Mittwoch, 25. Januar 2017
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Happy Thingyan: Das Wasserfest feiern in Myanmar

WasserfestYangon_1
Pickup, Bühne oder Straße: Wasserfest in Myanmar. Fotos: sabaidii.de

Willst du Myanmar zur besten Reisezeit oder zur besten Zeit im Jahr besuchen? Der April ist zwar nicht die beste Reisezeit, aber für die Burmesen ist er die beste Zeit im Jahr. Komm mit und feiere mit ihnen das burmesische Neujahr!

Dies ist ein Gastbeitrag von Sarah Kuhlemann von sabaidii.de

Wasser, Eimer und Techno. Das sind die drei Zutaten, die aktuell ein ganzes Land in einen Ausnahmezustand versetzen. Es ist Thingyan – das burmesische Wasserfest und ich feiere den Beginn des neuen Jahres 1378 in Yangon mit May, ihrer Familie und mit dem Personal meines kleinen Hotels. Das burmesische Wasserfest dauert dieses Jahr ganze fünf Tage vom 12. bis 16. April und das bedeutet fünf Tage Party.

Wie ich zum Wasserfest gekommen bin

Mitte März komme ich in Myanmar an und gleich am ersten Tag lerne ich May kennen. Sie ist 28 Jahre alt und wohnt mit ihrer Familie in dem Haus, in dem ich mir eine Airbnb-Wohnung gemietet habe. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden. Ihre Familie hat mich oft zum Essen in ihre Wohnung eingeladen. Klar, dass wir auch zusammen das Wasserfest feiern, wenn ich aus Bagan und vom Inle See zurück in Yangon bin.

Nach 14 Tagen bin ich zurück in Yangon. Da Airbnb in Myanmar offiziell verboten ist und ich deswegen schon Kontakt mit der Polizei und den Behörden hatte, habe ich mir für meinen zweiten Aufenthalt in Yangon ein offizielles Hotelzimmer gebucht. Das Hotel ist wirklich klein und ich bin eine Woche lang der einzige Gast. Die ganze Aufmerksamkeit des Personals konzentriert sich auf mich und das ist wohl auch der Grund, warum mich das Personal auf ihre Wasserfest-Staff-Party im Pickup einlädt.

Die Party-Bühnen

May hat sich, ihrem Bruder Aung und mir Karten für eine Party-Bühne am Inya Lake besorgt. Anders als Aung, der ein Fünftages-Ticket gekauft hat, haben May und ich lediglich ein Ticket für einen Tag. May holt mich in der Lobby meines Hotels ab und als ich sie sehe, überdenke ich meine Klamottenauswahl: sie trägt Jeans, eine lange Bluse, feste Schuhe, Sonnenbrille und eine Schirmmütze. Ich gehe wieder zurück in mein Zimmer und tausche kurze gegen lange Hose, T-Shirt gegen Bluse, Flip-Flops gegen Sneakers und nehme mir ein Haarband und meine Sonnenbrille mit.

Wasserspaß in den Straßen: jeder Fußgänger bekommt eine Ladung Wasser ab.
Wasserspaß in den Straßen: jeder Fußgänger bekommt eine Ladung Wasser ab.

Durch die Glastür des Hotels kann ich die vielen Kinder sehen, die mit Wassereimern bewaffnet darauf warten, dass wir rausgehen. Also, Augen zu und: „Happy Thingyan!“ rufe ich und schon bin ich klitschnass. Die ganze Straße freut sich über mich und begießt mich mit warmem und kaltem Wasser. Kinder kommen angelaufen und geben mir ein High-Five, ein paar Alte geben mir ein Daumen-hoch-Zeichen und die Frauen freuen sich, wenn ich Ziel ihres Gartenschlauchs werde.

Im April ist Nebensaison und der Monat zählt die heißesten Temperaturen des Jahres. Touristen sind zu dieser Jahreszeit kaum hier. Wenn sie doch während des Wasserfestes hier sind, dann flüchten sie vom Hotel direkt ins Taxi und wieder zurück ins Hotel. Bei Temperaturen von 38 Grad im Schatten genieße ich tatsächlich den Umstand, dass meine Jeans klitschnass ist.

Die Party-Bühnen am Inya-Lake ziehen 5 Tage lang tausende Besucher an.
Die Party-Bühnen am Inya-Lake ziehen 5 Tage lang tausende Besucher an.

Der Busverkehr ist während des Wasserfestes beinah zum Erliegen gekommen, aber ein paar Busse fahren noch. Wie immer fahren sie mit offenen Türen und viel Hektik beim Ein- und Aussteigen. Wir laufen einem Bus entgegen und springen in die offene Bustür, fast wäre ich auf dem nassen Boden ausgerutscht, aber irgendwer reicht mir seinen Arm und lächelt mich, mit seinen von Betelnuss braunen Zähnen, freundlich an. „Kyeizu tin ba de“ (Djesu den bade = Danke), grinse ich zurück.

