Dienstag, 6. Dezember 2016
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Wieso sich Madeira für Inselmuffel lohnt

Eines meiner persönlichen Highlights: Die Seilbahn beim Rocha do Navio. Fotos: O. Zwahlen
Eines meiner persönlichen Highlights: Die Seilbahn beim Rocha do Navio. Fotos: O. Zwahlen

Bist du ein Inselmuffel? Langweilst du dich normalerweise schon nach einem Tag, wenn es um dich nichts als Strände gibt? Dann solltest du vielleicht der vielseitigen Atlantikinsel Madeira eine Chance geben. In diesem Artikel verrate ich dir wieso.

Manchmal habe ich den Eindruck, die reisende Menschheit liesse sich in zwei Gruppen teilen: Solche, für die eine Insel ein Sehnsuchtsort ist, und solche, die sich in ihrer Kleinräumigkeit gefangen fühlen. Ich gehöre zur vermutlich kleineren Gruppe der Inselmuffel.

Erzählt mir jemand von einem Stück Land, das mitten im Meer liegt, laufen in meinem Kopfkino keine Bilder von romantischen Sonnenuntergängen, Spaziergängen an einsamen Stränden und dem entspannten Schlürfen aus einer Kokosnuss. Nein, ich denke eher an ungemütliche Bootsfahrten, Schuhe voller Sand und die schreckliche Langweile, die mich meist schon am zweiten Tag packt.

Deswegen habe ich lange gezögert, die Einladung zu einer Pressereise auf die portugiesische Atlantikinsel überhaupt anzunehmen. Am Ende überwog – wie so oft – die Neugierde. Und ich muss sagen: Ich habe es nicht bereut, mitgegangen zu sein.

Madeira ist nämlich in vielerlei Hinsicht das ideale Reiseziel für Inselmuffel wie mich. Wieso ich das so sehe, das verrate ich in diesem Artikel. Anschliessend gebe ich noch ein paar praktische Tipps für alle, die sich von der Schilderung angesprochen fühlen und eine Reise erwägen.

Klippen statt Badestrände

Als echter Inselmuffel mag ich keinen Badeurlaub. Der ist auf Madeira ohnehin keine echte Option. Es gibt nämlich so gut wie keine Strände. Im Osten bei Prainha hat es eine ansehnliche Badebucht mit schwarzem Lavasand und im Süden findest du den künstlich angelegten Strand von Calheta. Das wärs schon ziemlich.

Ansonsten besteht der grösste Teil der Insel aus steilen Felsen. Eine der eindrücklichsten Klippen findest du am Cabo Girão. Fast 600 Meter geht es hier senkrecht in die Tiefe. Und als wäre der Anblick nicht schon schwindelerregend genug, wurde hier vor ein paar Jahren ein Skywalk errichtet. Heute kannst du auf einer Aussichtsplattform mit Glasboden deine Höhenangst herausfordern.

Fast noch besser gefallen hat mir allerdings Rocha do Navio an der Nordküste. Hier sind die Klippen zwar etwas weniger hoch, aber der Ort wirkt nicht wie eine Touristenattraktion. Dazu trägt die abenteuerliche Seilbahn bei, die über die Klippen hinweg in die Tiefe führt. Sie wurde ursprünglich für die hiesigen Bauern gebaut, die am schmalen Küstenstreifen Landwirtschaft betrieben.

Und falls du doch Klippen und Baden verbinden möchtest: In Porto Moniz im nordwestlichen Ende von Madeira gibt es eindrückliche Lava-Pools, die mit Meerwasser gefüllt sind. Bevor du nun aber begeistert die Badesachen einpackst, solltest du wissen, dass das Wasser rund um die Insel ziemlich kalt ist. Je nach Jahreszeit variiert es zwischen 18 bis 23 Grad.

Typischer Küstenabschnitt im Norden von Madeira.
Typischer Küstenabschnitt im Norden von Madeira.
600 Meter leere unter den Füssen auf dem Skywalk von Cabo Girão.
600 Meter Leere unter den Füssen auf dem Skywalk von Cabo Girão.

Levada-Wanderung statt Strandspaziergang

Wenn dir als Inselmuffel öde Strandspaziergänge ein Graus sind, wird dich freuen, dass Madeira ein echtes Wanderparadies mit teilweise  anspruchsvollen Routen ist. Trotz der geringen Ausdehnung der Insel sind sogar mehrtägige Touren möglich, die du bei jedem Reisebüro auf der Insel spontan buchen kannst.

