Donnerstag, 27. Juli 2017
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Kadidiri: Wo einem selbst das Nichtstun leicht zu viel wird

Immer behilflich: Die Einheimischen auf der Insel Kadidiri im Umgang mit den wenigen Touristen.
Immer behilflich: Die Einheimischen auf der Insel Kadidiri im Umgang mit den wenigen Touristen.

Nur wenige Touristen finden den beschwerlichen Weg zur abgelegenen indonesischen Insel Kadidiri. Doch wer einmal auf dem Eiland im Inlandmeer von Sulawesi angekommen ist, findet Erholung pur. Und wem das Nichtstun wider Erwarten zu langweilig wird, kann eine Reihe von grandiosen Ausflügen unternehmen.

„Welches ist der schönste Strand, den du gesehen hast?“, werde ich immer mal wieder gefragt – zuletzt auch bei der Blog-Parade zu den schönsten Stränden Südostasiens, die Stefan von Faszination Südostasien derzeit veranstaltet. Die Frage fällt mir nicht leicht. Ich bin kein leidenschaftlicher Wassersportler. Ich tauche nicht, sondern schnorchle allenfalls gelegentlich. Ich surfe nicht, obwohl ich hin und wieder gerne eine Segeltour unternehme. Auch liegt es mir nicht, mich am Strand braunbraten oder bei Fullmoon-Partys volllaufen zu lassen. Am wohlsten fühle ich mich in kleinen, abgelegenen Dörfern, gerne von Bergen umgeben.

Trotzdem: Der Strand, an dem ich mich am wohlsten gefühlt habe, gehörte zur Insel Kadidiri. Die meisten Leser werden den Namen noch nie gehört haben. Nicht ohne Grund: Die Insel ist nur schwer zu erreichen und weitab vom Horizont der meisten Reisenden. Sie liegt wunderbar eingeschlossen zwischen zwei Armen des indonesischen Sulawesis (früher: Celebes) und ist selbst dann noch schwer zu erreichen, wenn man sich bereits auf Sulawesi befindet. Für die Anreise aus Europa müsste man mindestens drei volle Tage rechnen. Kein Wunder also, dass jeden Tag nur etwa zwei bis drei neue Besucher ankommen.

Zwar kein Strand wie aus dem Bilderbuch, doch macht dies die entspannte Atmosphäre wett.
Zwar kein Strand wie aus dem Bilderbuch, doch macht dies die entspannte Atmosphäre wett. Hinten links am Horizont: die Insel Taipih.

Für viel mehr Gäste gibt es ohnehin keinen Platz. Denn am vielleicht 200 bis 300 Meter langen Sandstrand befinden sich versteckt zwischen den Palmen drei Resorts, die jeweils etwa zehn bis 15 Gästezimmer aufweisen. Wer es auf die Insel schafft, bleibt meist länger – ohnehin fährt nur jeder zweite Tag ein Schiff ans Festland. In meinem Resort gab es einen Finnen, der einen ganzen Monat auf Kadidiri blieb, den ganzen Tag in der Hängematte lag und ein Buch nach dem anderen verschlang.

Selber blieb ich nur eine Woche. Das Schöne daran, dass die wenigen Besucher stets lang bleiben, ist: Nach ein paar Tagen kennt man wirklich jeden auf der Insel. Damit auch du von meinen Erfahrungen profitieren kannst, will ich hier nun eine Reihe von praktischen Tipps geben.

Die Wahl der Unterkunft

Auf Kadidiri selbst gibt es drei Resorts, die alle recht unterschiedlich sind. Da es auf Kadiri ohnehin recht wenig zu tun gibt, habe ich alle drei Resorts ausgiebig besucht. Strom gibt es in allen Unterkünften nur in den Abendstunden wenn der Generator läuft. Eine gute Taschenlampe und vor allen auch ein Mehrfahrstecker (zum Laden aller elektrischen Geräte) sollten daher auf alle Fälle im Gepäck sein. Alle drei Resorts bieten Vollpension und die unten genannten Preise verstehen sich pro Person – auch wenn man sich ein Zimmer teilt. Hier meine Erfahrungen:

  • Die billigste Unterkunft bietet das Lestari Kadidiri mit eher miesen Bungalows für 100.000 Rupien, beziehungsweise für 125.000 Rupien direkt am Strand. Die günstigeren Zimmer verfügen über keine Toilette. Die neueren Bungalows haben eine Hock-Toilette. Duschen gibt es in beiden Kategorien nicht. Man bekommt allerdings jeden Tag einen Eimer mit Süsswasser (um sich zu waschen) und einen mit Salzwasser (zum spülen). Ich habe mich zunächst aus Preisgründen für diese Option entschieden, fand aber nach einer Weile, dass das Lestari auch eine Reihe von genuinen Vorteilen mit sich bringt: Das Resort ist eine Art Homestay mit einem relativ engen Kontakt zur einheimischen Betreiberfamilie. Sehr schön fand ich, dass Gäste gelegentlich zum Fischen mitgehen und selber einmal die Harpune abfeuern dürfen. Und das Essen (fast immer Fisch) war einfach göttlich.
  • Die nächste Unterkunft ist das Black Marlin, das mit 200.000 Rupien die teuerste Option bietet. Die Zimmer sind schön, es hat auch eine richtige Dusche, die allerdings nur kaltes Wasser ausspuckt. Auf Grund seiner Lage hat man hier auf den Balkons vor dem Zimmer einen akzeptablen Handyempfang, während der Lestari in einem Funkloch liegt. Wer mindestens eine Tauchtour mitmacht, bekommt pro Nacht einen Preisnachlass von 50.000 Rupien, was das Marlin preislich sehr attraktiv macht.
  • Am anderen Ende des Strandes befindet sich das Kadidiri Paradies, das ich vermutlich wählen würde, wenn ich nochmals auf die Insel ginge. Die Anlage ist schön und die Bungalows, die nicht direkt am Strand liegen, bieten mit 150.000 Rupien ein gutes Preisleistungsverhältnis. Wer es gehoben will, kann hier auch in einer Honeymoon-Suite unterkommen, die ich allerdings selber nicht gesehen habe. Das Kadidiri Paradies verfügt ebenfalls über eine eigene Tauschschule, die zum Zeitpunkt meines Besuchs als zuverlässiger als die im Black Marlin galt.
  • Darüber hinaus liegt ein viertes Resort auf der vorgelagerten Insel Taipih, die sich mit einer rund zehnminütigen Bootsfahrt erreichen lässt. Als ich Taipih besuchte, war das Resort zu, weswegen ich auch den Namen nicht weiss. Es hiess, dass das Resort über unsere Wintermonate (sprich: jetzt) wieder aufgehen soll. Insgesamt machte das Resort einen ziemlich verlotterten Eindruck. Seine Stärke (oder auch seine Schwäche) liegt darin, dass es wirklich vollkommen abgelegen ist. Wer hier unterkommt, hat leicht eine Insel für sich ganz allein.
In diesem bescheidenen Bungalow des Resorts Lestari Kadidiri habe ich gewohnt.
In diesem bescheidenen Bungalow des Resorts Lestari Kadidiri habe ich gewohnt.

Was du auf Kadidiri tun kannst

Zunächst einmal ist Kadidiri der perfekte Ort, um auszuschalten: Es gibt keine Bar, es gibt keinen Einkaufsladen und es gibt kein Internet. Selbst das Mobilfunknetz funktioniert nur an ein paar wenigen Stellen am Strand. Man ist also praktisch vollkommen von der Welt abgeschnitten. Für einen Blogger wie mich ist das nicht so ideal, aber die Mails und die Leser können auch einmal ein paar Tage warten.