Der Bus holpert mit offenen Türen über die Pyay Road Richtung Norden an den Inya Lake. Wer aussteigen möchte, muss diesen Wunsch dem Türsteher im Bus schon deutlich machen. May ruft ihm irgendwas zu, der Bus fährt langsamer und ein paar Leute steigen zu. Ich glaube mir zu Liebe hält der Bus tatsächlich für zwei Sekunden an, sodass ich schnell rausspringen kann.

Keine Zeit sich zu schütteln, denn schon wieder sind wir die Ziele von Wassereimern und Gartenschläuchen. Kinder laufen mir hinterher und freuen sich, wenn ich stehen bleibe und mich einfach von ihnen mit Wasser begießen lasse.

5 Tage lang tanzen die jungen Burmesen ausgelassen im Wasser zu Techno.
Fünf Tage lang tanzen die jungen Burmesen ausgelassen im Wasser zu Techno.

Die Technomusik wird immer lauter. Erst ist nur der Bass zu hören, dann doch tatsächlich etwas wie eine Melodie, die aus den bebenden Boxen krächzt. Am Inya Lake stehen die großen Partybühnen aneinander gereiht und über dicke gelbe und blaue Schläuche, die vom See über den Damm und durch die Kanalisation führen und auf der anderen Straßenseite wieder rauskommen, wird das Partyvolk mit Wasser versorgt.

Die Türsteher unserer Bühne freuen sich darüber, dass ein Tourist heute Gast ist. Sie rufen den feiernden Leuten auf dem Balkon im ersten Stock gleich irgendetwas zu, sodass sich eine kleine Traube über mir bildet, um mich mit Wasser zu bespritzen. Die Sicherheitskontrolleurin prüft den Inhalt meiner Colaflasche, riecht daran, probiert sogar die Cola und heißt sie dann für gut: „No alcohol“, sagt sie und gibt mir die Flasche zurück. Das Wasserfest ist einfach ein Ausnahmezustand.

Im Erdgeschoss tanzen junge Burmesen unter Wasserspritzanlagen und Duschköpfen zum lauten Bass der Musik. Ich finde irgendwie keinen Rhythmus und schlängele mich durch die Menge auf die Treppe zum ersten Stock. Von hier oben haben wir einen guten Blick auf die Straße, die vorbeigehenden Leute und den Polizisten, der in Flipflops und in triefend nasser Uniform versucht den Verkehr zu regeln. Langsam finde ich dann doch den Rhythmus zum Bass und tanze mit May unter dem Duschkopf.

Für May und ihre Freunde ist das Wasserfest die schönste Zeit des Jahres. Denn alle Menschen haben Urlaub und weil es keine Club-Szene in Myanmar gibt, sind Tanzgelegenheiten wie diese etwas ganz Besonderes. Als es dunkel wird, verlassen wir die Bühne und laufen nach Hause. Busse fahren heute keine mehr.

Selfie-Time: May und ich beim Wasserfest am Inya-Lake.
Selfie-Time: May und ich beim Wasserfest am Inya-Lake.

Die Pickup-Tour

Ich werde um 6 Uhr von einem lauten Knall wach und sitze senkrecht im Bett. Kurz sammeln: Ich bin in Yangon, es ist Wasserfest, ach ja und um 6 Uhr beginnen hier die Feierlichkeiten. Die Nacht ist vorbei und ich überlege zu duschen. Aber warum? Ich sitze gleich mit zwölf jungen, lustigen und trinkfreudigen Burmesen auf der Ladefläche eines Pickups und fahre durch die Straßen von Yangon. Dabei lassen wir uns nass spritzen und mit Eiswasser bewerfen. Duschen wäre jetzt wirklich Wasserverschwendung.

Von 9 bis 14 Uhr sitze ich also auf der Ladefläche des Pickups und wir fahren durch (gefühlt) jede Straße dieser Stadt. Eine wunderbare Möglichkeit alle Stadtteile von Yangon zu sehen: es gibt mehr christliche Kirchen in Yangon als angenommen, die Strand Road ist länger als gedacht und die Shwedagon Pagode hat mehrere Ein- und Ausgänge, die ich bisher noch nicht kannte.

