Montag, 18. Dezember 2017
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Ferienglück im Süden Englands

Wenn wir an England denken, dann fallen uns wahrscheinlich Dinge wie Regen, graue Wolken, rote Doubledecker Busse, die Queen, Afternoon Tea, English Breakfast und die Hauptstadt London ein. Dabei hat die größte Insel Europas auch ganz andere Seiten. Südengland so viel sei verraten ist anders, überraschend und vielfältig. Lange Sandstrände, wilde Klippen, alte Seebäder, malerische Fischerorte, zauberhafte Gärten, Burgen, gemütliche Pubs und muntere kleine Städtchen.

In Brighton zum Beispiel muss man einmal gewesen sein. Der viktorianische Pier, die mit Lampions geschmückte Promenade und der lange Kieselstrand. Das einstige Seebad, auch „London by the Sea“ genannt, ist ein beliebtes Ausflugsziel der Londoner und hat seinen Ruf als verschlafenes Seebad gegen jenen einer belebten Kleinstadt eingetauscht, deren Flair sich dem Besucher nicht zuletzt in den engen Gassen der South Lanes und den Boutiquen, Cafes und Bars der North Lanes offenbart. Ein reges Kulturleben sowie die Universität machen Brighton nicht nur für Besucher, sondern auch für viele junge Menschen aus England attraktiv. Auch für Sprachreisen England ist Brighton äußerst interessant. Im Sommer trifft man viele ausländische Studierende an, die ihre Englischkenntnisse auf Sprachreisen verbessern wollen.

Nur unweit von Brighton kann man im Seven Sisters National Park Wanderungen unternehmen. Das Städtchen Lewes mit seinen steilen Straßen und Gassen die zum Lewes Castle hinführen, ist ebenso eine beliebtes Ausflugsziel.

Den größten Ballungsraum im Süden Englands bilden Portsmouth und Southampton. Beide Städte sind bedeutende Marinestützpunkte. Die Zeugnisse der Seefahrtsgeschichte in Portsmouth sollte man sich unbedingt ansehen. In den Historic Dockyards, die Teil des Marinehafens sind, können Besucher Schiffe aus allen Epochen bewundern. Ebenfalls im Hafen liegt ein weiteres Wahrzeichen der Stadt, der Spinnaker Tower, von dessen Spitze aus man einen unglaublichen Ausblick hat.

Bath und Bristol, Bournemoth mit seinen kilomterlangen Sandstränden – zu entdecken gibt es in Südengland genug. Einer der spektakulärsten Küstenabschnitte Englands lieget zwischen Poole, Bournemouth und Weymouth, die Rede ist von der Jurassic Coast, die seit 2001 auch zum Unesco Weltkulturerbe gehört. Hier sollte man unbedingt, zumindest ein Stück, am Dorset Coast Path entlangwandern.

Neben zerklüfteten Felsen findet man in Devon und Cornwall jede Menge malerische Fischerdörfer. Das Künsterlstädtchen St Ives ist dabei der Inbegriff Cornwalls. Bereits im 1900 ließen sich hier viele Künstler nieder, die sich wohl von der Landschaft inspiriert fühlten. William Turner besuchte St. Ives schon im Jahr 1811. Der St. Ives Club und die Newlyn School of Art wurden gegründet und in den 1930igern kamen schließlich auch international renommierte Künstler nach Cornwall, wie Ben Nicholson und Barbara Hepworth. Von St. Ives ist es nicht weit bis nach „Land‘s End“, wo die westlichste Landspitze des United Kingdom endet.

Landschaftlich reizvoll und eine schöne Art durch Corwall zu reisen, ist der Cornish Riviera Express, der von London Paddington bis nach Penzance führt.
Wer bei seiner Reise nach England gerne das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden möchte, der kann