  • Baden und Schnorcheln: Es dürfte kaum überraschen, dass du wohl den grössten Teil deiner Zeit am oder im Wasser verbringen wirst. Die Gewässer rund um Kadidiri sind unglaublich ruhig. Du brauchst nur wenige Meter zu schwimmen und befindest dich bereist über einem Korallenriff mit zahlreichen bunten Fischen. Allerdings sind die Korallen nicht mehr in einem ganz guten Zustand. Früher wurde in der Region viel mit Dynamit gefischt.
  • Tauchausflüge: Die Togian-Inseln gelten wegen der reichhaltigen Unterwasserwelt als wahre Tauchparadies. Gerade vor Kadidiri gibt es ein ganz besonderes Highlight: Ein amerikanischer B24-Bomber versank gegen Ende des Zweiten Weltkriegs nach einer Notwasserung im etwa 20 Meter tiefen Gewässer und ist heute noch in einem erstaunlich guten Zustand.
  • Besuch des Sees der Quallen: Ein eindrücklicher Ausflug führt in den rund 30 Minuten entfernten See der Quallen. Die schlabberigen, faustgrossen Wasserwesen haben im trüben Gewässer des Sees keine natürlichen Feinde und können sich darin ungestört vermehren. Alle zwei Meter stösst man beim Baden auf eine Qualle. Obwohl sie nicht giftig sind (und man sie daher problemlos anfassen kann) fühlte ich mich ein bisschen wie in einen Horrorfilm versetzt.
  • Palmdiebe suchen: Die Togian-Inseln beherbergen eine Reihe von bizarren Tieren, von denen der Palmdieb vermutlich alle anderen übertrifft. Es handelt sich dabei um die grösste an Land lebende Krebsart. Die Schalentiere haben mit den Beinen eine Spannweite von einem Meter und sind ausgesprochen kräftig. Sie können sogar Kokosnüsse öffnen. Da die Tiere nachtaktiv sind, findet man sie allerdings nicht so leicht. Ich habe selber keine gesehen.
  • Am Lagerfeuer Gitarre spielen: Da es auf der Insel kaum Strom gibt, findet fast jede Nacht das statt, was die Leute vor Ort „Party“ nennen. Dabei sitzen in der Regel fünf bis zehn Touristen um ein Lagerfeuer und singen zu den Gitarrenklängen der Einheimischen.
  • Lecker essen: Der wahre Höhepunkt auf Kadidiri war für mich jedoch das leckere Essen. Jeden Tag gab es leckeren Fisch, der stets etwas anders zubereitet wurde, und Gemüse.
Abenteuerbad auf Kadidiri: Schwimmen im See voller Quallen.
Abenteuerbad auf Kadidiri: Schwimmen im See voller Quallen.

Wieso die Anreise beschwerlich ist

Ich habe oben bereits erwähnt, dass die Insel etwas schwer zu erreichen ist. Das hängt damit zusammen, dass es keinen Flughafen in der Nähe gibt und du deshalb auf alle Fälle eine längere Schiffsfahrt mit einer längeren Busreise verbinden musst. Hier möchte ich kurz schildern, wie ich das gemacht habe:

  • Via Gorontalo: Die vermutlich unkomplizierteste Möglichkeit auf die Togian-Inseln zu gelangen, besteht in einem Flug nach Gorontalo. Ich hab das bei der Anreise so gemacht und fand den „Buschflughafen“ der Kleinstadt in Nordsulawesi einfach der Hammer (ich bezeichnete Gorontalo hier in einem Interview sogar als meinen Lieblingsflughafen). Gebucht habe ich den Flug über Skyscanner und bezahlte etwa 40 Euro. Wenn du fliegst, solltest du auf alle Fälle hinreichend Zeit für das Erreichen der Anschlussfähre einplanen. Mein Flug hatte etwa sechs Stunden Verspätung. Von Gorontalo gibt es keinen öffentlichen Bus in die Stadt; du musst also für die über einstündige Fahrt ein Taxi nehmen. Ab Gorontalo fährt zwei Mal pro Woche eine Nachtfähre in etwa 12 bis 13 Stunden nach Wakai, von wo aus du mit einem kleinen Boot in 30 Minuten nach Kadidiri gelangst. Die Fähre (siehe Bild unten) war in einem einigermassen guten Zustand und das Meer sehr ruhig.
  • Via Ampana: Auf dem Rückweg bin ich mit einer anderen Fähre von Wakai nach Ampana geschippert. Hierbei handelte es sich um eine Tagfahrt, die nur etwa halb so lange dauerte. Diese Strecke verfügt über vier Verbindungen pro Woche, also auch hier gut planen! Das Holzschiff ist in einem deutlich schlechteren Zustand als die Gorontalo-Fähre und vor allem unter Deck sehr ungemütlich. Ab Ampana sollte am Abend eigentlich ein Linienbus in Richtung Poso (wo ich übrigens hier einen zum Radiomoderator verwandelten Bombenleger interviewen konnte) oder Tentana fahren, wenn du dich aber mit anderen Touristen zusammentust, ist das sehr viel schnellere Taxi kaum teurer. Von Poso und Tentana fahren regelmässig Busse in das sehr sehenswerte Tana Toraja, über dessen bizarre Totenritualle ich hier mehr geschrieben habe.
  • Alternative: Im Prinzip müsste es auch möglich sein, von Bomba (eine Siedlung ganz im Süden der Togian-Inseln) in einer Nussschale nach Ampana zu fahren. Das habe ich nicht selber gemacht, aber so weit ich gehört habe, soll die Überfahrt in dem  wirklich sehr kleinen Boot mit vielleicht zehn Plätzen ausgesprochen unbequem sein. Falls jemand mehr dazu weiss: Bitte einen Kommentar schreiben.
Das angenehmste Schiff: Die Nachtfähre nach Gotontalo fährt nur zwei Mal pro Woche.
Das angenehmste Schiff: Die Nachtfähre nach Gotontalo fährt nur zwei Mal pro Woche.

