Donnerstag, 23. März 2017
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Günstige Flüge finden: 13 praktische Tipps für die Suche

Für 20 Euro von Kuala Lumpur nach Bali: Günstige Flüge finden ist keine Hexerei.
Für 20 Euro von Kuala Lumpur nach Bali: Günstige Flüge finden ist keine Hexerei. Fotos: Oliver  Zwahlen

Du möchtest um die Welt reisen, doch dein Budget lässt das nicht zu? Keine Sorge: Fernreisen müssen nicht teuer sein. Mit diesen 13 praktischen Tipps wirst du im Handumdrehen jede Menge günstige Flüge finden und die wichtigsten Preisfallen umschiffen. Ein kleiner Guide für die Flugsuche.

Im Tarifdschungel der Fluggesellschaften den Überblick zu behalten, ist alles andere als einfach. Dennoch lohnt es sich, vor dem Kauf des Flugtickets eine Weile zu recherchieren. Mit wenigen Tricks wirst du Tickets finden können, die unter Umständen mehrere hundert Euro günstiger sind. Heute gebe ich dir die 13 wichtigsten Tipps für die Suche nach günstigen Flügen.

Trick 1: Verwende Metasuchmaschinen

Der erste Schritt bei der Suche nach günstigen Flugtickets besteht darin, die richtige Suchmaschine zu verwenden. Sinnvoll sind sogenannte Metasuchmaschinen. Mit ihnen durchsuchst du nicht einfach die Angebote eines einzigen Reisebüros, sondern du vergleichst automatisch die Preise von verschiedenen Reisedienstleistern.

Ich selber verwende in der Regel Skyscanner, weil ich mich dort ans Design gewöhnt habe. Aber Kayak und Momondo (für Gabelflüge) sind genauso gute Optionen. Der Funktionsumfang unterscheidet sich bei den drei Unternehmen etwas. Schau dir am besten alle an und such dir diejenige aus, mit der du am besten zurechtkommst.

Trick 2: Sei flexibel bei den Daten

Es ist kein Geheimnis, dass sich die Preise für die Flüge je nach Angebot und Nachfrage stark verändern. Generell gilt, dass diejenigen Flugzeiten besonders teuer sind, an denen viele Menschen fliegen wollen. Das sind zum einen fixe Feiertage wie Weihnachten oder Ostern. Aber auch Flüge am Freitag nach der Arbeit und an Sonntagabenden kosten oft mehr. Verbindungen unter der Woche sind hingegen deutlich günstiger.

Hier kommt wieder der Vorteil von Skyscanner ins Spiel, da du dort flexibel suchen kannst. Wenn ich beispielsweise im kommenden Februar einen Monat lang nach Indien will, gebe ich einfach beim Abflughafen „Schweiz“ beim Zielflughafen „Indien“ und beim Datum „Februar“ ein.

Im Idealfall würde es mir nun alle Verbindungen zwischen der Schweiz und Indien ausgeben und ich könnte sehen, dass Flüge nach Delhi günstiger sind als solche nach Mumbai. Leider funktioniert diese Funktion in der Praxis bei abgelegenen Zielen nicht immer zuverlässig. Aber sie gibt gute Anhaltspunkte. Du musst also etwas rumprobieren.

Billigfluglinien kennen beim Preis nur eine Richtung: nach oben.
Billigfluglinien kennen beim Preis nur eine Richtung: nach oben.

Trick 3: Checke auch Flughäfen in der Nähe

Unter Umständen kannst du viel sparen, wenn du nicht direkt an dein Zielort fliegst, sondern einen Flughafen in der Nähe aussuchst. Das gilt insbesondere bei Landesgrenzen. Manchmal lohnt es sich auch, von einem benachbarten Flughafen mit Billigfluglinien weiterzufliegen. Bei folgenden Flughäfen lohnt sich ein Blick in die Umgebung:

  • Hongkong/Macao/Shenzhen/Guangzhou: Das Perlflussdelta verfügt über vier grosse internationale Flughäfen, die du in wenigen Stunden wechseln kannst. Willst du zum Beispiel von Peking nach Hongkong sparst du locker hundert Euro, wenn du nach Shenzhen fliegst und von dort aus mit der U-Bahn über die Grenze nach Hongkong fährst.
  • Singapur/Johor Bahru: Während Singapur ein wichtiges Drehkreuz für interkontinentale Flüge ist, befindet sich nur wenige Kilometer hinter der Grenze auf malaysischer Seite der Flughafen von Johor Bahru, der ein Drehkreuz für die Billigfluglinie Air Asia beheimatet und viele Flüge in die Region bietet.
  • Miami/Fort Lauderdale: Eine ähnliche Situation gibt es in Florida. Miami lässt sich ab Europa günstig anfliegen, während Fort Lauderdale preiswerte Verbindungen nach Lateinamerika hat. Die Fahrt zwischen den beiden Flughäfen dauert im Zug nur etwa eine Stunde.

