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Italien: So kannst du dir die Cinque Terre vorstellen

Corniglia: Das meiner Meinung nach schönste Dorf der Cinque Terre
Corniglia: Das meiner Meinung nach schönste Dorf der Cinque Terre

Steile Klippen, kleine Dörfer und wunderschöne Weinberge: so präsentiert sich die ligurischen Region „Cinque Terre“ – nur wenige Kilometer südöstlich von Genua. Welches der fünf Dörfer das Schönste ist und was du im Nationalpark unternehmen kannst, verrate ich dir in diesem Artikel.

Seit meiner Blogparade zu den schönsten Dörfern der Welt ist es kein Geheimnis mehr: Ich mag die kleinen und überschaubaren Ortschaften dieser Welt. Als sich im Rahmen einer Bloggerreise die Chance bot, Ligurien und insbesondere die Cinque Terre zu besuchen, war ich gleich Feuer und Flamme. Ich hatte bereits zuvor Berichte von anderen Bloggern über diese fünf hübschen, bizarr auf Felsen verbauten Dörfer gelesen und wollte die Region deswegen schon längst besuchen.

Auch nach der Rückkehr halte ich die Cinque Terre noch immer für ausgesprochen sehenswert. Überraschenderweise haben mich die Dörfer stark an die Minderheitensiedlungen in Südchina erinnert. Etwa an die  Dörfer in den Longji-Reisterrassen von Nordguangxi. Über diese Ähnlichkeiten werde ich später auf meinem Chinablog schreiben.

Allerdings erlebte ich auch einige unschöne Erlebnisse. Als ich in einem Laden ein meiner Meinung nach rassistisches Schild fotografieren wollte, wurde ich (verbal) ziemlich unsanft rausgeworfen. Generell hatte ich den Eindruck, dass die Ladenbesitzer die vielen Touristen zwar als Geldquelle schätzen, aber nicht wirklich als Besucher. Das ist wohl ein häufiges Schicksal von viel besuchten Orten.

Meine persönliche Hitparade der Cinque Terre-Dörfer

Die fünf Dörfer liegen sehr nahe beieinander und du solltest auf alle Fälle alle fünf besuchen. Zudem sind alle Ortschaften sehr klein, so dass du in ein bis zwei Stunden locker jede Ecke erkunden und alle fünf Dörfer innerhalb eines Tages abhaken kannst. Gleichzeitig fand ich allerdings auch, dass sich die Dörfer stark ähneln.

Schon wenige Tage nach der Rückkehr fiel es mir schwer, einige meiner rund zweihundert Fotos dem richtigen Dorf zuzuordnen. Da du aber ohnehin eine Basis brauchst, um die Gegend zu erkunden, möchte ich dir mit meiner ganz persönlichen Hitparade der fünf Orte helfen, den besten Ausgangsort zu finden.

Vielleicht noch ein Wort zu den Hotels: Da die Unterkünfte in den Cinque Terre für die meisten Backpacker wohl eher etwas über dem Budget liegen, würde ich versuchen in der Nahe gelegenen Stadt La Spezias eine Wohnungzu finden. Angebote gibt es beispielsweise bei 9flats. Ebenfalls würde ich einen Blick auf die beiden Buchungsportale Agoda oder Booking werfen, da beide in der Nebensaison teilweise massive Preisnachlässe gewähren.

Platz 1: Corniglia

Corniglia ist anders als die übrigen vier Dörfer der Cinque Terre. Es liegt zwar auch direkt am Meer, hat aber keinen direkten Zugang, weil es hoch oben auf einer Klippe thront. Eine enge Strasse führt durch die kleine Siedlung mit weniger als 300 Einwohnern zu einem grandiosen Aussichtspunkt. Von hier hast du einen tollen Blick auf die Nachbarsdörfer.

Winzer bringen ihre Ernte mit dieser "Monorail" nach Corniglia.
Winzer bringen ihre Ernte mit dieser „Monorail“ nach Corniglia.

Gerade nördlich des Dorfs befindet sich ein kleiner Parkplatz, von wo aus auch das Bild oben entstanden ist. Hier kannst du im Abendlicht tolle Bilder von Corniglia schiessen. Hier beginnt auch die aussergewöhnliche „Monorail“, welche die Weinbauern benutzen, um ihre Ernte zur Strasse hoch zu transportieren oder Dünger und andere Gegenstände in die Rebberge zu bringen.

