Donnerstag, 23. März 2017
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Mein Portugal: 8 Blogger verraten ihre Highlights

Felsige Küsten, abgelegene Dörfer und Ritterburgen, Portwein und traurige Lieder: Portugal löst bei uns allen irgendwelche Clichées aus. Um abzuschätzen, was mich auf der anstehenden Portugalreise wirklich erwartet, hörte ich mich bei denen um, die es wissen müssen: den Reisebloggern, die schon dort waren.

In zwei Wochen geht es bei mir wieder auf Reise. Rund eine Woche lang werde ich das westlichste Land Europas erkunden: Portugal. Für mich ist dies auch deswegen ein besonderer Tripp, weil ich nach vielen Jahren in Asien zum ersten Mal wieder im alten Kontinent reise. Um mich (und natürlich auch dich) zu inspieren, habe ich meine Reiseblogger-Kollegen gebeten, mir ihre ganz persönlichen Portugal-Highlights zu verraten.

Dieser Text ist Teil einer Reihe, in der ich regelmässig andere Reisende nach den Highlights in einem Land befrage. Zuletzt gab es eine Umfrage zu den Toppreisezielen in Indien und eine „Aufarbeitung“ der Geschichte des umstrittenen laotischen Dorfs Vang Vieng. In den kommenden Teilen wird es um die Türkei, Thailand und Mexiko gehen. Wenn du schon einmal in einem dieser Länder warst und bei der nächsten Umfrage teilnehmen willst, kannst du mir gerne einen Kommentar hinterlassen. Das gleiche gilt natürlich auch, wenn du noch einen wichtigen Tipp für mich und die Leser zu Portugal hast.

Kommen wir zur Auswertung der kleinen Umfrage. Wenig erstaunt hat mich, dass die Algarve sehr gut abschnitt. Der südliche Teil Portugals ist schon seit vielen Jahren eines der beliebtesten Reiseziele des Landes. Was mich jedoch bei der Durchsicht der Antworten überraschte: Die meisten Antworten kamen von Frauen. Bedeutet das, dass Portugal ein Land für weibliche Reisende ist? Ist das ein Zufall? An meinen Auswahlkriterien liegt es wohl nicht, denn ich habe einfach die ersten zehn Blogger angeschrieben, die ich über Google fand.

Elke von Meerblog.de: Almada

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Eigentlich ist Almada eine ganz banale Stadt mittlerer Größe mit Industrie und kleinem Hafen. Wäre da nicht die fantastische Lage am Tejo – gegenüber von Lissabon. Davon hat Almada einmal mehr profitiert, als wohlhabende Lissabonner ihre Villen am Steilufer erbauen ließen, und Schriftsteller sich hier niederließen. Erreicht man die hübsche Altstadt auf dem Hügel und steuert dann Richtung Tejo, findet man Almadas ungehütetes Geheimnis: verfallene Architekturen, verwilderte Gärten und Lagerhäuser mit Azulejos-Fassaden unten am Fluss. Teils unbewohnbar, teils besetzt, hat genau diese Ecke ihren Reiz.

Beim letzten Portugaltrip habe ich hier mein Traumhaus entdeckt. Dem Hang wurde sogar ein kleiner Garten abgetrotzt – mit Feigenbaum! Weiter unten gibt einen Strand und zwei Restaurants direkt am Wasser. Jammerschade, wenn rundherum alles verfällt. Doch würden hier schicke Ferienhäuser entstehen, verlöre die Gegend ihren Charme.

Was Elke sonst über Almada auf der anderen Seite des Tejo schreibt findest du hier.

Marco von Life-is-a-trip.com: Die Menschen

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Gerade seit zwei Wochen zurück aus Portugal, habe ich eine Menge Gutes über dieses Land berichten, über das man seltsamerweise deutlich weniger weiß als etwa über Spanien oder Italien. Kurz und knapp: Ich war beeindruckt! Beeindruckt von der Schönheit der Natur und der Städte, beeindruckt von Essen und Bräuchen, und nicht zuletzt beeindruckt von den Portugiesen selbst. Tatsächlich würde ich daher auch den Umgang mit der einheimischen Bevölkerung als mein persönliches Highlight in Portugal bezeichnen!

Egal ob in der Hauptstadt Lissabon oder in den Dörfern an der malerischen Algarve, überall findet man eine extrem entspannte Atmosphäre vor. Kein Stress, keine unangenehmen Situationen. Stattdessen zumeist lächelnde Menschen, mit denen man ziemlich leicht ins Gespräch kommt. Denn auffallend viele Leute sind sehr offen und interessiert. Selbst ältere Menschen sprechen dabei passables Englisch, und selbst wenn nicht, hält sie das nicht von einem kleinen Plausch ab!