Für die Umkreissuche eignet sich die Matrix der IATA besonders. Allerdings kannst du dort die Flüge nicht direkt buchen.

Trick 4: Buche nach Möglichkeit Gabelflüge

Wenn immer möglich, solltest du nach Gabelflügen Ausschau halten. Dabei fliegst du beispielsweise von München nach New York und kehrst von Los Angeles nach München zurück. Die Strecke dazwischen legst du mit dem Bus oder Zug zurück.

Solche Flüge sind zwar nicht per se günstiger. Aber du kannst so den Kauf eines Flugs (oder einer langen Busfahrt) zurück zum Ankunftsort vermeiden. Dadurch sparst du nicht nur Geld, sondern vor allem wertvolle Zeit. Sinnvollerweise tust du dies bei Reisen in grossen Ländern oder auf Reisen, bei denen du mehrere Länder durchquerst.

Beachte, dass du bei der Einreise unter Umständen ein Aus-/Weiterreise-Ticket vorweisen musst. Folgende Routen eigenen sich besonders gut für Gabelflüge:

  • Von Singapur nach Bangkok und umgekehrt
  • Von Peking nach Hongkong und umgekehrt
  • Von Delhi nach Mumbai und umgekehrt
  • Von Mexiko nach Panama und umgekehrt
Airasia: Die beliebte Billigfluglinie aus Malaysia.
Airasia: Die beliebte Billigfluglinie aus Malaysia.

Trick 5: Setze Stopover geschickt ein

In den seltensten Fällen fliegst du direkt. Meistens wirst du irgendwo umsteigen müssen. Die meisten Fluglinien erlauben, den Flug zu unterbrechen und einem mehrtägigen Stopover einzulegen. Das heisst, du kannst unterwegs noch ein weiteres Land kennenlernen.

Manchmal sind solche Stopover kostenlos möglich, oft musst du aber eine Kleinigkeit bezahlen, um den Flughafen verlassen zu dürfen. Trotzdem wirst du wohl kaum wieder eine Chance haben, beide Orte so günstig zu verbinden. Achtung: Wenn Du den Flughafen einfach so verlässt, verliert dein Ticket unter Umständen die Gültigkeit  Du solltest unbedingt im Kleingedruckten lesen, ob Stopovers erlaubt sind.

Trick 6: Buche so früh wie möglich

In den Köpfen vieler Menschen hat sich festgesetzt, dass Last-Minute-Angebote besonders günstig seien. Wenn ein Flug sehr schlecht gebucht ist, kommt es in seltenen Fällen tatsächlich vor, dass die Airline den Preis senkt, um wenigstens die Kosten zu decken. Meistens ist das Gegenteil der Fall, da kurzfristig buchende Passagiere (meistens Geschäftsreisende) oft bereit sind, höhere Gebühren zu zahlen.

Meiner Erfahrung nach sind Linienflüge etwa zwei Monate vor dem Abflug am günstigsten. Skyscanner errechnete kürzlich in einer Studie, dass die meisten Tickets rund fünf Wochen vor Abflug am billigsten sind. Allerdings musst du hier generell zwischen traditionellen Airlines und Billigfluglinien unterscheiden. Letztere kennen beim Preis nur eine Richtung: Nach oben. Hier lohnt es sich, so schnell wie möglich zu buchen.

Trick 7: Schau auf die Website der Airlines

Sobald du bei Skyscanner den günstigsten Termin gefunden hast, solltest du zur Sicherheit noch einen Blick auf die Website der Fluglinie werfen. Reisende berichten immer wieder, dass sie auf den Webseiten der Airlines besonders günstige Flüge finden konnten oder dass zumindest geringere Gebühren für die Nutzung von Kreditkarten angefallen sind.

Ich selber buche nur selten über die Website der Airlines. Denn bisher konnte ich dort noch nie besonders günstige Flüge finden, hatte dafür aber mit unerträglich langsamen und schlecht programmierten Buchungsmasken zu kämpfen.