Mit etwas Glück kannst du dieses einzigartige Fahrzeug von hier aus beobachten und mit noch etwas mehr Glück besteht sogar die Chance, dass dich ein Weinbauer mitfahren lässt. Zumindest werden solche Geschichten erzählt.

Platz 2: Vernazza

Vernazza verfügt über ein paar versteckte Perlen, die mir besonders gut gefielen. Deswegen erreichte dieses Dorf den zweiten Platz in meiner ganz persönlichen Rangliste. Hier möchte ich zunächst den Strand des Ortes nennen. Er ist zwar ziemlich felsig und nicht der Inbegriff eines tollen Badeorts. Aber der Zugang ist einfach atemberaubend: Dieser führt nämlich über eine enge Höhle durch einen Felsen, auf dem  Häuser stehen. Es ist leicht, den Zugang zu übersehen.

Vernazza: Das Dorf mit einem grossem Hafen, einem Aussichtsturm und einem versteckten Strand.
Vernazza: Das Dorf mit einem grossem Hafen, einem Aussichtsturm und einem versteckten Strand.

Hoch über Varnarra ragt das Kastell Doria, das noch aus dem 11. Jahrhundert stammt. Von seinem Turm hast du eine super Aussicht auf das Dorf mit seinen rund 800 Einwohnern. Auf dem Weg zum Kastel passierst du mehrere Restaurants mit atemberaubenden Terrassen.

Venazza verfügt zudem über den grössten Hafen der fünf Dörfer. Am Steg befinden sich immer viele Besucher. Hier kannst du andere Touristen beobachten wie sie sich im Wasser mit Surfbrettern abmühen.

Platz 3: Manarola

Malarola war der Ausgangspunkt für unsere Reise. Dadurch wurde dies der Ort, den ich am längsten erkundete und dadurch auch am besten kenne. Malarola ist hübsch und verfügt ebenfalls über einige schöne Aussichtspunkte.

Manarola: Das hübsch gelegene Dorf war der Ausgangspunkt für unsere Erkundungen in Cinque Terre.
Manarola: Das hübsch gelegene Dorf war der Ausgangspunkt für unsere Erkundungen in Cinque Terre.

Besonders interessant fand ich Friedhof am nördlichen Dorfende. Die Gräber (oder Urnen?) sind zum Teil in die Wand eingelassen und lassen auf den wohl sehr gesunden Lebensstil der Malaroler schliessen: Kaum jemand erreichte weniger als 80 Lebensjahre. Nicht wenige Grabinschriften verkünden sogar eine Lebensspanne von bis zu 100 Jahren.

Die Besitzerin eines Restaurants erklärte mir am folgenden Abend, dass kein Zufall sei. Im Dorf gebe es wenig Stress, ältere Menschen bleiben sozial integriert und die steilen Wege würden dafür sorgen, dass man sich viel bewegt. Eine sehr schöne Erklärung, wie ich finde.

Wenn du die Strasse nach oben Richtung Parkplatz läufst, siehst du ein paar Häuser, deren Eingang sich nur über Brücken erreichen lässt. Bevor die Strasse durch den Ort gebaut wurde, sah das ganze Dorf so aus. Schade, dass man den Originalzustand heute nur noch erahnen kann.

Platz 4: Riomaggiore

Riomaggiore ist das südöstlichste Dorf der Cinque Terre und mit etwa 1600 Einwohnern der grösste Ort. Erreichen lässt es sich über die Via Dell’Amore, einem in den Fels gehauenen Wanderweg von Manarola. Zum Zeitpunkt des Besuchs war der Weg jedoch leider gesperrt.

Riomaggiore: Eine hübsches Dorf, das ich aber kaum von Manarola unterscheiden kann.
Riomaggiore: Eine hübsches Dorf, das ich aber kaum von Manarola unterscheiden kann.

Um ehrlich zu sein: Von Riomaggiore ist mir recht wenig in Erinnerung geblieben. Wir spazierten die Hauptstrasse zur wenig eindrücklichen Kirche hoch, liefen am Rathaus mit Szenen aus dem Leben der einheimischen Fischer und Winzer vorbei und gingen über den untertunnelten Felsen wieder zurück ins Nebental, wo sich der Bahnhof befindet.

Platz 5: Monterosso al Mare

Das nördlichste Dorf verfügt über die umfangreichste touristische Infrastruktur. Sprich: Es ist der touristischste der fünf Orte. Dies verdankt Monterosso vermutlich dem relativ langen Badestrand, der in dieser Art für die Region Cinque Terre eher untypisch ist.

