen unnötigen Schikanen: Zum Beispiel durfte ich als Tourist in einer Stadt kein Bahnticket kaufen, obwohl ich in beide Richtungen hätte durchfahren oder aussteigen können. Eine Region konnte ich nicht bereisen, weil Ausländer eine Strasse nicht befahren durften und deswegen auf eine mehrtägige Bootsfahrt ausweichen mussten.

Erschwert wird das alles dadurch, dass Myanmar seit Jahren immer mehr Besucher anzieht und die touristische Infrastruktur diesem Ansturm nicht gerecht wird. Als ich am frühen Morgen in Mandalay ankam, fand ich in der ganzen Stadt kein freies Hotelzimmer und musste am Ende hinter der Lobby auf einer Matratze am Boden schlafen. Entspannung sieht anders aus.

Nordostindien als Alternative  zu Myanmar

Was vielen nicht bewusst ist: Noch im 19. Jahrhunderts befanden sich grosse Teile Nordostindiens unter der Herrschaft des burmesischen Königs. Das ist der Grund, wieso viele Gegenden von Nordostindien bis heute stärker an Myanmar erinnern als an den Rest von Indien.

In den Sieben Schwesterstaaten leben teilweise die gleichen Minderheiten mit ganz ähnlichen Bräuchen und dem gleichen Essen. Auch die Landschaften lassen sich oft kaum unterscheiden.

Nachdem vor wenigen Jahren fast alle Reiserestriktionen für Nordostindien aufgehoben wurden, kannst du dich heute in Indien weitgehend frei bewegen. Vor allem aber ist Nordostindien noch immer ein absoluter Geheimtipp: Wir haben in den ersten zwei Wochen keinen einzigen anderen westlichen Touristen angetroffen.

In diesem Beitrag will ich dir zeigen, wieso Nordostindien eine gute Alternative zum überlaufenen Myanmar ist – aber auch darauf hinweisen, was Nordostindien eben nicht kann. Kurz: Es gibt ein kleines Duell zwischen den beiden Reisezielen, die sehr viel unterschiedlicher klingen als sie tatsächlich sind.

 

Disziplin 1: Die Sehenswürdigkeiten

Die schlechte Nachricht zuerst: Nordostindien kann sich in dieser Kategorie nicht gegen Myanmar durchsetzen. In Nordostindien gibt es nichts, was sich auch nur annähernd mit dem Pagodenwald von Bagan vergleichen liesse.

Auch sonst findest du in Myanmar jede Menge eindrückliche Tempelanlagen wie die von Mrauk U oder die Kyaiktiyo-Pagode mit dem berühmten Goldenen Felsen. Sehenswürdigkeiten dieser Grössenordnung suchst du in Nordostindien vergeblich.

Das will aber nicht heissen, dass es in Nordostindien nichts zu sehen gibt. Die in den Felsen gehauenen Steinköpfe von Unakoti sind genauso geheimnisvoll wie sie eindrücklich sind. Verstärkt wird das Abenteuergefühl durch die abgelegene Lage und dem fast vollständigen Mangel an Besuchern.

Die Fahrt auf einem wackeligen Fischerboot zu den Felsenreliefs von Chabbymura erinnert eher an einen Film der Indiana Jones-Reihe als an eine Touristen-Tour. Auch der Neermahal-Wasserpalast bei Udaipur ist ein kleines architektonisches Juwel, das auf jeder Nordostindien-Route Platz finden sollte.

Punkte: Myanmar: 5/6; Nordostindien: 3/6

Die in Stein gehauenen Gesichter von Unakoti (Tripura).

 

Disziplin 2: Die Kultur

Nordostindien ist ein kultureller Flickteppich, der von den unterschiedlichsten Ethnien bewohnt wird. Herausragend ist das tibetisch geprägte Arunchal Pradesh mit seinen uralten Klöstern, die hoch in den Bergen thronen. Am bekanntesten und grössten ist das von Tawang.

Nicht weniger interessant ist es, die Langhäuser der Nagas zu besuchen und zu erfahren, was ländliches Leben in diesem Teil der Welt bedeutet. In jeder Hinsicht aussergewöhnlich ist auch die Kultur der Khasi, die dafür bekannt sind, aus den Wurzeln von Gummibäumen lebende Brücken zu flechten. Mehr zu Cherrapunji findest du hier.

Dazwischen gibt es immer wieder Gegenden wie Tripura oder Assam, die eine starke Hinduisierung durchliefen und eher dem entsprechen, was wir uns landläufig unter Indien vorstellen.

Nun ist es nicht so, dass es diese Vielfalt nicht auch in Myanmar gäbe. Aber leider sind dort viele Minderheitengebiete für Ausländer gar nicht oder nur im Rahmen geführter Reisen zugänglich, was meiner Meinung nach das Erlebnis stark trübt. In Indien bist du freier.