Trick 8: Schau das Kleingedruckte an

Dass Billigfluglinien mit allerhand Gebühren versuchen, noch etwas mehr Geld aus den Passagieren zu holen, ist kein Geheimnis. Weit verbreitet sind Gebühren für das Checkin von Gepäck, für die Bordverpflegung oder für die Wahl des Sitzplatzes (zum Beispiel bei AirAsia in einer garantiert kinderfreien Umgebung). Bei traditionellen Airlines sind solche Dienstleistungen in der Regel inbegriffen. Überleg dir also, ob du diese Zusätze brauchst und berücksichtige sie bei einem Preisvergleich.

Genauso wichtig sind meiner Meinung nach die Umbuchungsgebühren. Gerade bei längeren Reisen weiss ich beim Buchen noch nicht genau, wann ich zurückkommen will. In diesem Fall lohnt es sich, die Gebühren genauer anzuschauen. Bei einigen wenigen Fluggesellschaften kannst du kostenlos umbuchen, bei manchen gar nicht. Meistens wird aber eine Gebühr von 50 bis 200 Euro fällig.

Da ich den Rückflug sehr oft umbuchen muss, bezahle ich lieber etwas mehr, um bei der Umbuchung flexibler zu sein. Leider sind die Umbuchungsgebühren bei vielen Buchungsportalen nur sehr schwer auffindbar. Generell habe ich die Erfahrung gemacht, dass die asiatischen Fluglinien flexibler sind als die europäischen.

Trick 9: Nimm nicht immer das billigste Ergebnis

Einer der grossen Nachteile von Skyscanner und Co ist, dass die Resultate nur nach dem Preis sortiert werden, nicht aber nach der Qualität der vermittelten Reisebüros. Gerade in Unternehmen, die besonders billige Tickets verkaufen, streckt manchmal der Wurm. Ich habe von Reisebüros gelesen, welche Tickets nicht ausstellen oder bei Problemen telefonisch nicht erreichbar sind. Ein spanisches Reisebüro braucht angeblich regelmässig einen Monat, um Beschwerdemails zu beantworten. Das sind schlecht gesparte zehn Euro.

Um böse Überraschungen zu vermeiden werfe ich bei mir unbekannten Reisebüros meistens einen Blick auf das Bewertungsportal Trustpilot. Hat der Anbieter überdurchschnittlich oft schlechte Bewertungen, wähle ich lieber eine etwas teurere Option. Die meisten meiner Flüge habe ich bei Ebookers gebucht. Das Reisebüro ist weder das billigste noch das beste. Aber es bietet für einen günstigen Preis doch immerhin einen minimalen Service.

Türkischer Lowcost Carrier Pegasus: Die beste Wahl für den Mittleren Osten.
Türkischer Lowcost Carrier Pegasus: Die beste Wahl für den Mittleren Osten.

Trick 10: Vergiss die Bonusmeilen

Fluggesellschaften versuchen uns mit Meilenflügen zu ködern. In Einzelfällen kann sich das Sammeln von Meilen durchaus lohnen, deswegen spricht nichts dagegen, sich bei einem oder mehreren Netzwerken anzumelden. Ich selber bin war Mitglied bei der Star Alliance und habe bereits ein paar Freiflüge beziehen können. Aber lass dich davon nicht tauschen und wähle niemals einen teuren Flug, nur damit du Meilen sammeln kannst.

Das Problem ist nämlich, dass du die Meilen mit grosser Wahrscheinlichkeit nie sinnvoll einsetzen kannst. Erstens verfallen bei dem meisten Programmen die Meilen innerhalb von drei Jahren – es sei denn, du nimmst eine überteuerte Kreditkarte. Zweitens musst du auch bei „Gratisflügen“ noch für Flughafentaxen, Sicherheitsgebühren, Treibstoffzuschläge und anderen Fantasiegebühren zahlen, so dass ein Freiflug im besten Fall gleich teuer ist, wie ein Direktflug bei einer Billig-Fluglinie.

Wenn dich interessiert, wieso ich meine Meilenkarte weggeworfen habe, findest du hier eine etwas ausführlichere Zusammenstellung meiner Gründe.

Trick 11: Lösche vor dem Buchen den Cache

Als ich vor einigen Tagen nach günstigen Flügen nach Mexiko suchte, ist mir etwas Seltsames aufgefallen: Ich hatte mein Wunschdatum zuerst bei einem Reiseunternehmen direkt eingegeben und anschliessend den gleichen Termin bei Skyscanner. Beim Reisebüro lag der Preis bei 780 Euro, doch Skyscanner zeigte genau den gleichen Flug für 770 Euro an.

