Estland im Mietwagen: Wieso sich das Land so gut für Roadtrips eignet

Willst du Estland kennenlernen und mehr sehen als die Hauptstadt? Dann empfehle ich dir einen fahrbaren Untersatz. Lies hier, wieso Estland perfekt für einen Roadtrip ist und was du von einer Reise durch den nördlichsten baltischen Staat zu erwarten hast.

Estland ist ungefähr so gross wie die Schweiz, hat jedoch gerade einmal ein Sechstel dessen Einwohner. Unter den europäischen Ländern ist die Bevölkerungsdichte nur in Finnland, Schweden und Island noch geringer. Hinzu kommt: Rund ein Drittel aller Esten lebt in der Hauptstadt Tallinn.

Was heisst das nun für dich und deine Estland-Reisepläne? Es bedeutet, dass du dich auf ein Land mit wunderschönen Kleinstädten und noch viel mehr grossartiger Natur freuen darfst. Es bedeutet aber auch, dass Estland unter den gleichen strukturellen Problemen leidet wie viele andere dünn besiedelte Länder.

Die geringe Nachfrage bringt nämlich mit sich, dass es sich das kleine Land schlicht nicht leisten kann, im Hinterland einen dichten öffentlichen Verkehr aufzubauen. Auch wenn du jeden Ort irgendwie erreichen kannst, musst du dich doch auf starke Einschränkungen bei der Flexibilität und auf lange Wartezeiten gefasst machen.

Kurz: Wenn du die Möglichkeit hast, Estland mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen zu erkunden, dann solltest du das auch tun. In diesem Artikel verrate ich dir, wieso ich das so sehe, wie du einen preiswerten Kleinwagen bereits ab etwa 5 Euro pro Tag findest und worauf du bei der Planung sonst noch achten solltest. Vorhang auf für deinen Roadtrip durch Estland!

 

Vier Gründe für einen Mietwagen in Estland

Die Flexibilität: Solange du in Tallinn bleibst oder dich auf die wichtigsten Ortschaften beschränkst, wirst du problemlos mit Bussen und Zügen durchkommen. Anders sieht es jedoch aus, wenn du dir ablegene, ländliche Regionen anschauen willst. Viele kleine Orte werden täglich nur von wenigen Bussen angefahren und auch bei der Besichtigung von Nationalparks bist du ohne fahrbaren Untersatz ziemlich eingeschränkt.

Die Wildnis: Was Estland für mich einzigartig macht, sind die oftmals aussergewöhnlichen Unterkünfte irgendwo im Nirgendwo. Auf der Insel Saaremaa gibt es beispielsweise eine alte Windmühle, die in ein einfaches Hotel mit Erlebnisfaktor umgebaut wurde. Vielerorts findest du abgelegene Hütten oder Villen am Waldrand. Estland erleben, das bedeutet auch Einsamkeit zu spüren. Ohne Auto kannst du viele dieser Unterkünfte nicht erreichen.

Der Fahrspass: Dass Estland zu den am dünnsten besiedelten Ländern Europas gehört, merkst du auch auf der Strasse: Staus sind so selten, dass es dafür womöglich noch nicht einmal ein Wort gibt. Und sobald du dich von den Hauptverkehrsachsen wegbewegst, kannst du lange rumkurven, bis dir mal wieder jemand entgegenkommt. Autofahren ist nirgendwo in Europa so entspannend.

Der Preis: Wenn du zu zweit unterwegs bist, kannst du davon ausgehen, dass eine Mietwagen-Rundreise durch Estland weniger kostet, als ein Trip mit Zügen und Bussen. Vor allem in der Nebensaison sind Mietwagen sehr günstig. Hinzukommt, dass das Benzin preiswert ist, viele Parkplätze nichts kosten und dass es im ganzen Land keine einzige mautpflichtige Strasse gibt.

Der Lahemaa Nationalpark in der Nähe von Tallinn gehört zu den schönsten Landschaften Estlands..
Ähnlich, aber weniger bekannt (und seltener besucht) ist der Sooma Nationalpark im Süden des Landes.

