Freitag, 15. Dezember 2017
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Freundschaftsnetzwerke erlauben günstige Reisen

Mit Einheimischen gemeinsam zu arbeiten und zu wohnen, das bereichert jede Reise viel mehr als das schönste Fünfsternehotel. Hier zeigen wir, wie man sich „einladen lassen“ kann.

Wer Land und Leute wirklich kennen lernen möchte, der tut gut daran, mit Einheimischen gemeinsam zu wohnen. Hier gibt es drei Möglichkeiten: Am besten ist dran, wer in einer fremden Stadt bereits Freunde hat.  Gerade wer länger in einem Land unterwegs ist, wird immer wieder Menschen kennenlernen, welche auch bereit sind, Gäste bei sich auf zu nehmen. Auch wenn es etwas berechnend klingen mag: Wer weiss, dass er bald nach Japan fliegt, kann schon ein paar Monate früher sich mit japansischen Mitreisenden befreunden. Vielleicht lädt ihn ja jemand ein.

Viele Länder haben Organisationen, in denen Homestays gegen eine oft sehr günstige Gebühr vermittelt werden. Die Tourismusbüros der jeweiligen Städte können hier Auskunft geben.

Eine dritte Möglichkeit ist Couch-Surfen. Das Prinzip dabei ist einfach: Man darf auf seiner Reise bei anderen wohnen, sollte aber als Gegenleistung bei sich zu Hause auch Gäste zu empfangen bereit sein. Man kann Leute bei sich wohnen lassen, muss aber nicht. Mit den Leuten kann man vorher reden und sie allenfalls ablehnen. Das System funktioniert allerdings nur, wenn viele Menschen die Gäste auch aufnehmen.

CouchSurfing. Mit rund 500 000 Mitgliedern ist dieser Gastgeber der grösste Gastgeberdienst. Ausführliche Nutzerprofile sollen die Vertrauenswürdigkeit ins System erhöhen. Anmeldung kostenlos, Suche nach geograpishen Regionen. > www.couchsurfing.com

Hospitality Club. Mit rund 400 000 Mitgliedern in über 200 Ländern gehört dieser Dienst ebenfalls zu den grössten seiner Art. Anmeldung ist kostenlos, und es kann nach geograpischen Regionen gesucht. > www.hospitalityclub.org

BeWelcome. Aufgrund von Kritik über  die unklare Organisation von Couchsurfing entstanden, ist dieser Dienst noch eher klein, aber schnell am wachsen. Die Suchfunktionen werden hier besonders gelobt. > www.bewelcome.org

Servas. Bereits 1949 gegründet, ist dieser Gastgeberdienst der Älteste. Die Mitgliederzahl ist allerdings mit rund 20 000 Mitglieder nicht so hoch. Das liegt wohl auch teilweise daran, dass der Dienst nicht kostenfrei ist. > www.Servas.org

Pasporta Servo. Wer Esperanto spricht, kann diesen etwas exotischen Dienst versuchen. Von den Gästen wird erwartet, dass sie Esperanto sprechen, um so die Sprache müdlich zu üben. Wenige Mitglieder, Adressliste muss gekauft werden. > www.pasporta-Servo.org

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