Man merkt den Portugiesen deutlich ihre koloniale Vergangenheit an. Schon die bunte Mischung des Völkchens zeugt davon. Vor allem aber manifestiert sie sich in der Unvoreingenommenheit der Menschen. Oder, um es mit den Worten eines alten Verkäufers auf dem Lissabonner ‚Markt der Diebe‘ zu sagen: „This is the land of tolerance. We welcome everybody, and everyone can be who they are.“ Alleine schon das macht Portugal für mich zum lohnenden Reiseziel!

Marcos Tipps zur Lissabon und zur Algarve findest du hier beziehungsweise hier.

Jana von Sonne und Wolken: Der westlichste Zipfel Europas

Cabo-da-Roca

Ich kann gar nicht sagen, wie schwer es mir fällt, von allen tollen Erlebnissen in Portugal das eine, schönste auszuwählen. War es die Stadt Porto, die malerisch am Ufer des Douro gelegen ist oder der rote Felsenstrand an der östlichen Algarve? Doch von allen schönen Erlebnissen, hat mich eines besonders berührt und zwar mein Besuch beim Cabo da Roca, dem westlichsten Zipfel vom europäischen Festland. Wenn man am Rande der Klippe steht und auf die unendlichen Weiten des Ozeans schaut und außer dem Rauschen des Meeres nichts zu hören ist, dann könnte man meinen, man sei tatsächlich am Ende der Welt.

Wer nicht schwindelfrei ist, sollte sich nicht zu nah an den Abgrund wagen, denn die Klippen liegen 140 Meter über dem Meeresspiegel und zwar senkrecht. Das türkisfarbene Wasser steht in perfektem Kontrast zu den grauen Felsen, den grünen Hängen und dem roten Leuchtturm. Die Szenerie wirkt mehr wie eine Malerei als ein reales Bild.

Das vermeintliche “Ende der Welt” befindet sich rund 20 Kilometer von der Hauptstadt Lissabon entfernt und ist am besten mit dem Mietwagen zu erreichen. Von Sintra aus fahren jedoch auch öffentliche Busse dorthin.

Steffi von aworldkaleidoscope.com: Porto

Porto_Steffi_AWorldKaleidoscope

Bei meiner Portugalreise vor vier Jahren stand die nördliche Region auf dem Programm. Die Stadt Porto hat mir dabei mit ihrer Mischung aus Schönheit und Melancholie am besten gefallen. Die ruhige Altstadt ist voll von prunkvollen Jugendstilhäusern, hübschen gefliesten Kirchen, pompösen Buchläden und Cafés. Zwischen diesen Perlen fallen jedoch die vielen verlassenen und zerfallenen alten Häuser auf. Beim Spazieren entlang der Uferpromenade Ribeiro sieht man alte Portweinschiffe auf dem Rio Douro wanken, Relikte aus längst vergangenen Zeiten. Die Straßen sind relativ leer, und den Einheimischen ist ein Lächeln manchmal schwer zu entlocken. All das gibt Porto einen zauberhaften Charme aus Melacholie und Nostalgie, saudade, wie die Portugiesen es nennen.

Pflicht bei einer Reise nach Porto ist natürlich ein Besuch der Portweinkellereien in Vila Nova de Gaia, am anderen Ufer des Rio Douro, um das berühmteste Exportprodukt der Stadt zu verkosten. Porto hat auch eine lebendige Kunstszene: Street Art, nette Cafés und Läden kann man rund um die Rua Miguel Bombarda finden. Zum krönenden Abschluss des Tages sollte man sich nicht den Sonnenuntergang vom Hügel Serra do Pilar entgehen lassen und den Ausblick auf eines der schönsten nächtlichen Städtepanoramas genießen. Ô que saudade do Porto! Oh welch Sehnsucht nach Porto…

Steffis Fotoessay über Porto findest du hier.

Daniel und Angelika von Lissabon 4 Insider: Lissabon

Lissabon4insider

Seit nun mehr acht Monaten leben wir in dieser wunderschönen Stadt und kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Es gibt hier so viel zu erleben, dass es wirklich schwer fällt, einen konkreten Tipp abzugeben. Das Wichtigste vorneweg: Packt bequeme Schuhe ein!