Die Hochwanderungen haben zwar einen guten Ruf, aber wirklich einzigartig sind die Routen entlang der Levadas. Dabei handelt es sich um traditionelle Kanäle, die überall auf der Insel angelegt wurden, um das Wasser aus dem niederschlagsreichen Norden in den sehr viel trockeneren Süden zu transportieren. Die Wege führen durch Tunnels, über Brücken und schmiegen sich an steile Felswände.

Um die Wasserwege instand zu halten, war meistens auch gleich ein Fusspfad mitgebaut worden. Diesem kannst du folgen und tolle Wanderungen unternehmen. Nicht alle Strecken sind gleich gut im Schuss und manche Routen sind wegen der Absturzgefahr sogar gefährlich. Wenn du dich also auf eigene Faust auf den Weg machst, solltest du dich vorab gut informieren.

Für einen ersten Eindruck eignet sich übrigens der leichte Spaziergang auf der Levada dos Balcões. Der Pfad beginnt in Ribeiro Frio, verläuft entlang der Levada Serra do Faial und bringt dich in einer wenig anstrengenden Stunde zum Aussichtspunkt Miradouro dos Balcões, von wo aus du einen grandiosen Ausblick auf die Berglandschaft hast.

Die Wasserkanäle führen gelegentlich durch Felsspalten und sind nicht immer so leicht zu begehen wie hier.
Die Wasserkanäle führen gelegentlich durch Felsspalten und sind nicht immer so leicht zu begehen wie hier.
Aussicht vom Aussichtspunkt Miradouro dos Balcões.
Aussicht vom Aussichtspunkt Miradouro dos Balcões.

Korbschlitten statt Schnorcheltour

Als Inselmuffel denkst du vermutlich: Eine Tauschbrille anlegen und durchs Wasser schnorcheln, das kann jeder. Deswegen wirst du dich vermutlich eher für bodenständigere Abenteuer begeistern können. Die für Madeira typischen Abfahrten auf den Korbschlitten sind dann vielleicht was für dich.

Zugegeben: Das Abenteuer ist ziemlich touristisch. Als ich es versuchte, standen in der Schlange vor und hinter mir hauptsächlich ältere Leute aus den Kreuzfahrtschiffen, die an diesem Tag angelegt hatten. Die rasante Abfahrt durch die Strassen hat mir trotzdem viel Spass gemacht.

Wie das geht? Die Strecke, die von Monte nach Funchal führt, ist so steil, dass die zweiplätzigen Korbschlitten mit ihren Holzkufen auf dem Strassenbelag rutschen. Angeblich sollen die Geschosse auf ihrer rasanten Talfahrt Geschwindigkeiten von bis zu 40 Stundenkilometer erreichen. Gelenkt und gebremst werden sie jeweils von zwei Toboggan-Fahren.

Korbschlitten werden für die Abfahrt vorbereitet.
Korbschlitten werden für die Abfahrt vorbereitet.
Rasant geht es auf den Korbschlitten bergab.
Rasant geht es auf den Korbschlitten bergab.

Quintas statt Imbissbude am Strand

In den meisten klassischen Inseldestinationen bin ich früher oder später in den Essensbuden am Strand gelandet und habe mich dort mit Seafood vorgestopft. Oft hatten die zwar eine tolle Lage mit Meerblick, aber schauriges Essen.

Nicht so auf Madeira. Wenn du dich auch nur ein bisschen für gutes Essen interessierst, wirst du früher oder später in den Quintas landen. Die alten Herrschaftshäuser befinden sich häufig auf Hügeln und bieten tolle Aussichten und noch viel bessere Speisekarten. Besonders gut schmeckte mir übrigens das Essen in der Quinta dos Jardins do Lago in Funchal.

Eine für Madeira typische Köstlichkeit ist der Peixe Espada (Schwarze Degenfisch). Schön sieht der schwarze Fisch nicht aus, der in rund 1000 Metern Tiefe geangelt wird. Doch was ihm an Aussehen fehlt, macht er mit seinem feinen Fleisch wett. Bevor du dich un auf den Fisch stürzt, solltest du wissen, dass er derzeit überfischt wird und die Bestände deswegen seit Jahren zurückgehen.

Wenn wir übers Essen reden: Du solltest dir unbedingt Zeit nehmen und durch die lokalen Markthalle schlendern. Im Mercado dos Lavradoes kannst du die seltsamsten Früchte ausprobieren: Eine Frucht, die wie eine Mischung aus Banane und Zitrone schmeckt? Wenn es sowas überhaupt gibt, dann findest du es dort. Denk aber daran, dass die Preise auf dem Bauernmarkt massiv überhöht sind.

Fisch auf Tintenfischsause: Dies und mehr gibts in den typischen Quintas.
Fisch auf Tintenfischsause: Dies und mehr gibts in den typischen Quintas.
Säuberlich ausgestellte Früchte auf dem Bauernmarkt von Funchal.
Säuberlich ausgestellte Früchte auf dem Bauernmarkt von Funchal.