 

Mietwagen in Estland: Beste Route für deinen Roadtrip

Estland ist ein kleines Land. Die Distanzen zwischen den einzelnen Sehenswürdigkeiten sind daher entsprechend gering. Trotzdem solltest du die Fahrtzeiten nicht unterschätzen, da es kaum leistungsfähige Autobahnen gibt. Du wirst dich hauptsächlich auf klassischen Überlandstrassen bewegen. Höchstgeschwindigkeit: 90 Stundenkilometer oder weniger.

Wenn du einen guten ersten Einblick in Estlands Vielfalt gewinnen möchtest, empfehle ich dir eine Reisedauer von zwei Wochen. Drei Tage davon solltest du in Tallinn verbringen (siehe hier meine Empfehlungen für die estnische Hauptstadt) und die restlichen zehn Tage eine Rundreise durchs Land unternehmen.

Meine Routenempfehlung

Tag 1: Fahre früh morgens in rund 90 Minuten von Tallinn nach Happsalu. Das Städtchen ist für Badestrände und Schlammkuren in den örtlichen Spas bekannt. Doch auch die Ortschaft selbst wird mit ihren alten Holzhäusern und der herrschaftlichen Ruine im Zentrum schnell dein Herz gewinnen. Sehenswert fand ich den ehemaligen Bahnhof, dessen kleines Eisenbahn-Museum von einer glorreichen Vergangenheit erzählt.

Tag 2: Mach dich am nächsten Morgen auf, um in etwa drei Stunden nach Kuresaare zu fahren, der Hauptstadt der Insel Saaremaa. Nutze den Nachmittag, um dich im interessanten Schlossmuseum auf die Geschichte der Insel einzustellen und dir das verschlafene Städtchen etwas genauer anzusehen.

Tag 3: Geniesse am Vormittag den Ausblick vom höchsten Leuchtturm Estlands in Sääre an der Südspitze der Insel und verbringe den Nachmittag im nahen Vilsani Nationalpark, wo du je nach Jahreszeit entweder wandern, Robben beobachten oder am wunderschönen Strand entspannen kannst.

Tag 4: Schau dir die Steilklippen von Ninase und Panga an und mach auf dem Weg zurück nach Kuressare einen Zwischenstopp am eindrücklichen Kaali-Krater, wo vor über 3500 Jahren ein Meteorit einschlug. Am Abend fährst du mit einem kurzen Stopp auf Muhu weiter nach Pärnu. Für diese Fahrt solltest du mit mindestens vier Stunden rechnen. Achte auf die Abfahrtszeit der letzten Fähre.

Tag 5: Estlands Sommerhauptstadt Pärnu ist ein gemütlicher Ort, um einen halben Tag oder länger zu verweilen und die entspannte Atmosphäre im historischen Zentrum aufzunehmen. Besonders schön ist ein Ausflug zum nahen Soomaa-Nationalpark, wo du auf einem Holzsteg durchs Moor wandern kannst – alternativ auch mit Moorschuhen oder einem Kajak.

Die abgelegenen Küsten gehörten für mich zu den grössten Highlights von Estland.
Die verwunschenen Wälder sind vor allem im Herbst ein echter Hingucker.

 

Tag 6: Fahre gemütlich weiter Richtung Osten nach Tartu, der zweitgrössten Stadt Estlands und wichtiges Universitätszentrum. Die reine Fahrtzeit beträgt etwa 2,5 Stunden, aber es lohnt sich, einen Zwischenstopp in der ehemaligen Hansestadt Viljandi einzulegen. Die hügelige Gegend ist idyllisch und vor allem der Wasserturm in der Stadt ist ein Besuch wert.

Tag 7: Verbringe mindestens einen Tag in Tartu. Highlight der ältesten Stadt des Landes ist das historische Zentrum. Bekannt sind vor allem der Brunnen der küssenden Studenten und das krumme Haus, in dem sich heute ein Kunst-Museum befindet. Uns hat die Zeit leider nicht für die ganze Route gereicht, so dass wir diesen Abschnitt abkürzten und Tartu schweren Herzens ausliessen.

Tag 8: Auf dem Weg Richtung Norden kommst du am Peipsi-See vorbei, der je nach Jahreszeit zu einem kürzeren oder längeren Aufenthalt einlädt. Zu Sowjetzeiten boomte hier einst der Tourismus, heute wirkt aber alles eher verschlafen. Wenn du einen zusätzlichen Tag hast, könnte auch ein Ausflug nach Narva interessant sein, einem befestigten Städtchen an der Grenze zu Russland.

