Montag, 18. Dezember 2017
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Fünf Tipps für gute Portraitfotos im Urlaub

Ein direkter Blick in die Kamera sorgt wie im linken Bild für eine starke Verbindung zwischen dem Modell und dem Betrachter. Eine starke Tiefenunschärfe lenkt den Blick auf das Hauptmotiv wie im rechten Bild. Gerade bei sich bewegenden Objekten wie im mittleren Bild ist es wichtig, den richtigen Moment abzuwarten. Fotos: Nadine Zwahlen

Nichts bereichert das Ferienalbum so sehr wie gelunge Portraitaufnahmen – egal, ob es sich dabei um Mitreisende oder Einheimische handelt. Hier geben wir fünf Tipps, die du beim Fotografieren von Menschen beachten solltest.

Tipp 1: Direkter Blick

Schaut der Betrachter dem Modell direkt in die Augen, entsteht eine interessante Verbindung. Doch gerade wenn man unterwegs Fremde fotografieren will, ist dies meist nicht ohne Weiteres möglich. Hier empfiehlt es sich, das gewünschte Modell vorher um Erlaubnis zu bitten und nicht verstohlen aus der Ferne zu knippsen. Die meisten Menschen haben nichts dagegen, wenn man gelungene Bilder macht und schauen von sich aus in die Kamera. Die Bilder anschliessend kurz zu zeigen, ist eine höfilche Geste. Achte auch darauf, die Bilder in einer hellen Umgebung zu fotografieren. Auf diese Weise werden die Pupillen kleiner und die Augen wirken lebendiger.

Tipp 2: Blitzlicht vermeiden

Benutze den integrierten Blitz der Kamera so selten wie möglich, da dieser unschöne Schatten wirft. Versuche stattdessen mit dem vorhandenen Licht zu arbeiten. Das grösste Problem bei schlechten Lichtverhältnissen ist, dass die Bilder verwackeln. Stelle die Kamera daher immer auf einen festen Untergrund oder nimm am besten ein kleines Tischobjektiv mit. Sie kosten fast nichts und die ganz kleinen Ausführungen passen sogar in die Hosentasche. Unter Umständen kann es auch sinnvoll sein, in ein externes Blitzgerät zu investieren. Die Bilder werden dadurch einiges an Charme gewinnen.

Tipp 3: Unscharfer Hintergrund

Es ist nicht zwingend, bei Portraitaufnahmen den Hintergrund in Unschärfe verlaufen zu lassen. Jedoch lenkt diese Methode den Blick auf das Modell. Eine hohe Tiefenunschärfe erreicht man, indem man die Blende der Kamera weit öffnet. Bei Kompaktkameras lässt sich die Blende unter Umständen nur schwer oder überhaupt nicht manuell einstellen.  Um mit solchen Kameras ebenfalls eine hohe Tiefenunschärfe zu erreichen, kannst du dich ein paar Schritte vom Modell entfernen und es dann über den Zoom wieder näher holen. Beim Kauf einer Kamera sollte man daher darauf achten, dass diese mindestens über ein leichtes Teleobjektiv verfügt. Bei professionelleren Ansprüchen gibt es spezielle Portraitobjektive mit einer Fixbrennweite.

Tipp 4: Geschlossene Augen

Falls der Grossteil der Bilder Personen mit geschlossenen Augen zeigt, kannst du einen kleinen Trick anwenden: Du bittest das Modell, die Augen geschlossen zu halten. Dann zählst du bis drei und forderst das Modell auf, die Augen zu öffnen. In diesem Augenblick betätigst du den Auslöser der Kamera.

Tipp 5: Den richtigen Moment abwarten

Wer Menschen fotografieren will, sollten sich etwas Zeit nehmen und mehr als nur ein oder zwei Bilder schiessen. Sage deinem Modell, dass es mit dir sprechen und sich bewegen soll. Bereits am besten ein paar Scherze vor, um das Modell auf natürliche Weise zum lächeln zu bringen. Auf diese Weise entstehen die besten Bilder.

Die Autorin dieses BeitragsINFOS ZUR AUTORIN:

Diese Tipps stammen vom Fotostudio Nadine Zwahlen Photography in der Nähe von Basel, Schweiz.  Gefallen Dir ihre Bilder? Dann verfolge ihre Arbeit unter www.nzphotography.ch oder über ihre Facebookseite.

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