In Sachen Historie gehört das Castelo de São Jorge zweifelsfrei auf die To-do-Liste. Die alte Befestigungsanlage ist der Grundstein Lisboas und bietet einen atemberaubenden Rundumblick über die Dächer der Stadt. Daraufhin würden wir einen Spaziergang zum Aussichtspunkt Portas do Sol in Alfama empfehlen. Auf der Sonnenterrasse des gleichnamigen Restaurants chillt man auf schattigen Sofas und kann bei einem Gläschen Vinho Verde über den Tejo blicken. Sich in den engen Gassen und steilen Treppen Alfamas zu verlieren, gehört zu dem anschließenden Spaziergang einfach dazu.

Am Abend zieht es uns oft Richtung Bairro Alto – DEM Kneipenviertel Lisboas. Im Restaurant „Decadente“ lässt es sich hervorragend und recht günstig speisen. Danach taucht man ins „Bairro“ ein, um in (beziehungsweise vor!) einer der unzähligen Bars Teil des bunten Treibens zu werden. Wer vorzüglichen Wein, stylishes Ambiente und guten Jazz mag, sollte unbedingt unserer Lieblingsweinbar „Vestigius“ am Cais do Sodré einen Besuch abstatten. In diesem Sinne: Até logo em Lisboa!

Der Blog der beiden widmet sich ausschliesslich Portugal. Ich muss also keinen einzelnen Text empfehlen.

Anja von happybackpacker.de: Das Surfen

Sagres Portugal (C) Anja Knorr

Portugal ist das europäische Mekka aller Surfer. Dort findest du noch relativ leere Strände und außerhalb der Saison, wenn die Wellen sowieso besser in die Buchten einrollen, teilt man viele Strände nur mit einigen anderen Wellenreitern und Naturliebhabern. Deswegen ist die wilde Atlantikküste Portugals wohl mein Lieblingsort in Europa, und ich versuche regelmäßig im Herbst dorthin zu fliegen. Guincho zum Beispiel liegt nur eine kurze Autofahrt von Lissabon entfernt und ist Austragungsort verschiedener internationaler Wettbewerbe. Das Tolle an dem Strand ist, dass man in den Morgenstunden den Strand als Wellenreiter für sich allein hat und nachmittags, wenn der Wind aufkommt, die Wind- und Kitesurfer sich abwechseln. So kommt sich niemand in die Quere.

Dagegen liegt Sagres im äußersten südwestlichen Zipfel des Landes und geradezu perfekt in einem riesigen Naturschutzgebiet. Die Atmosphäre ist entspannt und trotz seiner vielen Surfer weder überlaufen noch hektisch. Auf der einen Seite des Ortes türmen sich hohe Wellen im Atlantik auf während auf der anderen die sanfte Algarve zum baden einlädt. Na wenn das kein Traum aller Wasserratten wie mir ist.

Mehr Informationen zu den Surfstränden der Algarve findest du hier.

Tanja von Reiseaufnahme: Die Parks von Lissabon

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Ein Park, der mitten im Zentrum liegt, ist für mich der ideale Ort für eine kleine Auszeit vom geschäftigen Treiben einer Stadt. Ob ich mir eine kleine Mittagspause inklusive mitgebrachtem Picknick oder liegend eine Verschnaufpause im Grün gönne – danach bin ich immer viel frischer für all die Eindrücke, die eine neue Stadt zu bieten hat. Der Parque Eduardo VII de Inglaterra in Lissabon gehört für mich zu definitiv zu den Lieblingsgrünanlagen, die ich bei einem Städtetrip entdecken konnte und damit zu meinen Lissabon Lieblingen.

Doch waren es nicht die Gewächshauser oder der dortige See, die mich in den Bann zogen. Noch weniger die sehr streng zurechtgestutzten Büsche oder die darüber fliegenden Flugzeuge im Landeanflug. Sondern vielmehr die Erkenntnis, dass mir dort die ganze Stadt zu Füßen liegt. Am schönsten ist die Aussicht auf Lissabon vom Nordende des Parks oberhalb des Praça Marquês de Pombal. Von dort erstreckt sich ein Panorama, dass die seitlichen Hügel inklusive der Festungsanlage Castelo de São Jorge, das Viertel Baixa (der flache Stadtteil mittig) und den dahinter liegenden Tejo umfasst. Wer sich von hier zurück zur Stadt begibt, kann beim abwärts marschieren, weitere tolle Ausblicke genießen. Und wessen Lust auf tolle Ausblicke geweckt wurde, den erwarten noch andere wunderschöne Miradouros in Lissabon.

