Freitag, 15. Dezember 2017
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Wie Globetrotter unterwegs Geld verdienen können

Viele Reisende, die längere Zeit unterwegs sind, möchten unterwegs gerne arbeiten. Dies ist in der Regel allerdings nicht so einfach. Wenn dir die Tipps unten nicht weiterhelfen, dann schau mal in unserem Forum über das Geldverdienen auf Reisen vorbei.

Es ist eine traurige Realität: Als Devisen bringender Tourist ist man willkommen, als Konkurent auf dem Arbeitsmarkt sieht es gleich anders aus. Hierin unterscheiden sich die westlichen Länder kaum von den Entwicklungsländern. Wer eine Stelle finden will, muss gleich an mehreren Fronten kämpfen.  Probleme sind etwa strenge Visumsvorschriften, die nur Hochqualifizierte ins Land lassen. Löbliche Ausnahmen sind Kanada, Australien und Neuseeland. Dazu kommen Sprachprobleme, eine hohe Arbeitslosigkeit in der Zielregion und oft extrem schlechte Arbeitsbedingungen und Löhne. Man sollte sich deswegen keinesfalls bei der Planung darauf verlassen, dass man wirklich eine Stelle finden kann.

Wer jedoch eine gute Stelle finden kann, gewinnt gleich dreifach: Erstens kann er seine Reisekasse aufbessern, zweitens kann er sein Reiseland aus einer Perspektive kennenlernen, welche gewöhnliche Touristen nicht haben und drittens tun sich in einem Lebenslauf Auslandserfahrungen besser als das Image eines „Langzeit-Rumhängers“.

Möglichkeiten. Zum Arbeiten gibt es verschiedene Möglichkeiten. Wer gut Englisch spricht, findet leicht eine Stelle, um Englisch zu unterrichten . Mit Deutsch sieht es ein bisschen schwieriger aus, ist aber je nach Region auch möglich. Jüngere deutsche Staatsbürger können sich in verschiedenen Ländern für ein „Working Holiday Visum “ bewerben und damit in den jeweiligen Teilnahmeländern bis zu ein Jahr lang legal arbeiten.

Gewisse Berufe und Tätigkeiten bieten sich für Freelancer-Tatigkeiten an. So kann man etwa einen Text vom Englisch ins Deutsche genauso leicht in Berlin wie auch in Nairobi übersetzen. Aussergewöhnliche Sprachkenntnisse und entsprechende Kontakte erleichtern die Auftragssuche. Das gleiche gilt für diverse andere Arbeiten wie Webdesign oder freier Journalismus (Achtung: in einigen Ländern wie China braucht man für Recherchezwecke ein spezielles Visum). Eine etwas aussergewöhnlichere Art, Geld zu verdienen ist die Affiliate-Werbung auf Webseiten .

Wem es nur ums Erlebnis geht  und seine Ausgaben senken möchte, kann auch gegen Kost und Logis arbeiten.