Das alleine ist nicht besonders überraschend, da Metasuchmaschinen ja die Preise aus dem Cash verwenden und unter Umständen kurzfristige Preisänderungen noch nicht berücksichtigt haben. Doch als ich über Skyscanner auf das Reisebüro klickte, stieg nicht wie erwartet der Preis bei Skyscanner um zehn Euro, sondern sank beim Reisebüro um den Betrag.

Was lehrt uns das? Reisebüros weisen je nach Herkunft der Besucher etwas andere Preis aus. Die Logik dahinter ist nachvollziehbar: Wenn du direkt auf ihrer Seite suchst, bist du ein ziemlich sicherer Kunde. Anders sieht das bei Nutzern aus, die über Suchmaschinen zum Reisebüro finden. Sie wollen offenbar den günstigsten Preis.

Die frühere Konsumentenschützerin und Bloggerin Jo Fitzsimons hat hier in ihrem Blog noch viel krassere Beispiele für dynamische Preisgestaltung gefunden. Wenn du oft den Preis eines bestimmten Flugs checkst, erkennen die Fluglinien dein grosses Interesse an dieser Verbindung und erhöhen den Preis.

Auch wenn es mir nicht gelang, die von ihr erhobenen Vorwürfe zu reduplizieren, ist es wohl keine schlechte Idee, die finale Buchung in einem neuen Browser oder besser noch mit einem anderen Computer zu machen, zumal sich bei Jo auf diese Weise der Preis auf die Hälfte reduzieren liess.

Trick 12: Suche nach Error-Fares

Beim vollkommen automatisierten Buchungsprozess kann es vorkommen, dass auf Grund von Berechnungsfehlern der Preis eines Flugs viel zu günstig ausgegeben wird. Da die Tickets von niemanden mehr konrolliert werden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr gross, dass du mit einem sogenannten Error-Fare tatsächlich fliegen kannst.

Wie findest du nun solche fehlerhaften Tarife? Der bekannteste Error-Fare ist der Fueldump. Dabei fallen auf Grund eines Rechenfehlers die Zuschläge für den Treibstoff und so weiter weg. Mit viel Wissen, Erfahrung und gewaltigen Zeitressourcen zum Probieren lassen sich Fueldumps bewusst provozieren. (Halbfertige) Anleitungen findest du im Internet. Mir ist es noch nie geglückt.

Es gibt Schnäppchenblogs wie zum Beispiel urlaubsguru.de und Ähnliche, die auch immer wieder solche Errorfares bekannt geben. Du findest sie über die erwähnten Suchbegriffe. Die Wahrscheinlichkeit ist zwar klein, dass es genau zu deinem Reisezeitraum einen Error-Fare an deine Wunschdestination gibt. Aber wenn du hinsichtlich Zeit und Ort flexibel bist, kannst du auf den Schnäppchenblogs hin und wieder gute Deals finden. Tipp: Im Newsletter vom Blog Flocutus.de gibt es jeweils einmal pro Monat die besten Spartickets. Auch im Traveltalk weisen wir hin und wieder auf besondere Schnäppchen hin. Schau dort vorbei.

Trick 13: Spekuliere auf eine Entschädigung

Die EU hat in den letzten Jahren die Rechte von Flugpassagieren nach und nach gestärkt. Wenn sich ein Flug massiv verspätet, hast du Anrecht auf eine grosszügige Kompensation. Kommst du beispielsweise bei mit mehr als vier Stunden Verspätung am Ziel deines Langstreckenflugs an, hast du unter Umständen Anrecht auf eine Entschädigung von 600 Euro.

Als ich vor einigen Jahren nach Indien flog, fiel in Frankfurt der Weiterflug nach Mumbai aus. Ich wurde in einen Flieger nach Bangkok gesetzt, wo ich einen Anschluss nach Mumbei hatte. Das Ganze war eine ziemlich ermüdende Sache, die mich etwa 20 Stunden meiner Reise gekostet hat. Aber ich erhielt eine Entschädigung von 600 Euro, so dass ich mehr oder weniger kostenlos nach Indien geflogen bin. Als Student fand ich das super.

Dies kannst du dir Zunutze machen und beim Buchen auf Verspätungen spekulieren. Insbesondere bei sehr knappen Umsteigeverbindungen ist die Chance gross, dass du den Anschlussflug verpasst. Bevor du das aber machst, solltest du unbedingt klären, unter welchen Bedingungen die Anrecht auf Entschädigungen hast. Das kannst du zum Beispiel bei fairplane.de tun. Die Organisation hilft dir auch, deine Rechte vor Gericht einzufordern.