Felsenstrassen statt Bootsfahrten

Wenn du auf eine etwas abenteuerlichere Weise von einem Ort zum anderen gelangen willst, nimmst du auf den meisten Inseln ein Boot. Nicht so auf Madeira. Als klassischer Inselmuffel bin ich von den abenteuerlichen Strassen begeistert, die rund um die Insel führen.

Mit wilden Kurven führen sie in einer atemberaubenden Höhe den steilen Küsten entlang und sind der Traum jedes Selbstfahrers. So war dann auch mein ganz persönliches Highlight die Fahrt auf einer fetten Harley Davidson entlang der Südküste.

Falls du nur Zeit für eine einzige Strasse hast, solltest du die wählen, die nach Ponta do Sol führt. Denn hier stürzt ziemlich überraschend ein Wasserfall auf die Fahrbahn, durch den du durchfahren musst. Mit einem Motorrad macht das natürlich besonders viel Spass…

Die nicht ganz günstigen Motorräder kannst du übrigens hier buchen.

Feuchtfröhliches Abenteuer: Auf den alten Küstenstrassen muss man schon mal durch einen Wasserfall steuern.
Feuchtfröhliches Abenteuer: Auf den alten Küstenstrassen muss man schon mal durch einen Wasserfall steuern.
Besonders viel Spass machen die Strassen auf dem Sattel einer fetten Harley...
Besonders viel Spass machen die Strassen auf dem Sattel einer fetten Harley…

Was sich sonst noch lohnt

  • Botanischer Garten: Madeira trägt nicht umsonst den Namen „Blumeninsel“. Wenn du nach Monte oberhalb von Funchal fährst, gibt es dort einen riesigen und wunderschönen botanischen Garten.
  • Santana: Im kleinen Dorf Santana im Norden der Insel findest du noch immer viele Exemplare der einst typischen Häuser für Madeira. Für einen kleinen Obolus darfst du die Gebäude oft auch von Innen ansehen.
  • Vulkanologiezentrum: Madeira ist vulkanischen Ursprungs und nirgends sieht man das besser als in den Lavahöhlen von São Vicente, die mit einem interessanten Vulkanologiezentrum erweitert worden waren.
  • Madeira-Weingut: Wenn du dich für Likörweine interessierst, möchtest du vielleicht das Weingut von Blandy’s im Zentrum von Funchal besuchen. Vielleicht lag es daran, dass mir die Weine nicht schmecken, aber ich fand die Führung ziemlich dahingerotzt.
Traditionelle Häuser im Dorf Santana.
Traditionelle Häuser im Dorf Santana.

Praktische Tipps:

Reisezeit: Madeira lässt sich das ganze Jahr über besuchen. Nicht umsonst gilt die Blumeninsel auch als das „Land des ewigen Frühlings“. Ideal sind Frühling und Herbst. Ich selber war Anfang November dort und fand die Temperaturen sehr angenehm. Allerdings hat es praktisch jeden Tag mehrmals kurz geregnet.

Anreise: Madeira findet sich noch immer auf Listen  mit den gefährlichsten Flughäfen der Welt.  Lass dich davon nicht beirren: Schon vor einigen Jahren wurde die Landbahn massiv verlängert und der Flughafen verdient den Titel längst nicht mehr. Gute und günstige Umsteigeverbindungen bietet TAP Portugal. Ab einigen Städten im deutschsprachigen Raum gibt es auch praktischere Direktflüge. Für die Rechereche empfehle ich Vergleichsportale wie Skyscanner und Momondo.

Rumkommen: Auf der Insel lässt sich praktisch jede Ecke mit dem öffentlichen Verkehr erreichen. Allerdings orientieren sich die Transportunternehmen an den Bedürfnissen der Einheimischen, so dass die Fahrzeiten für Touristen häufig etwas ungünstig liegen. Konsultiert unbedingt die Fahrpläne, da auf vielen Strecken nur sehr wenige Busse verkehren. Mietwagen sind schon ab 6 Euro pro Tag zu haben. Siehe dazu die günstigen Angebote bei Cardelmar oder Billigermietwagen.de und beachte meine praktischen Tipps zum Finden von günstigen Mietautos.

Karten: Madeira hat ein gewaltiges Wirrwarr an Strassen und Wanderwegen, die dich vom einen Ende der Insel zum anderen führen. Ich selber verwende zum Navigieren meistens die kostenlose Handy-App maps.me und war erstaunt, dass auch viele Wanderwege eingezeichnet waren. Falls dir Handys nicht behagen, findest du beim Verlag Freytag Berndt die vermutlich detailierteste Wanderkarte.