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Über Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

13 Kommentare

  1. toller Blog! Toller Artikel 🙂

  2. Deinem Artikel zufolge kann ich Deine Begeisterung total verstehen! Bis jetzt habe ich mich immer auf Städte konzentriert, weil ich dachte das mir auf so kleinen Inseln schnell langweilig wird. Aber nachdem ich diesen tollen Artikel gelesen habe, habe ich auch etwas Blut geleckt. Meine Frage wäre was für ein Publikum dort auf der Insel ist? Sind das eher junge Backpacker oder jung gebliebene im fortgeschrittenen Alter?

    • Hi Flugeule,

      das Publikum war eigentlich stark gemischt, wobei es schon sehr viele recht junge Besucher gab zwischen 20 und 30 Jahren. Was halt ist: Es hat fast ausschlieslich Leute, die auf einer Langzeittour sind. Das ist auch verständlich: Wer nur zwei Wochen in Indonesien unterwegs ist, für den ist die doch recht lange Anreise eher wenig attraktiv.

      Gruss,
      Oliver

  3. … Kadidiri – tatsächlich ein Leckerbissen für Reisende 🙂 … ich verbrachte insgesamt mehr als ein halbes Jahr auf der Insel und arbeitete mitunter als Divemaster und Tauchlehrer im Kadidiri Paradise – Olli hat recht, das Kadidiri Paradise ist auf jedenfall die Topwahl wenn man eine gemütliche Zeit auf der Insel verbringen will – für den Budget-Traveller ist auch das Lestari eine super Wahl (da kommt auch ziemlich Travellerstimmung auf…)

    Bezüglich Tauchen: Total unterschätzt, aber der Hammer: Ein Nachttauchgang am Hausriff, direkt vor der Insel. Mein Lieblingstauchgang: Dominik Rock (für Advanced Divers)…für die wirklich geübten Taucher: Batu Gila….und klar den Bomber sollte man sich auch nicht entgehen lassen :-). Wer die Möglichkeit hat – das ist ein Muss: die Insel Una-una, dort sind alle Tauchgänge der absolute Riesenkracher – speziell sehenswert: The Pinnacle und das Apollo Riff :-)…aber eigentlich sind auf den Togeans alles Tauchgänge der Hammer…

    Wer genug Zeit im Gepäck hat – unbedingt noch auf die Insel Pulau Hoga im Südosten von Sulawesi einen Abstecher machen (http://tukangbesidiving.com) – das war für mich der schönste Ort auf Sulawesi und einer der schönsten in ganz Indonesien.

  4. Hi Bjoern

    Grundsätzlich gilt natürlich wie überall auf der Welt – seit einigen Jahren ist das Wetter unberrechenbar geworden. Davon abgesehen hat Kadidiri tatsächlich ein sehr spezielles Klima. Während ganz Indonesien jedes Jahr eine ziemlich starke Regenzeit hat, gibt es eine solche auf Kadidiri nicht. Zwar ist es in den Monaten Dezember und Januar meist etwas windiger und natürlich gibt es Tage an denen es regnet (zumindest halbtags oder einige Stunden), aber von einer starken Regenzeit kann man in der Regel kaum sprechen. Ich verbrachte die Monate November bis Ende Januar und die Monate März bis Juni auf Kadidiri und das Wetter war eigentlich ziemlich konstant. Ich würde dir sogar dazu raten, Weihnachten und Silvester auf der Insel zu verbringen – ich hatte damals eine super Zeit und lustige Weihnachts- und Neujahrsfester im Kadidiri Paradise (zusammen mit den Gästen des Lestari und Black Marlin). Hoffe die Info hilft dir!

  5. Hach ja, Kadidiri. Da war ich vor 5 Jahren auch für eine Weile. Gewohnt habe ich im Black Marlin. Wirklich herrlich diese kleinen Inseln ohne Strom, ohne Internet – einfach den ganzen Tag nichts tun.

    Die Fähre von Gorontalo war damals noch ein altes Holzschiff mit dem Namen Puspita. Man konnte über Nacht oben auf dem Deck liegen und in den Sternenhimmel schauen. Bei der Rückfahrt sind wir dann allerdings in einen kräftigen Sturm geraten, das war dann nicht mehr so lustig.