Zum ersten Mal hier? Dann lese hier, worum es in diesem Blog geht. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann solltest du dich unbedingt beim monatlichen Newsletter einschreiben, damit du künftig nichts mehr verpasst.

Über Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

17 Kommentare

  1. „Vergiss die Bonusmeilen“
    Endlich sagt’s mal jemand! 😉

    auch sonst gute Tipps

    • Von allen gesammelten Bonusmeilen weltweit verfällt jede dritte, schätzen Branchenexperten laut diesem Artikel des Tagesanzeigers. Und diese Meilen verfallen nicht einfach, weil die Leute sie nicht nutzen wollen, sondern weil es sich einfach nicht lohnt.

  2. gute Tipps dabei, immer wider habe ich Anfragen vom Kunden die eine Safari gebucht haben und auch ein Ferienhaus in Kenia möchten und dann Hilfe bei den Flügen brauchen. Aber da bin noch nicht durchgestiegen, wie die Schwankungen zu erklären sind.

  3. Servus Oliver,

    jo das mit dem Cache ist interessant. Für Langzeitreisende ist jumpflight.com sicher auch spannend. Hier kann man gebuchte Flugtickets von Leuten kaufen, die ihre Reise nicht antreten können. Für diese Schnäppchen braucht man allerdings sehr viel Flexibilität.

    Kilian

    • Oliver Zwahlen

      Hallo Kilian,

      vielen Dank für den Hinweis. Das kannte ich gar nicht. Aber ist es nicht so, dass die meisten Airlines keinen Namenswechsel erlauben? Ich erinnere mich an die Geschichte von einem Kanadier (?), der mit seiner Freundin eine Weltreise plante und dessen Beziehung kurz vor Reisebeginn auseinanderbrach. Um die Tickets nicht verfallen zu lassen, suchte er nach einer Begleitung mit dem gleichen Namen wie dem seiner Ex-Freundin und lud diese zu einer kostenlosen Weltreise ein. Das ging vor ein paar Monaten mal durch die Medien. Aber für alle Tickets, wo der Namen geändert werden darf, ist das sicherlich eine gute Idee. 🙂

      Gruss,
      Oli

  4. Ah, sehr schöne Übersicht Oli.
    Bei den Flug-Suchmaschinen würde ich noch Google Flights (https://www.google.com/flights/) ergänzen. Hat aus meiner Sicht noch zwei Vorteile:
    1. Man kann über Google Maps Start- und Zielflughafen auswählen und sieht so (wie bei dir „Trick 3“ angegeben) gleich die naheliegenden (Alternativ-)Flughäfen. Sogar mit Preisangabe für den Flug unter der Destination.
    2. Es gibt eine Kalenderübersicht, bei der zu jedem Tag auch der günstigste Flug angezeigt wird. Macht´s ziemlich einfach, wenn man zeitlich flexibel ist.
    Vergleichen zwischen den anderen Portalen sollte man allerdings trotzdem.

    Naja, Meilenprogramme sind so ne Sache. Bei der Star Alliance also Miles-and-More finde ich noch praktisch, dass man diese auch mit Payback sammeln kann. Ich habe meinen Eltern in Deutschland meine Payback-Karte verpasst und sammle nun über deren Einkäufe Punkte. Plus Aktionen, bei denen man auch nur durch Online-Registrierungen Punkte/Meilen sammeln kann (gibt es bei Payback immer wieder mal).
    Bei einer Registrierung der DE-Mail bei der Telekom gabs vor einiger Zeit mal 10.000 Meilen. Das alleine ist schon fast ein Freiflug. Ist halt nur etwas zeitaufwändig, registrieren und anschliessend wieder kündigen…

    • Oliver Zwahlen

      Ich habe auch schon Freiflüge bekommen, finde aber nicht, dass sich das sehr lohnt. Etwas überspitzt ausgedrückt ist es ja so, dass das Ticket 50 Euro kostet und die Flughafentaxen 200 Euro. Das heisst, mit einem „Freiflug“ bezahlst du dann einfach 200 statt 250, während ein bezahlter Flug mit Ryanair und Co auf der gleichen Strecke einschliesslich Taxen vielleicht nur 100 kostet. Ich behaupte nicht, dass es sich nie lohnt. Aber ich würde keinen teureren Flug nehmen, nur um Meilen zu sammeln.