Punkte: Myanmar: 4/6; Nordostindien 5/6

Drogenprävention und Streetart in einem: Kohima ist ein Hotspot für Streetart.

 

Disziplin 3: Die Natur

Nordostindien ist mit wenigen Ausnahmen geprägt von einer eindrücklichen Berglandschaft, die sich als überraschend abwechslungsreich erweist: In Arunchal Pradesh bewegst du dich in einem echten Hochgebirge, während für Meghalaya die steil abbrechende Hochebene mit eindrücklichen Wasserfällen typisch ist. Mizoram und Nagaland bestehen aus endlosen Hügeln, bei denen du immer wieder staunen wirst, wo überall Städte gebaut werden können.

Einzigartig ist der Loktak-See in Manipur mit seinen Phumdis. Phumdis sind von Menschenhand hergestellte schwimmende Inseln, die der landwirtschaftlichen Nutzung des Gebietes dienen und aus der Distanz wie gewaltige Schwimmringe aussehen. Es ist möglich, die Inseln im Rahmen einer Bootstour zu betreten und auf einem Phumdi gibt es sogar eine Unterkunft.

Nordostindien fehlen allerdings die Strände. Wenn es dir wichtig ist, deine Reise mit ein paar Tagen am Strand zu beenden, bist du in Myanmar vermutlich besser aufgehoben. Der Strand von Ngapali hat zum Beispiel einen hervorragenden Ruf und ist dank seiner umständlichen Erreichbarkeit noch immer ein ziemlicher Geheimtipp.

Punkte: Myanmar 5/6; Nordostindien 5/6

Weltweit einzigartig: Die Wurzelbrücken von Cherrapunji.

 

Disziplin 4: Das Essen

Ein früherer Chef hat mir vor meiner Reise nach Myanmar ans Herz gelegt, ein paar Schachteln Kekse mitzunehmen, da das burmesische Essen vollkommen ungeniessbar sei. Das war natürlich übertrieben. Aber Myanmar ist tatsächlich kein Paradies für Feinschmecker.

Hier kann Nordostindien so richtig auftrumpfen. Neben dem lokalen Essen, das zwar oft sehr lecker, teilweise aber auch etwas gewohnheitsdürftig ist (in Mizoram stand beispielsweise einmal Hundefleisch auf der Speisekarte), findest du auch in kleineren Orten viele der typischen indischen Gerichte. Dadurch hast du oft eine Auswahl, wie du sie einer so wenig entwickelten Region nicht erwarten würdest.

Punkte: Myanmar: 2/6; Nordostindien 5/6

Leckere Fische im Frauenmarkt von Imphal

 

Disziplin 5: Zugänglichkeit

In Myanmar hat mich immer wieder überrascht, wie viele Einheimische gut englisch sprechen. Aber in Nordostindien gestaltete sich die Kommunikation mit den Menschen noch einmal um einiges leichter. Trotz regionaler Unterschiede innerhalb Nordostindiens habe ich die Sprachhürde als gering empfunden.

Generell hatte ich den Eindruck, dass die Inder offener gegenüber Ausländern sind. In Mizoram lernten wir beispielsweise zwei junge Frauen kennen, welche die indische Siedlungspolitik stark kritisierten und teilweise mit der Unabhängigkeitsbewegung sympathisierten. Im Vergleich dazu erlebte ich die Menschen in Myanmar bei Gesprächen sehr viel vorsichtiger. 50 Jahre Militärdiktatur können kaum spurlos an den Menschen vorübergegangen sein.

Während ich mehrmals von anderen Reisenden gehört habe, dass sie in Myanmar beim Courchsurfen oder bei Airbnb-Gastgebern Probleme bekamen, gibt es in Nordostindien an verschiedenen Orten nette Homestays. Bei den Menschen zu Hause zu wohnen, erlaubt spannende Einblicke in fremde Lebenswelten.

Punkte: Myanmar 2/6; Nordostindien 5/6

In Nordostindien kommt man vielerorts mit Einheimischen ins Gespräch. Im Bild die Abbruchkante in Meghalaya.

 

Disziplin 6: Die Reisekosten

Myanmar ist überraschend teuer. Insbesondere die Kosten für die Übernachtungen summieren sich auf einer längeren Reise. Im Gegensatz zum hohen Preis ist die Qualität der Unterkünfte im Vergleich zu anderen Reisedestinationen in Südostasien jedoch meistens eher dürftig.

Auch in Nordostindien sind die Hotels selten ein Hingucker und meistens irgendwo zwischen schmuddelig und dreckig anzusiedeln. In einem Hotel in Shillong fanden wir beispielsweise auf dem Toilettenboden ein gebrauchtes Kondom und nachts könnten wir die Ratten auf dem Zwischenboden kichern hören. Aber wir mussten selten mehr als 10 Euro für ein Zimmer mit eigener Toilette bezahlen.

