Montag, 18. Dezember 2017
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Tipps, um erfolgreich zu sparen

In einem Jahr 10000 Euros auf die Seite legen geht nicht? Wer seine Ausgaben bewusst analysiert, der kann sein Sparziel relativ schnell und ohne grosse Qualitätseinbusse erreichen.

Die meisten Weltreisende empfehlen, ein eigenes Konto für eine Weltreise anzulegen, auf den sie am besten mit einem Zahlungsbefehl ein bestimmter Beitrag überweisen. Das alleine reicht allerdings in den meisten Fällen noch nicht. Wenn man nicht weniger ausgibt, schreibt man einfach auf seinem Giro-Konto rote Zahlen.

Kosten senken. Der Trick ist, seine laufenden Kosten zu analysieren und wo immer möglich zu senken. Dies lässt sich natürlich in verschiedenen Graden verwirklichen. Wichtig ist, nur in einem Mass zu sparen, das man auch durchhalten kann. Hier zeigen wir ein paar Kostenpunkte, die sich oft reduzieren lassen:

  • Einer der klassischen grossen Posten ist das Auto. Neben dem hohen Benzinpreis sind noch andere Gründe dafür verantwortlich, dass ein Auto teuer kommt: Steuern, Versicherung, Parkplatz, Wertverlust und Wartung. Man muss nicht unbedingt besonders grün eingestellt sein, um hier ein grosses Sparpotential zu sehen. Am besten ist es natürlich, das Auto gleich ganz zu verkaufen, damit hat man je nach dem bereits seine Reise bezahlt. Dies geht natürlich nicht, wenn man plant, seinen Wagen auf die Reise mitnimmt. Das Auto sollte man für eine längere Reise auf jeden Fall verkaufen, denn der Wertverlust und die Stellkosten sind auch ohne Nummernschild noch hoch. Wer das nicht kann oder will, tut gut daran, sich stattdessen einen kleineren, sparsameren und vielleicht auch älteren Wagen anzuschaffen.
  • Ein weiterer grosser Betrag ist die Wohnung. Geht es vielleicht auch mit einem Zimmer weniger oder will man vor der Abreise noch ein paar Wochen/Monate bei den Eltern oder Freunden leben? Vor allem wer plant, mehrere Jahre unterwegs zu sein, kann hier sparen und gleichzeitig üben, an weniger luxoriösen Orten zu leben.
  • Versicherungen sind teuer. Wer vergleich, kann leicht ein paar hundert Franken oder Euro pro Jahr sparen – ohne eine schlechtere Versicherung zu haben. Zusätzlich lassen sich die Gebühren durch eine Erhöhung des Selbstbehalts senken. Bleibt man gesund hat man viel gespart, wird man krank, sind die Zusatzkosten gar nicht so viel höher als die höhren Prämien, die man bezahlt hätte.
  • Sparpotential haben auch Abos. Zeitungen und Magazine lassen sich auch online lesen; wer nicht so viel telefoniert, kann sich ein Praepaid-Handy zulegen.
  • Restaurants und Rauchen sind weitere Kostenfaktoren, die man allenfalls ganz streichen kann.

Wenn man plant seine Wohnung aufzugeben, umzuziehen oder unterzuvermieten, wird jede Menge Gerümpel in die Finger bekommen. Vieles darunter lässt sich bei einem Flohmarkt noch in Bares verwandeln. Alternativ dazu gibt es natürlich auch noch die elektronischen Verkauftsplatzformen wie ebay und co.

Steuertricks. Für viele Reisende sind auch die Steuern ein grosser Posten. Dank der Steuerprogression lässt sich hier geschickt sparen. Plant man eine einjährige Reise, legt man diese am besten auf zwei Kalenderjahre. Also von Summer auf Sommer. Der Gedanke dahinter ist der Folgende: Ein Arbeitnehmer verdient pro Jahr 40000 Euro. Reist er nun während eines Kalenderjahres, muss er im ersten Jahr 40000 Euro versteuern, um zweiten 0 Euro. Reist er hingegen im Sommer los und nimmt im kommenden Sommer die Arbeit wieder auf, dann verdient er in zwei Steuerjahren jeweils 20000 Euros. Während er im ersten Fall vielleicht einen Steuersatz von 20 Prozent hat (8000 Euro), muss er im zweiten Fall lediglich zwei Mal 15 Prozent (also 2 x 3000 = 6000 Euro) abführen. (Die Zahlen sind fiktiv und entsprechen nicht den realen Steuersätzen, die in jedem Land unterschiedlich sind.) Diese Tricks sind vollkommen legal! Der gleiche Effekt lässt sich erreichen, wenn der Arbeitgeber bereit ist, einen Teil des Lohnes erst im nächsten Jahr auszuzahlen. Gerade kleinere Betriebe lassen hier mit sich reden, da sie auf diese Weise selber einen kleinen Zinsvorteil haben.