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So machst du den Laptop in fünf Schritten reisetauglich

Ein Laptop gehört heute bei Reisen einfach dazu. Bild: Amelia Bellows

Immer mehr Touristen nehmen ihren Laptop in den Urlaub mit.  Damit du unterwegs keine bösen Überraschungen erlebst, zeigt das Weltreisemagazin hier, wie du den Reisecomputer in fünf Schritten auf Vordermann bringst.

1. Backup anfertigen

Im Urlaub lauern zahlreiche Gefahren für die elekronischen Geräte. Nicht nur besteht das Risiko, dass der Laptop unterwegs gestohlen wird, auch ein unerwarteter Regen oder ein Sturz vom Fahrrad können das Ende des elektronischen Helfers bedeuten. Wichtig ist deswegen, vor der Abreise ein Backup anzufertigen. Auf diese Weise lässt sich vermeiden, dass wichtige Dokumente verloren gehen. Es gibt zahlreiche, teilweise kostenpflichtige Programme wie etwa Todo-Backup, die dabei helfen, die Daten auf einer externen Harddisk zu sichern. Ein Abbild der Harddisk lässt sich aber auch problemlos vor Hand anfertigen. Dazu musst du lediglich einen externen USB-Speicher anschliessen und die Daten auf die neue Festplatte kopieren. Denke daran, dass Daten (beispielsweise solche die auf dem Desktop abgelegt sind) im Verzeichnis Benutzer zu finden sind. Besonders wichtige Dokumente kann man auch auf einer SD-Karte der Kamera oder auf seinem MP3-Spieler ablegen.

2. Daten unterwegs in der Cloud sichern

Insbesondere auf einer längeren Reise fallen auch unterwegs Daten an. In den meisten Fällen sind dies Fotos. Auch sie können im Falle eines Totalschadens unwiderruflich verloren gehen. Am sichersten ist es, die Daten im Internet abzuspeichern. Wenn du ohnehin einen Reiseblog auf einer eigenen Domains hast, kannst du einen Teil des Webspace verwenden, um dort wichtige Daten zu speichern. (Falls du noch keinen eigenen Webspace hast, kannst du ihn bei united-domain günstig mieten). Dazu eröffnest du einfach über das Backend des Webspace ein FTP-Account und lädst die Daten über Filezilla oder einem ähnlichen Programm hoch. Eine Alternative sind die sogenannten Cloud-Dienste. Das sind gewissermassen Online-Harddisks. Die derzeit besten drei Anbieter sind Google Drive (5GB gratis), Dropbox (2GB) und SkyDrive (7GB). Wer mehr Platz braucht, kann ihn kostenpflichtig dazukaufen.

3.  Vertrauliche Daten schützen und sensible Daten entfernen

Wer vertrauliche Daten auf seinem Rechner hat, sollte diese vor einer Auslandsreise verschlüsseln. Das kostenlose TrueCrypt gilt als sicher und zuverlässig. Man sollte sich allerdings vor der Reise erkundigen, ob in den anvisierten Reiseländern Verschlüssungstechnologien zulässig sind. Zwar ist es im Reisealltag sehr unwahrscheinlich, dass jemals die Harddisk kontrolliert wird, doch sollte man dennoch bei bestimmten Spielen, Videos und Fotos Vorsicht walten lassen. Einige Länder haben hinsichtlich unbekleideter Körper, Gewalt (Filme, Computerspiele) und staatsfeindlicher Inhalte (eBooks) sehr strenge Regeln.

4. Sichere Datenverbindung vorbereiten

In einigen Ländern ist die Nutzung des Internets eingeschränkt. So sind beispielsweise unter anderem in China Facebook und Twitter nicht zugänglich. Wer auf solche Angebote nicht verzichten will, sollte sich im Vorfeld um einen VPN-Tunnel bemühen. Es gibt eine Reihe von Gratisangeboten, welche über Werbeeinblendungen finanziert werden wie etwa Hotspot Shields. Gratisangebote sind allerdings in der Regel langsam. Ich selber habe auf den letzten Reisen hidemyass beuntzt. Sinnvollerweise sollte man die entsprechenden Clients vor der Abreise installieren, da der Download der entsprechenden Software in Ländern wie China ebenfalls gesperrt ist.

5. Richtigen Reiseadapter mitbringen

Der beste Computer bringt nichts, wenn man ihn nicht an die Streckdose anschliessen kann. Abhilfe leisten Universaladapter, die man beispielsweise kostengünstig bei Amazon bestellen kann.  Wer noch keinen Computer gekauft hat, sollte darauf achten, dass er einen Laptop ohne Erdung kauft, denn in vielen Ländern gibt es nur zweipolige Steckdosen. Die weitverbreitete Empfehlung, einfach die Erde abzusägen, kann in seltenen Umständen zu gefährlichen Stromschlägen oder einem Defekt des Geräts führen.

Über Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

Ein Kommentar

  1. Die Datensicherung in der Cloud während der Reise ist eine sehr gute Idee. Allerdings braucht es dazu nicht unbedingt die eigene Blogdomain. Eine weitere Möglichkeit besteht in sogenannten Freeblogs, das sind Anbieter, auf denen man kostenlos einen Blog veröffentlichen kann. Wer sich dafür interessiert, der braucht nur ein bisschen zu Googeln.

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