Tag 9: Fahre gemütlich zurück nach Tallinn. Lohnenswert ist ein Zwischenstopp beim Schloss von Rakvere, das einen spannenden Themenpark beherbergt. Hier kannst du viel über das Leben im Mittelalter erfahren und in einer Kneipe mittelalterliche Gerichte probieren. Verbringe den Nachmittag im Lahemaa-Nationalpark, wo es ebenfalls viel zu sehen und zu entdecken gibt.

Tag 10 – 14: Gönne dir mindestens drei Tage in der estnischen Hauptstadt. Tallinn ist wunderschön und es gibt wirklich viel zu entdecken. Hier nochmals meine Reisetipps für Tallinn.

 

Roadtrip in Estland: Diese 7 Dinge solltest du wissen

Frage 1: Wann ist die beste Reisezeit für Estland?

Als beste Hauptreisezeit gelten die Sommermonate. Ihr Vorteil: Du kannst Zeit an den Stränden verbringen und hast mit etwas Glück auch angenehme Badetemperaturen. Allerdings ist vor allem während den Sommerferien recht viel los.

Für echte Fans von Roadtrips sind vielleicht auch die Wintermonate interessant, denn das estnische Strassennetz verfügt über sechs offizielle Eisstrassen. Sie führen über die zugefrorene Ostsee auf die vorgelagerten Inseln und sind bis zu 26 Kilometer lang.

Spannend sind die speziellen Verkehrsregeln: So ist es zum Beispiel verboten, sich beim Befahren einer Eisstrasse anzuschnallen. Grund: Falls das Eis doch zu schwach sein sollte, verschafft dir das wertvolle Sekunden, um dich aus dem einbrechenden Fahrzeug zu retten.

Wir waren in der zweiten Oktoberhälfte unterwegs. Auch wenn auf unserem Roadtrip das Wetter in jeder Hinsicht mitspielte, ist eine Reise so spät im Jahr ein Glücksspiel. Ich würde daher eher den September empfehlen: Dann setzen die Herbstfarben ein und die Touristenströme lassen nach.

Das Schloss in Kuressaare während der Pilzsaison im Herbst.
Das Schloss Rakvere beinhaltet einen spannenden Mittelalter-Themenpark.

 

Frage 2: Was kostet ein Roadtrip in Estland?

Estland ist in vielerlei Hinsicht ein Bindeglied zwischen Osteuropa und Skandinavien. Das zeigt sich auch an den Preisen: Wenn du vorher in Finnland warst, werden dich die günstigen Preise in Estland überraschen. Hast du hingegen osteuropäische Preise im Kopf, dürfte dir hin und wieder schwindelig werden.

Mit etwas Glück kannst du in Estland Mietwagen ab 5 Euro pro Tag finden. Wir haben für einen Kleinwagen bei einer Mietdauer von 14 Tagen etwas mehr als 80 Euro bezahlt. Für Benzin fielen weitere 100 Euro an. Die Kosten für Parkplätze sind zu vernachlässigen. Tipp: Tallinns Parkplätze sind jeweils am Sonntag gratis zu benutzen.

Überrascht haben mich die hohen Kosten für Unterkünfte. Auf Grund der grossen Preisunterschiede lohnt es sich auf alle Fälle zu vergleichen und frühzeitig zu buchen – zumal die günstigsten Optionen oft Privatunterkünfte sind, deren Besitzer lange brauchen, um zu antworten. Wir fanden auf booking.com* meistens ganze Wohnungen für etwa 40 Euro pro Nacht.

Preiswert ist das Essen. Wir haben in der Regel etwa 5 Euro für eine einfache Mahlzeit bezahlt und bis zu 10 Euro für etwas Besseres. Da es auch in den abgelegenen Ecken des Landes gut ausgestattete Supermärkte gibt, ist es zudem kein Problem, sich als Selbstversorger zu ernähren und entsprechend zu sparen.

Tipp: In kleinen Dörfern bieten viele Schulen einfache, aber preiswerte Mahlzeiten an, die auch für Touristen erhältlich sind. Museen und Schlösser verlangen in der Regel Eintrittspreise im mittleren einstelligen Bereich. Natur und Städte sind gratis.