Reiseführer: Da viele Portugal-Reiseführer kein Kapitel zu Madeira haben, musste ich mir für die Reise einen zusätzlichen Reiseführer zulegen. Meine Wahl fiel auf den Dumont Madeira Reiseführer, da der Anfang 2016 erschienene Band am aktuellsten war. Wer neben den praktischen Infos auch Hintergrundwissen und Bilder braucht, ist mit dieser Wahl gut beraten. Ausgesprochene Wanderliebhaber werden aber vermutlich mit dem  Rother Wanderführer glücklicher.

hotel-madeira
Der Ausblick vom Hotel Quinta das Vistas ist unschlagbar.

Unterkunft: Madeira ist klein und dank der Schnellstrassen ist praktisch jeder Ort schnell zu erreichen. Falls du dich gegen einen Mietwagen entscheidest, empfehle ich dir eine Bleibe in Funchal zu suchen. Ich verbrachte ein paar Tage auf Einladung im 5-Sterne-Hotel Quintas das Vistas. Die Aussicht über Funchal ist atemberaubend, aber im Zimmer gab es kein WLAN und die Schiebetüren in den Garten liess sich nicht abschliessen. Hervorragend fand ich jedoch das sehr viel günstigere Hostel Santa Maria. Die makellose Boutique-Herberge hat eine perfekte Lage in der Altstadt und verfügt über einige sehr hübsche Suiten, die auch etwas gehobeneren Ansprüchen gerecht werden. Für die Recherche nach Unterkünften empfehle ich generell booking.com oder agoda.com.

Sicherheit: Portugal ist generell ein sicheres Pflaster. Die grösste Gefahr geht vermutlich vom wechselhaften Wetter aus, das vor allem unvorbereitete Wanderer treffen kann.

Fazit

Das beste an Madeira ist, dass du als Inselmuffel gar nicht so richtig merktt, dass du dich mitten im Atlantik befindst. Natürlich kannst du rund um die Insel auch tauchen (was wegen der Meerestiefe sogar besonders interessant sein soll) oder mit einem Boot Wale beobachten (wir sahen leider nichts).

Aber es beschränkt sich nicht auf die typischen Aktivitäten, die sich auf jeder anderen Insel immer und immer wiederholen. Und so kam es, dass ich mich auf Madeira nicht zu langweilen begann, obwohl ich ganze acht Tage geblieben bin. Ein grösseres Lob als das kann ein Inselmuffel doch gar nicht geben.

Hinweis: Dieser Beitrag entstand mit Unterstützung von Visit Madeira, der Fluggesellschaft TAP Portugal und dem PR-Büro Puracomm. Die dargestellte Meinung ist meine eigene. Der Artikel enthält Affiliate-Links.

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Über Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

4 Kommentare

  1. Absolut richtig, Madeira ist super für Inselmuffel.

    Leider ist das Wetter meistens bescheiden und man muss schon recht Glück haben, v.a. bei Ganztages-Wanderungen. Irgendwo auf der Insel scheint zwar angeblich immer die Sonne, aber das gilt nicht für die Berge im Zentrum.

    Die eindrucksvollsten Klippen auf Madeira gibts imho am Nordostende Ilheu da Cevada. Schade, dass das nicht im Programm dabei war.

    • Hi Florian,
      der Artikel basiert nur zum Teil auf der Pressereise. Ich war danach noch ein paar Tage auf eigene Faust unterwegs. Die Kippen von Ilheu da Cevada habe ich übrigens beim Abflug gesehen. Die sahen tatsächlich recht eindrücklich aus.
      Gruss,
      Oli

  2. Gibt es auf der Insel denn ruhige Ecken oder ist es dann doch alles recht erschlossen (Siedlungen, Landwirtschaft)?
    Und kann man von der Hauptinsel auch gut die anderen Azoren-Inseln besuchen?

    • Hallo Robin,

      Madeira gehört nicht zu den Azoren. Da sind etwas mehr als 1000 Kilometer Wasser zwischen den beiden Inselgruppen. Es gibt einige wenige Direktflüge und nach meinem Recherchestand keine direkten Fähren. In den meisten Fällen wirst du über das portugiesische Festland müssen, was eine Kombination nicht ganz so sinnvoll macht. Besser verbinden kannst du Madeira mit den näher liegenden Kanarischen Inseln.

      Madeira ist nicht so stark zersiedelt. Die Hälfte der Menschen lebt in der Hauptstadt und die andere Hälfte fast ausschliesslich in anderen Ortschaften entlang der Küste. Du musst nicht sehr weit ins Landesinnere fahren, um von allem etwas weg zu kommen.

      Gruss,
      Oli

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