Sehr preiswert ist in Indien auch der Transport. Inlandflüge mit dem Jet oder Hubschrauber sind ab etwa 20 Euro zu haben. Eine fünfstündige Bahnfahrt hat uns weniger als ein Euro gekostet. Auch Taxis waren so günstig, dass wir sie an verschiedenen Orten nutzen, um längere Strecken zurückzulegen. Die lokalen Busse, die oft nur wenige Cents kosten, sind nämlich meistens unangenehm überfülllt.

Punkte: Myanmar 4/6; Nordostindien 5/6

Für etwa drei Euro kannst du dich zum Neermahal-Wasserpalast rudern lassen.

 

Disziplin 7: Der Reisekomfort

Beim Reisekomfort geben sich Indien und Myanmar nicht viel. Die vorwiegend kurvigen Strassen sind an beiden Orten voller Schlaglöcher, die Durchschnittsgeschwindigkeiten von etwa 20 Stundenkilometern zulassen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Auch die Eisenbahn ist an beiden Orten eine Katastrophe: Die Züge sind langsam, unbequem und selten pünktlich. In Myanmar fand ich die Strassen etwas besser, in Indien hingegen die Züge.

Zum Reisekomfort gehört für mich auch eine vernünftige Internetverbindung. Sowohl in Myanmar wie auch in Nordostindien hatte ich jede Menge Hotels, deren Wifi pro Tag höchstens eine Stunde funktionierte. Dank meines GlocalMe konnte ich trotzdem fast überall online gehen.

Reisekomfort geht auch durch den Magen. Wenig schränkt so ein, wie eine Magenverstimmung. Leider hatte ich in Indien regelmässig Probleme, was in der Regel auf eine schlechte Hygiene in den Küchen zurückzuführen ist. Wenn du den viel zitierten Delhi-Belly vermeiden willst, solltest du nur Mineralwasser auf versiegelten Flaschen trinken und generell auf Fisch und Fleisch verzichten. In Myanmar hatte ich keine Probleme.

Punkte: Myanmar 3/6; Nordostindien 3/6

Bergstrasse in Meghalaya.

 

Disziplin 8: Die Politik

Würden wir alle Länder boykottieren, in denen irgendetwas schief läuft, hätten wir nur noch eine sehr kleine Auswahl an möglichen Reisezielen. Weil Reiseboykotte in der Regel die falschen treffen und auf Grund von Solidaritätseffekten Unrechtsregimes eher stützen, bin ich der Meinung, dass man die meisten Länder der Welt besuchen kann, darf und vielleicht sogar sollte. Mehr dazu hier.

Trotzdem ist es nicht falsch, sich im Vorfeld ein paar Gedanken zu den Hintergründen in den Reiseländern zu machen. Auch wenn sich Myanmar in letzter Zeit geöffnet hat und die Kritik am Land etwas leiser geworden ist, darf man dabei nicht vergessen, dass noch immer die gleichen Generäle mit eiserner Faust regieren, die vor über 50 Jahren die Macht an sich gerissen haben. Besonders deutlich wurde dies in den letzten Jahren bei der Verfolgung der muslimischen Minderheit der Rohingya.

Auch Indien ist im Nordosten kein Musterknabe. Bei der Abtrennung von Pakistan und Bangladesch kam es in der Region zu gewaltigen Flüchtlingsströmen. Da die einheimischen Völker in Nordostindien das Land traditionellerweise gemeinsam bestellten, wurden die Flüchtlinge im vermeintlichen Niemandsland angesiedelt, was bis heute für Streit sorgt. Seit einigen Jahren scheint in der indischen Minderheitenpolitik jedoch ein Wandel stattgefunden zu haben. Inzwischen gibt es vermehrt Bemühungen, die Kultur der Einheimischen zu schützen.

Punkte: Myanmar 2/6; Nordostindien: 3/6

Traditionelles Haus einer Minderheit in Nagaland.

Fazit

Nordostindien ist nicht die eierlegende Wollmilchsau. Wir haben uns auf unserer Tour teilweise gelangweilt, was allerdings auch damit zusammenhing, dass es einerseits zu Nordostindien kaum Informationen gibt – Lonely Planet handelt beispielsweiseweise Manipur auf gerade einmal drei Seiten ab – und dass wir uns andrerseits bei der unglaublich langsamem Fortbewegung oft zwei Mal überlegten, was wir überhaupt sehen wollen.

Trotzdem fand ich Nordostindien eine spannende Reiseregion, die sich einem jedoch nur erschliesst, wenn man genügend Zeit mitbringt. Ich würde daher empfehlen, ungefähr einen Monat einzuplanen, um die Gegend richtig kennenzulernen.

