Montag, 18. Dezember 2017
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Der Faktor Gepäck und Übergewicht

Der Schreck kommt häufig erst am Check-in-Schalter. Auf dem Rückweg aus seinem Urlaub hat man ein bisschen mehr Souvenirs eingepackt, als man eigentlich wollte und schon ist man über den rigorosen Freigepäckbeschränkungen der meisten Airlines.

Die Preise für übergepäck sind bei Flugzeugen massiv. Gemäss Vorgaben der IATA hat jedes Kilo 1,5 Prozent des teuersten Oneway-Tickets in der Economyclass zu kosten. Welche Preise da zusammenkommen, kann jeder selber ausrechnen.Zum Glück rechnen aber nicht alle Airlines nach dem gleichen Muster ab und halten sich an die eigentlich verbindlichen IATA-Regeln. So hat Lufthansa im Frühling die so genannte Zonenabhängige Flatrate eingeführt, Bei einem Vergleich mit Swiss hat sich gezeigt, dass 10 kg übergepäck von Zürich nach Hongkong nur noch die Hälfte kosten. Ein Vergleich kann sich also schon im Vorfeld lohnen. Da die Bestimmungen häufig ändern, empfehlen wir hier, solche Informationen am besten direkt und aktuell im Reisebüro zu erfragen.

Viele Airlines bieten für diverse Sportartikel günstige Transportpauschalen an: vorwiegend für Fahrrad, Surfboard, Taucherausrüstung und Golfequipement. Am grosszügisten zur Zeit der Recherche zeigten sich Korean Airlines und Malaysia Airlines.Generell anders sind die Bestimmungen für Flüge in die USA. Hier gilt das sogenannte Two-Piece-Concept. Während dieses früher bedeutete, dass man auf Flügen nach in die USA zwei Gepäckstücke mit je 32 Kilogramm mitnehmen durfte, ändert sich das momentan. Viele Fluggesellschaften haben die Limite auf 23 oder 24 Kilogramm gesenkt. Jenachdem kann sich aber ein Umweg über die USA trotzdem noch lohnen. Wer allerdings seinen ganzen Haushalt mitnehmen möchte, ist auch mit diesen Tipps bei den Airlines falsch aufgehoben. Hier helfen spezialisierte Speditionsfirmen. Auch hier können die einschlägigen Reisebüros die Namen von in der Nähe gelegenen Firmen nennen. Stand Juli 06