Am Park an der Sule Pagode im Zentrum ist eine riesige Bühne aufgebaut und plötzlich fangen um mich herum alle an zu singen. Ich kann leider nicht mit einsteigen, aber ich klatsche im Takt einfach mit. Das können wir Deutschen ja sehr gut. Um 11 Uhr machen wir in einem Park am Hafen Halt, picknicken auf der Wiese und erobern den Spielplatz. Niemand spricht Englisch. Ich kann mich auf der ganzen Pickup-Tour mit keinem einzigen Menschen unterhalten. Aber das macht nichts. Ein Lachen wird überall auf der Welt verstanden und wir haben jede Menge Spaß zusammen. Trotz unterschiedlicher Sprachen.

Mit dem Pickup den ganzen Tag durch die Stadt fahren – ein Muss für junge Leute.
Mit dem Pickup den ganzen Tag durch die Stadt fahren – ein Muss für junge Leute.

Als wir um 14 Uhr nah des Hotels sind, verlasse ich die Truppe. Ich habe knallrote Arme von der Sonne, ein bisschen Kopfschmerzen und einen blauen Fleck am Bein von den starken Wasserkanonen. Der Pickup wird noch bis kurz vor 17 Uhr durch die Straßen fahren, dann werden sie nass zurück zum Hotel kommen und mir um 18 Uhr eine Portion Pasta servieren. Der Blick auf die goldene Shwedagon Pagode ist kostenlos.

Fazit

Ich habe keine Ahnung, wie das Wasserfest in Thailand, Laos oder Kambodscha abläuft, aber hier in Yangon hatte ich jede Menge Spaß. Während des Wasserfestes habe ich hunderte lachende Gesichter gesehen. Menschen, die Spaß haben und ihre Traditionen lieben. Menschen, denen es materiell wahrscheinlich an vielem fehlt und doch haben sie mir gezeigt, wie wenig es braucht, damit ein ganzes Volk glücklich ist: Wasser, Eimer und Techno.

Wissenswertes

Du planst eine Reise nach Myanmar und willst während des Wasserfestes dort sein? Dann solltest du diese Informationen haben:

  • Wo ist das Wasserfest am besten? Informiere dich, wie das Wasserfest in Mandalay für Touristen ist. Ich habe gehört, dort sollen mehr Touristen sein als in Yangon. In der Tat war es so, dass die meisten Backpacker, die ich in Bagan und am Inle See vorher getroffen hatte, nach Mandalay gefahren sind. In Yangon habe ich sehr wenige Backpacker getroffen und wenn, dann tummeln sich die meisten in Chinatown, weil dort die Hostels sind.
  • Wie kannst du anreisen? Das Wasserfest stellt einen Ausnahmezustand dar und während dieser Zeit operieren Überlandbusse, Züge und Fähren nur sehr unregelmäßig und unzuverlässig. Das heißt, es kann klappen, dass du von A nach B kommst, muss aber nicht sein. Zuverlässig operiert der Flugverkehr innerhalb des Landes, allerdings sind die Flüge während des Wasserfestes ziemlich teuer (ca. das Doppelte). Und keine Angst vor burmesischen Fluggesellschaften: die deutschen Reiseveranstalter lassen ihre Gäste mit ihnen fliegen (ausgenommen die staatliche Myanmar National Airlines) und ich bin mit ihnen auch schon neun Mal geflogen. Ich empfehle die Airlines: AirKBZ, Yangon Airways, Air Bagan und Air Mandalay.
  • Was ist, wenn du während des Festes ein- oder ausreisen willst? Internationale Flüge ab Mandalay und Yangon operieren zuverlässig. Allerdings solltest du vermeiden, das Wasserfest in Mandalay zu feiern und von Yangon während dieser Zeit auszureisen. Zumindest wenn dir teure Inlandsflüge ein Dorn im Auge sind. Bedenke außerdem, dass die Travel Agencies geschlossen sind und du daher nichts vor Ort buchen kannst.
  • Was für Geschäfte haben geöffnet während des Wasserfestes? Die Frage kann ich dir nicht zuverlässig beantworten. Alle Supermärkte wie Citimarts und alle Shopping Center sind geschlossen. Auch Restaurants, Cafés, Reisebüros und Märkte haben zu. Convenience Stores wie abc (ähnlich wie Seven 11) haben geöffnet, werden aber nicht beliefert. Das heißt die Regale werden von Tag zu Tag leerer.
  • Wo findest du was zu Essen? Es gibt überall Essenstände, BBQ-Grills und Garküchen, die du ansteuern kannst. Auch Wasser, Softdrinks und Bier werden überall verkauft. Es gibt wenige Restaurants, die geöffnet sind. Verbindliche Aussagen findest du dann auf der jeweiligen Facebook-Seite des Restaurants. Eine Übersicht gibt es aber keine.
  • Was solltest du unbedingt dabei haben? Ich empfehle auf jeden Fall das Tragen eines Haarbandes, welches über die Ohren geht. Auch eine Sonnenbrille und feste Schuhe finde ich sinnvoll. Flipflops werden nämlich vom Wasser einfach weggeschwemmt. Vor dem Fest habe ich mir noch eine wasserfeste Hülle für das Handy gekauft und eine Wasserpistole. Beides unverzichtbar und du kannst beides vor Ort kaufen.
Die Gastautorin