Fazit nach Punkten: Myanmar 27/48; Nordostindien 34/48

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Über Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

7 Kommentare

  1. Hi,

    vielen Dank für den Artikel, darauf hatte ich schon gewartet. 🙂 Klingt ja sehr interessant auch wenn es an den Sightseeing Highlights in der Region mangelt. Nepal und Indien stehen schon länger auf meiner Liste. Ich habe eher einen empfindlichen Magen und da mache ich mir bei Indien schon etwas Sorgen. Ich denke für nächstes Jahr an eine Kombination aus Indien und Nepal. Wohl zuerst Indien und dann das etwas einfachere Nepal.
    Hast du schon über Buthan nachgedacht? 250€ am Tag schrecken mich bis jetzt ab. Dafür bekommt man auch schon eine Safari in Afrika.

    Ich komme gerade nach 2,5 Wochen im Iran zurück. Da gab es kaum (ausländische) Touristen, unglaublich viel Sehenswürdigkeiten und sehr nette Menschen. Hat sich absolut gelohnt über meinen Schatten zu springen und das Land zu besuchen. Daher denke ich auch dass ich mich einfach nach Nepal und Indien wagen sollte.

    LG Pasquale

    • Oliver Zwahlen

      Hi Pasquale,

      es ist ja nicht so, dass es in der Region nichts zu sehen gibt. Cherrapunji und der Loktaksee sind meines Wissens weltweit einzigartig. Es fehlen halt einfach diese grossen, uralten Tempel und solche Dinge.

      Wenn du einen empfindlichen Magen hast, dann ist Indien generell nicht die beste Wahl. Ich hatte auf all meinen Indienreisen praktisch durchgehend Probleme. (Das war jetzt die dritte.) Flo weniger.

      Noch was anderes für dich: Wenn du dich schon nicht mit den chinesischen Rüpeleien anfreunden konntest, wirst du in Indien wohl auch deine Mühe haben. Ich fand, dass es in Indien tendenziell mehr rücksichtslose Menschen gibt. Nordostindien ist allerdings auch in dieser Hinsicht eher wie Myanmar.

      Gruss,
      Oli

  2. Hi Oli,

    vielen Dank für deine ausführliche Antwort. An meinem empfindlichen Magen kann ich ja leider nix ändern. Aber gut dass du mich warnst. Dass Indien für mich schon sehr anstrengend wäre habe ich mir auch gedacht. Nepal soll aber deutlich entspannter und weniger aufdringlich sein. Daher dachte ich daran zuerst nach Indien zu fliegen und dann weiter nach Nepal zu reisen.
    Warst du schon in Nepal?

    Gruß Pasquale

    • Oliver Zwahlen

      Hi Pasquale,

      ja, ich war schon in Nepal und dass die Leute dort recht entspannt sind, kann ich grundsätzlich bestätigen. Allerdings ist auch in Indien der „Nervfaktor“ regional sehr unterschiedlich. Nordostindien einschliesslich Sikkim ist sehr unaufdringlich. Insgesamt fand ich die Bergregionen ziemlich angenehm.

      Mühsam sind vor allem die Grossstädte und die touristischen Zentren wie Goa, Agra oder Varanasi. Florian hat in einem Artikel 15 Ruheoasen festgemacht. Ich kenne selber nicht alle und würde Goa und Mumbai definitiv mit etwas anderem ersetzen. Aber für einen ersten Eindruck kann ich ihn sehr empfehlen: https://www.flocutus.de/indien-erholsam/

      Gruss,
      Oli

  3. Witzig. Ich wollte nie nach Indien. Jetzt klingt es zum ersten Mal interessant. Danke!

    Liebe Grüße, Tanja

    • Oliver Zwahlen

      Hi Tanja,

      es freut mich, das zu lesen. Ich kann jede(n) verstehen, der/die bei der Berichterstattung über Indien vor einer Reise zurückschreckt. Aber gleichzeitig fällt mir die Vorstellung schwer, dass jemanden das vermutlich interessanteste Land der Welt grad so gar nicht interessiert.

      Aber vermutlich liegt das auch daran, dass Indien in der Reise-Berichterstattung eher untervertreten ist. Mir fällt jedenfalls auf Anhieb kein Land ein, dass eine derartige Vielfalt bietet wie Indien.

      Gruss,
      Oli

  4. Guter Artikel. Ich würde noch empfehlen ethnisch indisch geprägte Gebiete wie Tripura und Assam eher kurz zu besuchen. Das siehst du überall in Indien, deswegen musst du nicht nach Nordostindien. Verbringe besser mehr Zeit in Nagaland, Arunachal, Meghalaya, Manipur und Mizoram. (in der Reihenfolge)

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