    • Oliver Zwahlen

      Hallo Sebastian, da scheint es wirklich eine neues Boot gegeben zu haben. Wobei „neu“ hier doch eher in Anführungszeichen gesetzt werden sollte. Denn ganz so neu sah die Fähre nämlich nicht aus. Auch ich konnte oben auf dem Deck liegen und in den Sternenhimmel schauen. Das was sehr schön, bis es anfing zu regnen. Gruss, Oli

  6. Kadidiri,
    allein der Name klingt schon schön 🙂 …
    Ich war in den 90 igern 2 Wochen dort und es scheint sich noch nicht viel verändert zu haben, einfach super schön zum relaxen…lesen,schnorcheln, Natur pur und leckeres Essen. Wir sind auch damals mit der Nachtfähre von Gorontalo nach Wakai gefahren,es erschien uns sicherer als mit dem Boot tagsüber direkt zu den Inseln…

  7. Kadidiri war auch mal meine Lieblingsinsel. Immer gewohnt im Lestari, nach wie vor nett und super. Leider haben Paradiese und das Black Marlin es geschafft, die Insel komplett zu versauen. Es gibt jetzt eine Mauer zwischen Paradise und Black Marlin, darin befindet sich je eine Tür von beiden (!) Seiten mit dem Hinweis, dass diese ab 22:00 geschlossen wird. Zudem sind fremde Gäste im Paradiese nicht mehr erwünscht. Das Black Marlin hat zusätzlich den Strand mit einer Mauer ) befestigt (er ist also nicht mehr vorhanden) und hat eine kleine Mauer(da Gäste aus dem Lestari auch nicht erwünscht sind) zwischen Marlin und Lestari erreichten lassen (nicht hoch, sieht aber äußerst bescheiden aus und Klettern ist angesagt). Insgesamt haben es Marlin und Paradise geschafft das Inselfeeling zu versauen. Leider gibt es den Blick wie auf dem Bild nicht mehr! Taucher sollten auf andere Inseln ausweichen, hier gibt es überall neue und bessere Anbieter.

    • Oliver Zwahlen

      Hallo Michael,
      vielen Dank für das Update. Die Offenheit zwischen den Resorts hat meiner Meinung nach massgeblich zur Attraktivität des Orts beigetragen. Denn ganz ehrlich: Die einzelnen Hotels sind ohne den Austausch zwischen den Gästen einfach zu klein. Bei meinem Besuch waren im Lestari gerade einmal eine handvoll Leute. Schade, dass hier vieles kaputtgemacht wurde – so wie du beschreibst, wohl auch optisch.
      Gruss,
      Oli

  8. Toller Artikel, da fühlt sich das heimische Regenwetter gleich noch etwas schlechter an!

    Wir werden im August auf Sulawesi sein, und neben dem Open Water Diver auf Bunaken wäre auch ein Abstecher auf die Togian Islands geplant.
    Wie schaut es denn diesbezüglich mit vorab buchen aus? Ist das zwingend erforderlich, oder kann man damit rechnen für einige Tage auch spontan unterzukommen, bei der geringen Anzahl an Unterkünften?
    Die genannten Unterkünfte findet man auf booking.com – allerdings zu viel höheren Preisen.

    Hat eventuell jemand Empfehlungen für mich?

    Vielen lieben Dank und Grüße,

    Clemens

    • Oliver Zwahlen

      Hi Clemens,

      vielen Dank für deinen Kommentar. Ich war vor etwa drei Jahren auf Kadidiri und weiss daher nicht, wie sich die Preise seither entwickelt haben. Vielleicht hat ein anderer Leser da aktuellere Zahlen?

      Als ich den Artikel geschrieben habe, war es noch nicht möglich, die Unterkünfte übers Internet zu buchen. (Ich hab jetzt mal zwei Affiliate-Links zu booking.com eingebaut und würde mich freuen, wenn du über die Links buchst…)

      Ich denke, dass es genügend Platz gibt. Aber wenn es wider Erwarten doch voll ist, dann habt ihr ein Problem, da ihr so leicht nicht wieder wegkommt. Ihr müsstet dann wohl irgendwo draussen übernachten.

      An eurer Stelle würde ich einfach ein Zimmer für die erste Nacht buchen, damit ihr sicher was habt. Danach könnt ihr vor Ort schauen oder schlimmstenfalls weiterreisen.

      Gruss,
      Oli

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