Womit musst du also rechnen? Dein persönliches Budget hängt natürlich von deinen Vorlieben ab. Wenn du aber zu zweit unterwegs bist, die Hotelzimmer teilst, einen Teil der Mahlzeiten selber kochst und frühzeitig Hotels und Mietwagen reservierst, dann wirst du mit 600 Euro pro Person für 2 Wochen ohne Anreise gut durchkommen

Frage 3: Wie finde ich in Estland einen günstigen Mietwagen?

Die besten Chancen auf ein echtes Schnäppchen hast du, wenn du gegen den Trend buchst. Während im Sommer Estland sehr beliebt ist, kommen in der kühlen Jahreszeit viel weniger Besucher. Da eine stehende Flotte Kosten verursacht, geben Vermieter ihre Fahrzeuge in der Nebensaison gerne stark vergünstigt ab.

Die besten Angebote findest du, wenn du über Meta-Suchmaschinen mehrere Anbieter vergleichst. Das sind Webseiten, welche die Preise von verschiedenen Vermietern (auch von lokalen) vergleichen. Ich verwende in der Regel für die Suche CarDelMar* und billiger-mietwagen.de*. Es schadet nicht, mit den Daten und der Zeit etwas zu spielen.

Um Ärger zu vermeiden, empfehle ich eine Vollkasko-Versicherung ohne Selbstbehalt. Dann kann dir auch egal sein, wenn dir der Vermieter einen bereits bestehenden Schaden anhängen will. Solltest du häufiger Autos mieten, lohnt sich vielleicht, eine externe Versicherung für den Selbstbehalt. Hier* habe ich einen Anbieter gefunden, der diesen Schutz für rund 100 Euro ein Jahr lang weltweit anbietet – selber aber nicht getestet.

Auch interessant: Die wichtigsten Tricks für die Suche nach Mietwagen

Reichverziertes Holzhaus an der Uferpromenade von Happsalu.
Altes Holzhaus im Ethnographischen Museum von Tallinn.

 

Frage 4: Welche besonderen Regeln gelten in Estland?

Wenn du mit dem eigenen Auto einreist, solltest du beachten, dass das Gesetz verlangt, dass du eine Reihe von Gegenständen mitführst: So braucht jedes Fahrzeug einen Feuerlöscher, zwei (!) Pannendreiecke und zwei Blöcke, die das Wegfahren am Berg verhindern – eine überraschende Vorschrift in einem weitgehend flachen Land. Bei Mietwagen ist das alles automatisch dabei.

Estland hat strenge Regeln, was das Fahren unter dem Einfluss von Alkohol angeht. Zulässig sind 0,2 Promille. Zuwiderhandlungen bringen einen Führerscheinentzug und eine Busse von 400 bis 1200 Euro mit sich. Auch Geschwindigkeitsüberschreitungen werden mit hohen Geldstrafen geahndet. Radarfallen sind häufig, werden aber in der Regel angekündigt.

Wenn du im Dunkeln als Fussgänger auf die Strassen gehst, verlangt das Gesetz, dass du einen Reflektor trägst – Kontrollen sind angeblich häufig. Die meisten Esten tragen am Gurt ein kleines Katzenauge an einer Schnur. Ich selber habe erst nach meiner Reise von der Regel erfahren und war entsprechend nicht vorbereitet. Wenn du sicher sein möchtest, findest du hier bei Amazon* ein passendes Modell.

Frage 5: Wie kann ich mich in Estland verständigen?

Die estnische Sprache ist mit dem Finnischen verwandt und hat wie dieses kaum Ähnlichkeiten mit den Sprachen, die wir in Westeuropa normalerweise beherrschen. Selbst Ortsnamen sehen bisweilen so ungewohnt aus, dass es eine Weile braucht, bis wir sie uns merken können.

Zum Glück sprechen in Estland aber die meisten Leute recht gut Englisch, so dass die Kommunikation vor Ort grösstenteils unproblematisch ist. Falls du dich trotzdem unsicher fühlst, empfehle ich dir, einen Blick auf meine Tipps zu werfen, wie du dich auch ohne Sprachkenntnisse verständigen kannst.

Einer meiner ganz persönlichen Highlights: Das Eisenbahnmuseum in Happsalu.
Steintürme an einem abgelegenen Ufer auf der Insel Saaremaa.

 

Frage 6: Wie bezahle ich in Estland?