Corinna von Kulturhunger: Die Algarve

Corinna

Die Algarve. Ich war als Kind dort. Sie ist im wahrsten Sinne des Wortes mein Fels in der Brandung. Wenn man mich fragt, an welchem Ort ich bisher am allerglücklichsten war, ist meine Antwort eigentlich immer „in Carvoeiro“. Die schönsten Momente dort waren aber an meinem Lieblingsstrand:

Er heißt Praia do Carvalho. Schmugglerstrand. Wir nannten ihn immer nur „Fingerstrand“. Weil ein Felsen wie ein Finger aus dem Wasser ragt. Typisch für die Algarve und auf jeder zweiten Postkarte aus Portugal zu sehen. Man kommt nur mit dem Auto und einem Navi hin und muss dann auch noch ein gutes Stück zum Strand herunter wandern. Durch die Hitze, die Felsen, den Sand und vorbei an den Agaven-Pflanzen. Zum Schluss geht es noch durch einen Felstunnel hindurch – hier kommt einem endlich das wunderbar schöne Geräusch des Meeres entgegen: Das Donnern der Wellen, das Rauschen der Gischt. Es riecht nach Algen, Fisch und Salzwasser. Was die Strandbesucher dann erwartet ist wunderschön: große Wellen, kaum Menschen, eine tolle Sicht auf den großen Felsen und die Weite des Meeres.

Nachtrag: Nachdem nun meine Reise abgeschlossen ist, möchte ich noch meine eigenen Erfahrungen anfügen. Ich habe für mehrere Tage ein Auto gemietet und bin ins Hinterland gefahren. Wieso ich einen Mietwagen für Portugal ideal finde, habe ich hier beschrieben.

Mein persönliches Highlight auf der Strecke war übrigens das wunderschöne Kleinstädtchen Evora. Wenn du auf dem Land unterwegs bist und das nötige Budget hast, kann ich auch eine Übernachtung in einer Pousada empfehlen. Das sind Hotels, die in wichtigen Kulturdenkmälern untergebracht sind.

Während mir Lissabon sehr gut gefallen hat, hinterliess Porto bei mir einen etwas durchzogenen Eindruck. Die Stadt ist zweifellos sehr malerisch. Aber der Zustand vieler Gebäude und die wirtschaftlich schwierige Lage haben mich doch recht traurig gestimmt.

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Über Oliver Zwahlen

Passionierter Blogger. Im Herzen freier Reisejournalist, aber derzeit Büroangstellter mit Wohnsitz im chinesischen Peking. Siehe auch: Google+

17 Kommentare

  1. Lieber Oliver,
    vielen Dank für die Initiative und das Aufnehmen meiner Tipps!
    Ich wünschte, es hätte diesen Post schon vor meiner Reise gegeben, denn nach dem Lesen habe ich nun gleich wieder ein paar mehr Ziele auf der Liste!
    Safe travels,
    Marco

  2. Hach, ich bin auch total begeistert von Portugal! Vor ein paar Jahren war ich zum ersten Mal dort zum Surfen (in Esmoriz, südlich von Porto) und habe u.a. Porto besucht und mich verliebt! 🙂
    Letztes Jahr ging’s nach Lissabon und ich war wieder total begeistert (http://maraa.de/2013/lissabon/). Was für ein tolles Land, nette Menschen, das Meer vor der Tür… was will man mehr?

  3. Wie toll, dann können wir uns ja fast die Hand schütteln. Ich werde auch Ende Mai nach Portugal reisen – allerdings dieses Mal nur ein Städtetripp nach Porto und die Region.
    Aus früheren Surferzeiten kenne ich Viano do Castello noch sehr gut. Dort haben wir tolle Zeiten verbracht. Damals gab es dort nur einen Campingplatz hinter der Düne und generell viele rumpelige Straßen. Vor 20 jahren war Portugal echt noch fast ein „Entwicklungsland“.
    Schön ist auch Sarges und die Gegend dort.
    Viel Spaß und ich bin gespannt, was Du berichtest.

  4. Hoch lebe Portugal! Ich finde Portugal echt ein sehr sehr schönes Reiseziel. Auch wenn mein Favorit immer noch die Türkei, speziell in Nevsehir ist, Portugal gehört weiterhin zu meinen Lieblingsreisezielen!

