Mittwoch, 25. Januar 2017
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Welches ist die richtige Meilenkarte für Vielflieger?

Praktisch jede Airline bietet Programme an, um Meilen zu sammeln. Vorweg sei jedoch gesagt, dass sich diese  für die wenigsten  Nutzer wirklich  lohnen. Das zeigt sich auch daran, dass der grösste Teil der weltweit gesammelten Meilen ungenutzt verfallen. Doch da die Anmeldungsformalitäten nur wenige Minuten in Anspruch nehmen, spricht nichts dagegen, einem kostenlosen Vielfliegerprogramm beizutreten.

Bei der Wahl des Tickets auf das Meilenprogramm zu schauen, dies empfehlen wir vom Weltreiseforum nicht. Andere Leistungen wie die Umschreibbarkeit oder die Gepäcklimiten sind bedeutend wichtiger.Dennoch gibt es nach dem Kauf eines Tickets ein paar Tricks und Tipps, die sich zu beachten lohnen. Zunächst einmal ist die Frage, welches Meilenprogramm sich für die eigenen Gebrauche am ehesten lohnen. Hierzu ein Beispiel: Herr Müller fliegt jedes Jahr im Herbst für drei Wochen nach Thailand. Weil er in den Süden fliegt und einen Anschlussflug braucht, bucht er am liebsten Thai Airlines.

Mit diesen Flügen bekommt er in drei Jahren rund 40000 Meilen zusammen. Meilen, die älter als drei Jahre sind, verfallen in der Regel. Nimmt Herr Müller nun am Meilenprogramm von Thai Airlines teil, kann er mit seinen gesammelten Meilen innerhalb Ostasiens einen Ausflug machen. Für einen Flug ab Deutschland oder der Schweiz reichen die gesammelten Meilen nicht. Besser fährt Herr Müller, wenn er sich nun also bei Lufthansa und Swiss anmeldet. Diese sind in der Staralliance. Auch so reicht es Herrn Müller mit seinen gesammelten Meilen nicht bis nach Thailand, aber immerhin kann er sich nun einen oder zwei Europaflüge leisten. Das heisst: In der Regel lohnt es sich am ehesten eine regionale Fluggesellschaft zu wählen. Am besten eine, bei der man auf Umsteigeflüge verzichten kann, denn auch bei Freiflügen fallen die Flughafentaxen an und die sind gerade bei Flügen über internationale Drehkreuze teurer.

Sind jedoch bestimmte Flüge bei der lokalen Airline nicht vorhanden, dann sollten man sich bei der lokalen Airline umschauen. Bei Reisenden, die regelmässig ins gleiche Land fliegen, kann sich auch ein Vergleich lohnen.Nehmen wir als Beispiel die Familie Meier-Sugimoto, die jährlich nach Tokyo fliegt und dort auch noch gerne reist. Dies kann sie sowohl mit Swiss wie auch Japan Airlines (JAL) machen. Vorteil bei JAL ist allerdings, dass sämtliche Mitglieder auf das gleiche Meilenkonto sammeln können. So kommen schneller genügend Meilen zusammen, um auch mal einen Langstreckenflug zu bekommen.