In Estland bezahlst du ganz normal mit dem Euro. Weit verbreitet als Zahlungsmittel sind auch Kreditkarten. Ähnlich wie in der Schweiz oder Deutschland kannst du diese vor allem an hochpreisigen Orten einsetzen.

Bankomaten findest du auch in kleineren Ortschaften relativ problemlos und Gebühren fielen zumindest bei meinen Karten nicht an. Falls du auf der Suche nach einer passenden Reisekreditkarte bist, empfehle ich einen Blick auf meinen Kreditkartenvergleich.

Frage 7: Welcher Reiseführer empfiehlt sich?

Estland ist bei den deutschsprachigen Reiseverlagen offenbar kein grosses Thema. Es ist kaum zu glauben, aber es gibt tatsächlich derzeit keinen einzigen aktuellen deutschsprachigen Reiseführer für das Land.

Deine beste Option ist daher, einen Reiseführer zu wählen, der alle drei baltischen Staaten abdeckt. Gut, aktuell und umfangreich sind das DuMont Reise-Handbuch* und der Reiseführer des Reise Know-How Verlags* (beide 2017 erschienen).

Mit über 300 Seiten ist der englischsprachige Bradt Travel Guide Estonia* der mit Anstand ausführlichste Reiseführer. Wegen seines Alters (2014) würde ich ihn allerdings eher als Ergänzung empfehlen. Nach dem üblichen Publikationsintervall steht allerdings 2019 eine Neuauflage an.

Besonders schön: Tallinn, die Hauptstadt von Estland.
Tallinns historisches Zentrum ist UNESCO-Weltkulturerbe.

 

Schlusswort

Estland ist ein kleines Juwel, das mit Ausnahme von Tallinns historischer Innenstadt bisher noch nicht von den Massen entdeckt wurde – und das, obwohl es so viel zu entdecken gibt. Für mich waren die Nationalparks und die nordischen Städtchen mit ihren liebevoll errichten Holzbauten das Highlight.

Spannend fand ich zudem, die vielschichtige Geschichte eines Landes zu entdecken, das immer wieder von fremden Mächten überrannt wurde und dennoch seine eigene Identität behaupten konnte.

Das Land eignet sich meiner Meinung nach hervorragend für einen Roadtrip. Sollte ich meinen Traum einer längeren Europa-Reise im Camper tatsächlich eines Tages verwirklichen, dann wird Estland bestimmt auf der Route liegen.

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Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

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7 Kommentare

  1. Offizielle Eisstrassen klingen schon mal sehr spannend, wieder etwas für die ToDo. Frage mich allerdings, in wie weit die Vollkasko auf so einer Strasse einen Komplettverlust im Fall der Fälle deckt. Ok, wenn man einbricht, ist es sicher nicht das grösste Problem was man dann gerade hat … 🙂
    vg, Olli

    1. Hm… gute Frage. Wenn das offizielle Eisstrassen sind, dann ist das vermutlich ein ähnlicher Fall, wie wenn eine Brücke einstürzt. Kommt ja auch eher selten vor.

  2. Das klingt ja wirklich sehr spannend. Leider kann ich keinen Mietwagen fahren und das schränkt schon sehr ein. Oft ist selbst ein E-Bike teurer zu mieten als ein PKW. Ebikes kann man auch nicht im Flugzeug transportieren, wegen dem Akku. Irgendwas kann da ja nicht so ganz stimmen an dem System. Estland klingt aber trotzdem sehr interessant.

    1. Die Preise für E-Bikes weiss ich leider nicht, aber gewöhnliche Fahrräder lassen sich vielerorts mieten. Da das Land relativ flach ist, geht das mit Muskelkraft bestimmt auch ganz gut. Insbesondere auf den Inseln.

  3. Danke fur den Hinweis. Es ist nur total frustrierend dass es nur in den USA Mietwagen für Schwerbehinderte gibt. Klar wird die Nachfrage gering sein aber zumindest in den Industrie Staaten hätte ich ein entsprechendes Angebot erwartet. Damit fällt ein großer Teil der Welt für mich als Reiseziel aus.

    1. Ja, das kann ich mir vorstellen, dass das frustrierend ist. Hoffen wir mal, dass bald die selbstfahrenden Mietwagen kommen. Damit würde sich das Problem ja auch lösen, oder?

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