  5. Tolle Zusammenstellung von Tipps für Portugal. Mein absoluter Geheimtipp ist der Sternenpark von Alqueva. Selten hat man in Europa so dunkle Nächte und in nur wenigen europäischen Sternenparks ist die Wahrscheinlichkeit auf einen klaren Nachthimmel so groß, wie dort! 🙂

    Grüße
    Christian

  6. Ich möchte gerne im Juli nach Portugal für eine Woche und benötige ein paar Tipps. Wo fange ich an und was ist besonders sehenswert. Bin eine Frau, aktiv unterwegs und offen für Gespräche mit Einheimischen.

    • Oliver Zwahlen

      Hallo Hanna,
      ich würde in Lissabon anfangen. Die Stadt hat für jeden Geschmack etwas zu bieten. Ansonsten finde ich es sehr schwierig, konkrete Tipps zu geben, da ich dich und deine Vorlieben nicht kenne.
      Gruss,
      Oli

  7. Lothar Pardeyke

    Hallo Oli,
    ich bin gerade dabei ein paar Infos fuer unseren Portugalurlaub ab 11.Mai zu sammeln.Wir wollen von Porto mit einem Mietwagen ein Teil des Landes erkunden.Was mir etwas Kopfzerbrechen bereitet ist das moderne Mautsystem, wo man Tage spaeter auf einer Poststelle bezahlen soll.Welche Autobahnen sind das ? Ich wuerde die gern meiden.Bevorzugen wollen wir sowieso lieber Schnellstrassen aber ploetzlich steht man schon davor und kann nicht mehrwenden.
    Wuerde mich freuen wen ich eine Antwort bekommen koennte.

    Freundliche Gruesse
    Lothar

    • Oliver Zwahlen

      Hallo Lothar,

      Ich war auch im Mai unterwegs und fand das eine super Jahreszeit für einen Roadtrip. Es ist schon ziemlich warm, aber noch nicht unglaublich heiss.

      Das moderne Mautsystem ist tatsächlich ein Mist. Bei mir war es so, dass ich bei der Entgegennahme des Fahrzeugs mit dem Vermieter die Route kurz besprach. In der Karte zeichnete er mir dann ein, welche Strassen ich vermeiden sollte. In meinem Fall (von Lissabon Richtung Evora) gab es keine Einschränkungen.

      Leider ist mir keine Karte bekannt, auf der zwischen altem und neuen Mautsystem unterschieden wird. Falls dir im Verlaufe deiner Recherche etwas unterkommt, würde ich mich über einen weiteren Kommentar sehr freuen.

      Wenn du aber eh Autobahnen meiden willst, würde ich das auf dem GPS so programmieren, dass du keine Mautstrassen willst. Dann wirst du auch auf keine Mautstrassen geführt. Ich empfehle für GPS generell, offline-Karten zu verwenden. Ich selber nutze die kostenlose App maps.me (findest du zb. bei Google Play) und bin damit – ganz wörtlich – gut gefahren.

      Viel Spass auf der Reise,
      Oli

      • Lothar Pardeyke

        HAllo Oli,
        vielen Dank fuer Deine Antwort.Ich werde das Navi auf ohne Mautstrassen einstellen und somit dem Problem aus demWeg fahren.Sollte ich diesbezueglich etwas nuetzliches herausfinden werde ich es Dir mitteilen.

        ich wuensche Dir einen schoenen Tag
        Gruss Lothar

  8. Doris Campregher

    Hallo,
    Wir fahren diesen Sommer zum 1.x nach Portugal. Wir Knappe 4 Wochen haben wir Zeit u möchten nur den Teil des Landes nördlich von Lissabon erkunden. Ca 2 Wochen werden wir in der Hauptstadt und in Porto verbringen, die übrigen Tage im Norden und in der Mitte Potugals. Gibt es dazu Tipps eurerseits?
    Ich würde mich sehr darüber freuen.
    Glg
    Doris

  9. Oh weh, Oliver… das macht die Wahl nicht leichter wohin ich fahren soll! ; D Danke für die Zusammenstellung dieser super Tipps!

  10. Hi Oliver, wie sind deine Erfahrungen was das Surfen angeht ausgefallen? Ich bin ausschließlich mit Kite und Board unterwegs, versuche mich allerdings auch immer wieder im Wellenreiten. Für mich ist es also wichtig beides verbinden zu können. Kannst du hierzu Tipps geben bzw. Insiderspots? Auch würde mich interessieren wie es mit die Schulen aussieht. In Tarifa z.b. gibt es die ja an jeder Ecke… In Portugal auch? beste Grüße!

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