Sarah Kuhlemann ist seit Januar 2016 als Digitale Nomadin auf Weltreise. Auf ihrer Seite sabaidii.de bietet sie Reiseveranstaltern Texterstellung und Social Media Betreuung an. Bilder ihrer Reise und Travel-Tipps gibt es auf Instagram und Facebook.

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Über Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

7 Kommentare

  1. Hi Sarah,

    ich war letztes Jahr beim thailändischen Neujahrsfest dabei. Das war in etwa der gleiche Wahnsinn, den du hier beschreibst. Viele Touristen haben sich bei uns gar nicht mehr auf die Strasse getraut. Bei uns wurde auch Wasser mit Eiswürferl geworfen, was von teilweise etwas wehtat.

    Du schreibst von deinen AIRBNB-Erfahrungen. Würdest du nach deinem Kontakt mit den Behörden empfehlen, die Finger davon zu lassen oder ist der Kontakt bei einem eisten Mal unproblematisch. Es ist ja absurd, die Wohnungen anzubieten, wenn Probleme schon vorprogrammiert sind.

    Machs gut,
    Michael

  2. Hi Michael,

    danke für dein Kommentar. Eiswürfelwasser ist auf jeden Fall schmerzhaft und sehr kaaaalt 🙂

    Zu Airbnb: Ich hatte in Yangon 2 gute und 1 schlechte Aribnb-Erfahrung. Ein burmesischer Anwalt sagte mir, dass Airbnb gar nicht offiziell erlaubt ist im Land. Weil es auf Airbnb Angebote in Myanmar gibt, habe ich einfach dort gebucht, ohne mich vorher um Gesetze zu kümmern. Die burmesische Regierung ist grade mal 19 Tage im Parlament und überrascht ihre Bürger täglich mit neuen Gesetzen. Vielleicht ist es bald erlaubt? Wie die aktuelle Situation ist, wissen die offiziellen Stellen aber wohl selbst nicht (lies hierzu Myanmar Times, Jan 2016, http://www.mmtimes.com/index.php/lifestyle/18600-up-in-the-airbnb.html)

    Fazit: Es müssen 3 Punkte beachtet werden: 1. zur Zeit können Ausländer soweit ich weiß (auch wenn sie in Myanmar leben) keine Wohnung kaufen, d.h. sie brauchen einen Burmesen, der für sie die Wohnung kauft (und dann ggf. an sie weiter vermietet). 2. Airbnb ist an sich (laut eines burmesischen Anwalts und den Aussagen der Behördenmänner) nicht erlaubt. 3. Korruption spielt eine Rolle, gerade bei offiziellen Stellen in den unteren Ebenen. Um sich der Willkür von Behörden nicht auszuliefern, würde ich von Airbnb in Myanmar daher abraten.

  3. hey Sarah,

    Danke für den interessanten Artikel. Klingt nach einer tollen Zeit und einer spannenden Alternative zum Wasserfest in Thailand!

  4. HI Sarah,
    bisher kannte ich nur das Wasserfest in Thailand – sehr interessant, was du da erzählst! 🙂 Ein toller Artikel und deine Eindrücke sind lebhaft beschrieben. Gute Infoquelle. Wie ist die Stimmung so Frauen gegenüber? Wird die Atmosphäre ausgenutzt zur Anmache oder Belästigung? Damit meine ich sowohl Einheimische als auch Touristinnen?

    LG Vivien

    • Hi Vivien,

      danke. Das Wasserfest ist natürlich, wie wahrscheinlich alle Großveranstaltungen auf dieser Welt, ein beliebter Ort zum Flirten und ich kann mir vorstellen, dass sich dort das ein oder andere Pärchen findet 🙂 Aber ich habe in Myanmar nie eine einzige für eine Frau (Einheimische oder Touristin) brenzlige Situation erlebt. Für mich ist Myanmar ein super sicheres Land für reisende Frauen – ich kann dir, liebe Vivien, und den LeserInnen von Mango Verde Myanmar als Reiseland nur empfehlen. Ich bin (sogar) mit allein mit dem Nachtzug von Yangon nach Bagan gefahren – da ist die größte Gefahr, dass der Zug so stark hoppelt, dass er aus den Gleisen springt 🙂

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