Monterosso al Mare: Das grösste der fünf Dörfer war für mich der am wenigsten attraktive Ort der Cinque Terre.
Monterosso al Mare: Das grösste der fünf Dörfer war für mich der am wenigsten attraktive Ort der Cinque Terre.

Allerdings steht hier eine Liege neben der anderen, die man für teures Geld mieten muss und der Strand ist alles andere als feinsandig. Vielleicht lag es auch am Wetter, aber obwohl ich die Badehose im Rucksack dabei hatte, verspürte ich keine Lust, hier ins Wasser zu steigen.

Das Dorf hat durch die starke Entwicklung leider etwas an Charakter verloren. Auf der Plusseite steht jedoch, dass in Monterosso am meisten los ist. Es gibt sogar ein kleines Openair-Kino, von dem ich allerdings den Spielplan nicht finden konnte.

Was du in den Cinque Terre unternehmen kannst

Die beliebteste Aktivität scheint darin zu bestehen, durch die Rebberge und Olivenhaine zwischen den einzelnen Dörfern zu wandern. Leider sind derzeit mehrere dieser Wanderwege gesperrt – insbesondere der bekannte Via dell’Amor. Unklar ist, wenn sie wieder aufgehen. In den Weinbergen kannst du je nach Saison den Winzern bei der Arbeit zusehen. Im September findet jeweils die Ernte statt.

Es gibt in allen Dörfern Bootstouren, die eine andere Perspektive auf die Küste erlauben. Zudem findest du an jedem Ort Einstiegsorte zum Baden und Schwimmen. Allerdings gibt es keinen vollwertigen Strand – die Badeorte sind jeweils ziemlich felsig. Das kann man schön finden. Auf mich wirkte es zu wenig einladend, als dass ich die Badehosen wirklich ausgepackt hätte.

Die Unterhaltungsmöglichkeiten sind beschränkt. Ich konnte keinerlei Nachtleben entdecken. Es gibt lediglich eine Reihe von Restaurants zum Essen, die relativ früh schliessen. Kleiner Tipp: Die gefüllten Muscheln im Aristide schmeckten mir besonders gut. Vielen Dank an das Gasthaus für die freundliche Einladung!

Apropos Essen: Wie in Italien üblich gibt es auch in den Cinque Terre diese unsägliche „Cover Charge“, die anfällt, sobald du Speisen an einem Tisch zu dir nimmst. Grundsätzlich solltest du aufpassen, dass du auch wirklich bekommst, was du bestellt hast. In der Trattoria La Scogliere orderten wir beispielsweise Mineralwasser und erhielten daraufhin nicht versiegelte Flaschen. Offensichtlich wurden sie vom Restaurant selber nachgefüllt – ob mit Leitungswasser oder Mineralwasser kann ich nicht beurteilen. Lustigerweise erhielten wir das, nachdem uns kostenloses Leitungswasser verwehrt worden war.

Wie du Dich dort am besten bewegst

Ich bin im Auto in die Cinque Terre gefahren. Mir bereitete es Spass, auf den engen Strassen zu kurven, die hoch über der Küste die Orte verbindet. Meiner Reisebegleitung wurde aber auf den extrem kurvigen Strecken übel. Davon abgesehen ist das Auto jedoch in diesem Teil der Welt kein ideales Gefährt: Du musst häufig gewaltige Umwege fahren und die Parkplatzsituation ist in den Dörfern desolat.

Vor Manarola gibt es einen Parkplatz für 2 Euro pro Stunde beziehungsweise 17 Euro pro Tag. Da hier alleine die Parkgebühren höher als mein Tagesbudget in vielen Ländern dieser Welt sind, entschloss ich mich, das Auto etwas ausserhalb am Strassenrand abzustellen – dafür musste ich aber einen Fussweg von fast einer halben Stunde in Kauf nehmen. Italien ist eben ein teures Pflaster!

Die Bahnlinie von Genua nach La Spezia ist eine Meisterleistung der Ingenieurskunst aus den 1860er-Jahren. Entsprechend klein sind die Bahnhöfe heute und mussten weit in die Tunnels hinein verlängert werden.
Die Bahnlinie von Genua nach La Spezia ist eine Meisterleistung der Ingenieurskunst aus den 1860er-Jahren. Entsprechend klein sind die Bahnhöfe heute und mussten weit in die Tunnels hinein verlängert werden.