  5. Vorsicht bei Punkt 6: es stimmt nicht so ganz, dass bei den Billigfluglinien der Preis nur die eine Richtung „nach oben“ kennt. Z.B. Ryanair senkt Preise nicht selten zwischendurch auch einmal wieder ab!
    Gerade erst selbst erlebt bei einem Flug von Basel nach Dublin: 51 Franken, „nur noch 1 Platz zu diesem Tarif“, also schnell mal gebucht. 10 Tage später kostete der Flug auf einmal nur noch 26 Franken. Ärgerlich!

    Viele Grüsse aus Luzern,
    Fabi

    • Hi Fabi,
      vielen Dank für den Hinweis. Das habe ich selber noch nie erlebt. Aber ich kann vorstellen, dass du dich geärgert hast… Immerhin sind ja 51 Franken auch kein schlechter Preis… 🙂
      Gruss,
      Oli

    • Salü Fabi

      Wenn ein Schweizer für 51 CHF von Basel nach Dublin fliegt und sich über den „hohen Preis“ ärgert, dann habe ich meine liebe Mühe. Das ist ungefähr so, wie wenn „Westler“ auf einem indischen Markt um irgendwelche Rappenbeträge feilschen. Natürlich ist es ärgerlich, wenn man für den gleichen Platz mehr bezahlt als der Sitznachbar.

      Zudem würde ich sagen, dass gerade bei Langstreckenflügen der Preis nicht das einzige Kriterium sein kann. Da spielen auch Sicherheit, Komfort, Beinfreiheit, Gepäckmenge und Service eine Rolle.

      Markus

      • Hallo Markus,

        ich hab gerade vor ein paar Tagen etwas zum Thema „Westler, die in Indien um Rappenbeträge feilschen“ geschrieben. Ich komme im Text zum Schluss, dass ich zwar jeden verstehen kann, dem das Feilschen zu mühsam ist. Aber aus einer ethischen Perspektive halte ich es für richtig und wichtig, keine überrissenen Preise zu akzeptieren. Falls dich das Thema interessiert: http://weltreiseforum.com/blog/harar-wie-mich-hyaenen-vor-ein-moralisches-problem-stellten/

        Aber 50 Euro für einen Flug nach Dublin halte ich trotzdem für einen sehr guten Preis. Sicherheit spielt bei der Wahl der Airline meiner Meinung keine grosse Rolle. Zumindest in Europa nicht. Fliegen ist heute so sicher, dass die minimalen Unterschiede nicht wirklich ins Gewicht fallen. Eher noch Managementfragen: Wie oft geht bei einer Airline das Gepäck verloren, wie oft wird gestreikt, wie ist der Kundendienst, wenn mal was nicht rund läuft usw.

        Gruss,
        Oli

  6. Wirklich tolle Tipps ich kann nur sagen das ich es bisher ja auch alles selbst zusammengestellt hatte bis ich so wie heute hier auf dieser Seite über Suchmaschinen bei einer Seite gelandet bin die ein affengeiles System vermittelt hat funktioniert zu 100% egal ob Mietwagen, Flug, Hotel seitdem mach ich es nur noch so..

  7. Auf alle Fälle gibt es gewaltige Preisunterschiede bei Flugsuchmaschinen für Flugtickets. Ich habe das mal getestet. Man sollte wirklich verschiedene Flugsuchmaschinen testen und die Preise vergleichen. Nach meiner Meinung sollte man die kleineren Flugsuchmaschinen nicht außer acht lassen. Oft ist die Flugsuche / sind die Preise viel günstiger als bei den Grossen.

  8. Trick 3 ist so eine Sache. Wenn sich der extra gebuchte Zubringerflug verspätet bzw. ganz ausfällt und man daher den eigentlichen Flug verpasst dann hat man Pech. Man kann zwar mehr zeitlichen Puffer einbauen aber dadurch verliert man natürlich Urlaubstage.

    • Oliver Zwahlen

      Da hast du recht. Aber in der Regel kann man ja auch etwas Sightseeing einplanen. Zum Beispiel wenn du in Hongkong rechtzeitig ankommst, schaust du dir ein tolles Museum an, bevor du abends von Shenzhen weiterfliegst. Und wenn der Zubringer zu spät ankommt, dann besuchst du das Museum eben auf der nächsten Reise. So verlierst du zwar etwas Zeit, hast aber dafür im Noromalfall etwas mehr gesehen.

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