Die naheliegendste Art der Fortbewegung ist die Eisenbahn. Jedes der fünf Dörfer verfügt über einen eigenen Bahnhof, der oft abenteuerlich in einem Tunnel liegt und somit schon für sich alleine eine Sehenswürdigkeit darstellt. Der Zug fährt etwas unregelmässig, aber ungefähr einmal pro Stunde und Richtung. Am besten fängst du mit der Besichtigung in der Mitte an: Wenn es egal ist, in welche Richtung das nächste Dorf liegt, kannst du deine Wartezeiten massiv verkürzen.

Druck dir am besten diesen Fahrplan aus, aber verlass dich nicht allzu sehr auf ihn. Die Züge sind nicht besonders pünktlich. Am Abend verspätete sich der letzte Zug um ganze 40 Minuten (!), so dass wir etwa 70 Minuten auf der Bahnstation von Corniglia auf die nächste Mitfahrgelegenheit warteten – notabene für eine Distanz von weniger als zwei Kilometern. Denk daran, dass du die Fahrkarten vor der Abfahrt entwerten musst. Auf der Strecke gibt es viele Kontrollen!

Wenn du viel Zug fahren möchtest, kannst du den Kauf einer „Cinque Terre Treno“-Karte erwägen. Sie kostet pro Person und Tag 12 Euro und kann an allen Bahnhöfen der Region erworben werden. Sie erlaubt nicht nur unlimitiertes Zug- und Busfahren in der Region, sondern beinhaltet auch den Eintritt zu den Fusswegen durch den Nationalpark. Zudem erlaubt sie die Nutzung von Fahrstühlen und die kostenlose Nutzung von öffentlichen Toiletten.

Die Öffnungszeiten einer Toilette in Riomaggiore: Am Donnerstag lieber etwas weniger trinken!
Die Öffnungszeiten einer Toilette in Riomaggiore: Am Donnerstag lieber etwas weniger trinken!

Wie so oft ist natürlich auch diese Karte eine Mogelpackung. Einige der Fusswege sind derzeit nicht zugänglich, von den Fahrstühlen fanden wir nur einen einzigen und der war defekt. Die Toiletten haben teilweise bizarre Öffnungszeiten: Eines der stillen Örtchen ist zum Beispiel am Donnerstag jeweils den ganzen Tag zu. Falls du also am Donnerstag in Riomaggiore bist: Versuch wenig zu trinken!

Da die Cinque Terre touristisch sehr gut erschlossen ist, solltest du mit Englisch und teilweise auch mit Deutsch einigermassen klarkommen. Falls du dich vor Kommunikationsschwierigkeiten fürchtest, empfehle ich dir, meine Tipps zur Kommunikation in Ländern zu lesen, in denen du die Sprache nicht versteht.

Wie lange du bleiben solltest

So schön die Cinque Terre auch sind: als alleiniges Reiseziel lohnen sie meiner Ansicht nach eher nicht. In einem oder spätestens zwei Tage hast du alles gesehen. Selbst wenn du noch Ausflüge nach Portofino und La Spezia unternimmst, füllst du damit kein Programm von einer Woche.

Auf einer Rundreise durch Italien ist die Region jedoch ein grandioser Zwischenstopp. Es lässt sich ab dem sehenswerten Genua in etwa zwei Stunden erreichen. Auch Pisa – selber ein Ort, für den du kaum länger als einen Tag brauchst – liegt nur gerade 70 Strassenkilometer entfernt. Florenz und die ewige Stadt Rom lassen sich ebenfalls gut mit der Cinque Terre verbinden.

Wie du dich am besten vorbereitest

Die Dörfer von Cinque Terre sind nicht besonders gross und es ist nicht besonders schwer, sie auf eigenes Faust zu entdecken, wenn du aber mehr von der Region entdecken willst, empfehle ich dir die Anschaffung eines Reiseführers. (Lese hier wieso Reiseführer nicht doof sind.)

Für Individualreisende empfehle ich den Reise-Knowhow zu Ligurien. Wieso? In erster Linie deswegen, weil die Reihe allgemein gut recherchiert und nützlich aufbereitet ist und zweitens, weil der Ligurienband derzeit der aktuellste Reiseführer mit einem ausführlichen Teil zur Region Cinque Terre ist.

Update: Begrenzung der Besuchermenge

In Sommer 2016 soll erstmals die Zahl der Besucher begrenzt werden. Vieles ist noch unklar, aber feststeht, dass du vor dem Besuch über das Internet eine kostenpflichtige Eintrittskarte kaufen musst. Was die Parkverwaltung als Schutz sehen, wird übrigens von Anwohnern als Abzocke und massive Verschlechterung der Lebensbedingungen betrrachtet. Details dazu gibt es hier.

Hinweis: Ich besuchte die Cinque Terre auf Einladung von Turismo Liguria. Herzlichen Dank für die Unterkünfte und die Eintritte. Der Artikel enthält Affliate-Links.

Zum ersten Mal hier? Dann lese hier, worum es in diesem Blog geht. Wenn dir dieser Artikel gefallen hat, dann solltest du dich unbedingt beim monatlichen Newsletter einschreiben, damit du künftig nichts mehr verpasst.

Über Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

8 Kommentare

  1. Ein informativer Artikel für den ersten Besuch an die Cinque Terre!
    Ich war im Sommer auch mal wieder dort. Und habe vor allem die langen Wartezeiten auf den Bahnhöfen in Erinnerung behalten. Kein einziger Zug kam einigermaßen rechtzeitig. Zurück haben wir lieber das Boot genommen.

    Meine Top 5 hat sich bei diesem Besuch leicht verschoben. Vernazza stand auf Platz eins. Das ist jetzt Riomaggiore.
    Obwohl es meiner Meinung nach Manarola sehr ähnelt, fanden wir es doch das schönste Dorf, auch von der Atmosphäre her.

    • Hallo Renate,

      dass Riomaggiore bei mir so schlecht abschnitt, hängt vermutlich daran, dass ich in Manatola wohnte und mich Riomaggiore deswegen kaum überraschte. Aber letztlich sind alle fünf Orte sehr schön. Wirklich falsch machen kann man mit keinem Dorf etwas.

      Das mit dem Boot finde ich sehr interessant. Wir sind nur mit dem Zug gefahren und haben die Boote nur aus der Ferne gesehen. Wie häufig fahren denn die Boote? Weisst du, ob es irgendwo einen Fahrplan online gibt?

      Gruss,
      Oliver

  2. Hallo Oliver,
    schöner anschaulicher Bericht. Animiert mich auch mal wieder dort vorbeizuschauen. Wie du weißt, habe ich ja gerade über eine andere Ecke von Ligurien berichtet.
    BG, Peter
    PS Bist du dafür extra aus Peking angereist?

    • Hallo Peter,
      Ligurien hat so viele spannende Ecken. Da gibt es noch viel zu entdecken. Besonders witzig fand ich übrigens in deinem Bericht, dass die Müllabfuhr mit Eseln funktioniert. Ich will ja demnächst einen Artikel darüber schreiben, wieso mich Italien an China erinnert. Das wäre noch ein weiterer Punkt…
      Nein, ich bin nicht extra aus Peking angereist. Seit einiger Zeit bin ich wieder in der Schweiz. Und vor hier aus ist es ja nur einen Katzensprung.
      Gruss,
      Oliver

  3. Da hast du gute Reiseinformationen zusammengepackt, werde mir die Seite als Lesezeichen speichern. Italien ist spätestens seit meinen Ausflug nach Apulien und Abruzzen eines meiner lieblings Reiseländer. Tolle Landschaft, entspannte Leute, alte Gemäuer und sehr gutes Essen – was will man den mehr?

  4. Hey! Ich selbst bin ja riesengroßer Italien-Fan und schreibe selbst grad an meinem Artikel zu den Cinque Terre. Ich mache zwar keine Reihung, aber in meinem Kopf ist sie ganz gleich wie deine 🙂 Das mit dem Zug haben wir uns gespart, wir sind die eine Richtung zu Fuß, die andere mit dem Boot unterwegs gewesen. Die Zeiten sind bei den Tickethäuschen ausgehängt. Ist wirklich toll der Anblick vom Boot aus!
    PS: Das mit dem Gedeck (Cover Charge oder Coperto) ist halt in Italien fast flächendeckend üblich. Ich hab damit leben gelernt 😉

    • Oliver Zwahlen

      Hi Barbara,
      dass die Aussicht vom Boot grandios ist, kann ich mir gut vorstellen. Wie lange hast du denn zu Fuss gebraucht, um alle fünf Dörfer zu erkunden? Ich nehme mal an, dass du das nicht in einem Tag geschafft hast, oder?
      Gruss,
      Oli

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